Die Kirche überdenkt nach der Ausgießung des Heiligen Geistes mit frischem Mut alles Wichtige ihres Glaubens noch einmal und in liturgischer Weise darzustellen. So ist der Sonntag nach Pfingsten, alles vorherige zusammenfassend, dem erhabensten Geheimnis gewidmet, das die Kirche besitzt, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. 

In der Präfation dieses Festes heißt es: Mit Deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist Du der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, das bekennen  wir ohne Unterschied von Deinem Sohn, das bekennen wir vom Heiligen Geiste. So beten wir an im Lobpreis des wahren und ewigen Gottes die Sonderheit in den Personen, die Einheit im Wesen und die gleiche Fülle in der Herrlichkeit. Ein Gott, ein Herr in drei Personen: Vater – Sohn – Heiliger Geist!”

Gott in drei Personen: das ist das eine göttliche Wesen. Dazu bekennen wir uns Tag für Tag, wenn wir das Kreuzzeichen machen und den Namen des dreifaltigen Gottes dabei anrufen. Was wir von Gott wissen und erfahren, ist nicht unser Verdienst, sondern geschieht durch die Gnade Gottes, die uns immer wieder tiefer in die Gemeinschaft Gottes hinein wachsen und erfahren lässt, dass Gott immer bei uns bleibt und mit uns da ist.

Traditionell wird in den katholischen Kirchen am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten) Salz geweiht. Wer Salz gesegnet haben möchte, kann dieses gerne zu den Gottesdiensten am 29. Mai um 18.30 und 30. Mai um 09.30 in unserer Pfarrkirche mitbringen.

Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Glaubensschatz in unserer Pfarrei mitzufeiern und mitzuerleben.

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