Wieder schenkt uns Gott 40 lange Tage. Es ist gut, dass wir uns bewusst machen, dass diese Zeit wirklich Gottes Geschenk ist. 40 Fastentage……aber warum eigentlich? Sind oder waren die Tage vorher und nachher weniger wichtig, dass es eine „Extrazeit“ braucht? Ganz kurz habe ich diesen Gedanken für die Fastenzeit angestoßen. „Gott braucht unser Fasten nicht. Doch er sieht, dass du es brauchst. Sieben Wochen Fasten. Ist der Verzicht auf das, was du nicht wirklich brauchst. Sieben Wochen Fasten schenkt dir den Blick das Wesentliche zu entdecken“.

Wie viele Schubladen bedienen wir im Kopf; wie viele Denkmuster sind eingefahren; wie oft kann uns schon gar nichts mehr überraschen? Die Fastenzeit ist eine Zeit der Einfachheit und eine Einladung zur Besinnung auf das Wesentliche unserer menschlichen Existenz. Nach der Fröhlichkeit der Fasnacht hören wir am Aschermittwoch die Worte:

„Kehrt um und glaubt an das Evangelium“, spricht der Priester am Aschermittwoch während er uns das Kreuz mit Asche auf die Stirn zeichnet. Das bedeutet: Richte dich neu aus! Kremple dein ganzes Denken und Handeln um! Denke und handle weniger von dir, sondern mehr von Jesus Christus her. Daher beginnt mit der Aschenauflegung ein neuer Abschnitt im Kirchenjahr und damit für viele von uns auch eine Zeit der Vorsätze für die kommenden 40 Tage.

Dieser Ruf zur Umkehr, diese Vorbereitungszeit auf Ostern hin, möchte uns alle ansprechen und erreichen. Darum dürfen wir als Pfarrei wichtige Stationen der Fastenzeit gemeinsam feiern und laden euch alle herzlich dazu ein:

Aschermittwoch,14.2., – Hl. Messe mit Aschenauflegung um 9:30 Uhr und 18:30 Uhr sowie Andacht um 16.00 Uhr für junge Familien

Kreuzweg – jeden Dienstag und Freitag um 18:00 Uhr

ökumenischen Suppentag – 2. Fastensonntag: 25. Februar um 10.30 Uhr in der ref. Kirche, nach dem Gottesdienst Fastensuppenessen.

Rosenkranz mit der Anbetung am dritten Mittwoch, 20.3., um 18.00 Uhr

Bußfeier mit der Hl. Messe – am 22. März 24 um 18:30 Uhr mit

anschließender Beichtgelegenheit.