Zum Februar gehören viele Segnungen und äußere Zeichen. Sie wollen den Glauben, der im weihnachtlichen Feiern neue Impulse erhielt, weiter tragen und stärken. Segen heißt, gute Worte auf den Weg geben. Worte, die mehr sind als ein Wunsch, weil sie Wurzeln haben, die hineinreichen bis ins innerste Vertrauen auf Gott, der uns Menschen treu ist.

Am 03. Februar feiert die Kirche das Fest des Hl. Blasius. Bekanntlich gehört er zu den sogenannten 14 Nothelfern, also den Heiligen, die in bestimmten Lebenslagen und Notsituationen um Hilfe angerufen werden. Der Hl. Blasius, so erzählen es die Legenden, habe, als er im Gefängnis saß, ein Kind, das an einer Fischgräte zu ersticken drohte, durch Gebet und Segen geheilt. Samstag, 3. Februar um 18.30 Uhr Vorabendmesse mit Blasius-Segen

Über zwei gekreuzten, brennenden Kerzen, dem Andreaskreuz, segnet der Priester die Gläubigen. Das Licht der Kerzen verweist auf die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen und auf die Teilhabe an seinem Licht. Zugleich will diese Erinnerung an die „Gemeinschaft des Lichtes“ als Bitte verstanden werden, dass sich hier und jetzt die schützende Nähe des Herrn erweisen möge.

Die heilige Agatha lebte im dritten Jahrhundert in der Zeit einer grausamen Christenverfolgung. Zu Ehren der heiligen Agatha, Jungfrau und Märtyrerin von Catania (250 n. Chr.) feiert die katholische Kirche am 05 Februar ein Fest. Der Brauch der Brotsegnung zum Schutze vor Feuer hat sich bis heute erhalten, noch heute wird am Fest der heiligen Agatha in unserer Kirche gesegnet.

Nebst dem Schutz vor Feuer wurde dem gesegneten Brot – im Reisegepäck mitgetragen – auch Schutz vor Heimweh zugesprochen, da dieses im Herzen wie Feuer zu lodern vermag und wem all dies nichts bedeutet, soll die Segnung der Brote doch auf den Wert dieses Grundnahrungsmittels aufmerksam machen. Das tägliche Brot ist für alle von Bedeutung für die Hütten und das Vieh. Agathabrot wird auch als Schutz vor Fieber, Krankheiten der Brust und Heimweh gegessen. Montag, 5. Februar, 18.30 Uhr Hl. Messe mit Brotsegnung, bitte das Brot vor den Altar legen.

Diese Gedenktagen hat uns ein zu laden, die Sorge um das seelische und leibliche Wohl Gott anzuvertrauen. Dieses Vertrauen gründet auf unserer Hoffnung, dass Gottes väterlicher Segen allen Menschen gilt, dass er unser Heil an Leib und Seele ersehnt und auch ermöglichen kann.