Katholische Kirchgemeinde
Untervaz

Regionaler Gottesdienst Trimmis – Untervaz – Zizers


Sonntag, 20. Oktober 2019
9.30 Uhr
in der kath. Kirche in Zizers
mit anschliessendem Apero

Herzlich laden ein
Kath. Kirchgemeinden Trimmis, Untervaz und Zizers

Erntedank-Gottesdienst 29.09.2019

Bei wunderschönem Wetter durften wir dem Lieben Gott für alles danke sagen:

Uhr: Die Uhr bezeichnet die Zeit, die Gott uns schenkt. Wir glauben: Gott schenkt uns jeden neuen Tag. Dafür sind wir dankbar. Denn das ist nicht selbstverständlich. Jeder, der schon einmal schwer krank war, kann das bestätigen. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir jeden Tag neu leben und geniessen dürfen. Dafür lasst uns dankbar sein.

Gott begleitet uns und lässt uns niemals im Stich.

Smiley: Der Smiley steht für die vielen unscheinbaren Kleinigkeiten, die das Leben schön machen; der freundliche Gruss am Morgen, da lacht mir jemand zu, schaut mich jemand freundlich an, hält mir jemand die Tür auf.

Gott wir danken dir für jede Kleinigkeit.

Schale mit Erde: Aus ihr spriessen im Frühling junge Pflanzen hervor. Nahrung und Kraft kommen aus der Erde. Die Erde ist uns anvertraut. Wir dürfen sie nicht vergiften und zerstören.

Gott wir danken dir für die Erde.

Krug mit Wasser: Das Wasser brauchen die Früchte zum Wachsen. Wasser stillt unseren Durst. Wasser kann reinigen und Maschinen antreiben. In vielen Ländern der Erde gibt es zu wenig Wasser. Wir wollen mit dem Wasser achtsam umgehen.

Gott wir danken dir für das Wasser.

Sonne: Die Sonne wärmt die Erde und bringt uns Licht. Alle Lebewesen brauchen die Sonne zum Leben. Aus der Sonne können die Menschen saubere und ungefährliche Energie gewinnen.

Gott wir danken dir für die Sonne.

Herz: Wir haben Freunde. Allein können wir nicht leben. Wir brauchen Menschen, die mit uns leben, die uns gernhaben und für uns sorgen. Wir brauchen Freunde, die mit uns spielen und lachen.

Gott wir danken dir für die Menschen, die das Leben mit uns teilen.

Ziegelstein: Er ist das Zeichen für das Haus, in dem wir wohnen. Es gibt Schutz und Geborgenheit.

Gott wir danken dir, dass wir ein Zuhause haben.

Heimische Früchte und Gemüse: Diese Lebensmittel wachsen in unserem Land. Viele Menschen haben dafür gearbeitet.

Gott wir danken dir für die Ernte in diesem Jahr.

Exotische Früchte: Diese Lebensmittel wurden in Afrika, Asien oder Lateinamerika geerntet. Wir wollen nicht vergessen, dass die Menschen in anderen Erdteilen oft sehr schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen haben. Wir wollen uns einsetzen für fairen Handel und Gerechtigkeit für alle.

Gott wir danken dir für alle Menschen, die sich um Gerechtigkeit bemühen.

Leere Glasschale: In dieser Schale hat all unser persönlicher Dank Platz. Sie sind eingeladen in einer kurzen Stille ihren persönlichen Dank vor Gott hinzulegen.

Ich danke Gott für alle Kinder, die sich heute Zeit genommen haben, diesen Gottesdienst zu verschönern oder einfach dabei zu sein.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

Priska Kollegger

Herzlichen Dank an Dorli Krättli für die schöne Dekoration und an Priska für Ihre Arbeit mit den Schülern.

Ministranten Reise ins Conny Land

Auch dieses  Jahr  durften wir mit unseren Ministranten  einen tollen Ausflug unternehmen.

Am 7. September  fuhren wir mit Bus und Zug nach Lipperswil ins Conny Land.

Der  Vergnügungspark ist übersichtlich und bietet doch für jedermann das Passende: vom 36 Meter hohen Cobra  Achterbahn für die Mutigsten  bis zu den heissgeliebten  Autoscooter. 

Die Kinder durften sich den ganzen Tag auf den verschiedenen Bahnen austoben, rauf und runter, schön sitzend oder kopfüber, vorwärts oder rückwärts, langsam fahrend oder  mit 85 km/h  abwärts schiessend. Voraussetzung:  stabilen Magenverhältnissen! 

Für das Mittagessen hatten sie natürlich  kaum Zeit und Interesse, sie wollten ja keine Minute verpassen und wer weiss…das Essen hätte sogar den Spass verderben können,  bei  solchen Bahnfahrten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja nun…am Abend waren alle verständlicherweise müde und erschöpft und freuten sich doch noch auf den  Rückweg.  

Vielen Dank an unsere  Kirchgemeinde für das Ermöglichen des Ausflugs !

Euch auch vielen Dank, liebe Ministranten, dass ihr euch für unsere Kirche einsetzt.

Roberta  Dietiker

 

Mit dem wunderschönen Gesang hat der Jodelclub Hochwang den Bettagsgottesdienst schön und würdig begleitet und die Anwesenden erfreut. Ein schönes Erlebnis.
Vergelts Gott.

Ein Ständchen beim anschliessenden Apero durfte nicht fehlen.

Danke auch der Helfergruppe für den Service.

 

 

 

 

Wir freuen uns am Bettag den Jodelclub Hochwang in der Kirche begrüssen zu dürfen. Sie werden den Gotttesdienst mit ihren Liedern umrahmen.

Anschliessend Apero im Pfarreiheim

 

 

Pfarrer Issac wurde mit einer feierlichen Einsetzung in unserer Gemeinde als Pfarrer installiert.

 

Nach dem Einzug in die schön geschmückte Kirche wurden ihm von Dekan Pfarrer Dr. Gehrmann die Schlüssel und die Ernennungsurkunde überreicht. Der Gottesdienst wurde musikalisch vom ökumenischen Kirchenchor umrahmt.

Der Präsident überreichte im Namen der Kirchgemeinde eine Rose gestaltet vom einheimischen Künstler Rinaldo Collenberg. Eine Eigenschaft die er sehr schätze sei  dass Pfarrer Issac nie Klage. Er bezieht sich deshalb auf ein arabisches Sprichwort: Es gibt Leute die ärgern sich dass die Rosen Dornen tragen; wir aber freuen uns, dass ein Dornbusch Rosen trägt.

Das Geschenk soll ihn daran erinnern wenn es mal nicht so gut läuft.

Die besten Glückwünsche und Gottes Segen.

 

Die Schüler erhielten für das neue Schuljahr Gottes Segen

Beim anschliessenden Apero gab es Gelegenheit um Pfarrer Issac  zu gratulieren und mit den Anwesenden zu plaudern. Die Musikgesellschaft sorgte für eine gemütliche Atmosphäre und die Helferinnen für das leibliche Wohl

Herzlichen Dank allen die zu diesem schönen Fest beigetragen haben.

– Dekan Pfarrer Dr. Gehrman aus Trimmis

– der Messmerin und den Ministranten und dem Lektoren

– für die Dekoration der Kirche und den Kranz beim Eingang

– den Fahnenträgern

– dem ökumenischen Kirchenchor

– den Auswärtigen Delegationen und Besuchern

– den Delegationen der evangelische Kirchgemeinde

– den Delegationen der Politischen Gemeinde

– der Musikgesellschaft

– der Helfergruppe für den Apero

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrinstallation
Mit anschliessendem Apéro
18. August 2019/10.00 Uhr Untervaz

Wir freuen uns Sie zur Amtseinsetzung von
Pfarrer Dr. Issac Kizhakkenparampil Thomas einzuladen.

 

Nach bald einjähriger Tätigkeit in unserer Pfarrei und
erfolgter Pfarrwahl anlässlich der letzten
Kirchgemeindeversammlung im März erfolgt nun
die feierliche Amtseinsetzung durch den
Dekan Pfarrer Dr. Helmut Gehrmann.
Der festliche Gottesdienst wird durch den ökumenischen
Kirchenchor musikalisch begleitet. Wir freuen uns auch
eine Delegation von seinen ehemaligen Pfarreien
begrüssen zu dürfen.

Katholische Kirchgemeinde
Untervaz

Wir möchten allen Danken die zum schönen Gelingen beigetragen haben.

 

Wir freuen uns gemeinsam mit der Evangelischen Kirche zu feiern

Sonntag, 04. August

10.30 Uhr     Ökumenischer Wortgottesdienst aufAlp Salaz

– mit der Musikgesellschaft und

– dem Jodelchor Terzett Marian, Paula und Hitsch, Molinis

Die Famielie Bianca und Bruno Giacomelli haben neu die Hauswartung Pfarreiheim übernommen. Sie sind in die Hauswartwohnung eingezogen und haben ihr Amt bereits angetreten.

 

 

 

 

Wir heissen sie herzlich willkommen und wünschen ihnen bei der Ausführung ihrer Arbeit viel Freude.

Pfarrer Biel organisiert dieses Jahr wiederum eine Gruppenreise nach Polen. Es hat noch ein paar Plätze frei.

Vom 3. – 10. September 2019

Wer letztes Jahr nicht mitkommen konnte oder dieses Jahr wiederum mitfahren möchte kann sich direkt bei Herrn Pfarrer Biel anmelden.

robieltarnow@gmail.com oder Tel. +48 605 597 322

 

Liebe Pfarrmitglieder,

Wenn Sie dieses Pfarreiblatt erreicht, stehen die Sommerferien kurz bevor. Was alles haben Sie geplant? Was alles erhoffen Sie? Viele von Ihnen nutzen den Sommer, um es einmal ruhig angehen zu lassen, vielleicht nicht alles so ernst zu nehmen, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken. Es ist eine gute Gelegenheit, auch mal auf das erste Halbjahr 2019 zurückzublicken und sich dankbar daran zu freuen, was so alles geschafft wurde. In der Ferienzeit ist alles ein bisschen ruhiger als sonst. Und das ist auch wichtig.

 

Wenn ich an Ferien denke, kommt mir eine kleine Geschichte in den Sinn, die uns zu denken geben kann: Ein reicher Geschäftsmann machte Ferien in Italien. Am Strand ärgerte er sich über einen Fischer, der faul im Schatten seines Bootes lag und Pfeife rauchte. «Warum fährst du nicht raus und fischst?», fragte der Geschäftsmann. «Es reicht für mich, was ich heute gefangen habe!», so der Fischer. «Warum fängst du nicht mehr?» «Warum sollte ich?», sagte der Fischer. «Du könntest mehr Geld verdienen», war die Antwort. «Dann könntest du dir einen Motor für dein Boot kaufen, weiter hinausfahren und mehr Fische fangen. Dann hättest du genug Geld, um dir Nylonnetze zu kaufen. Das würde dir mehr Fische und mehr Geld bringen. Schnell hättest du genug Geld für zwei Boote, ja, am Ende für eine ganze Flotte von Fischerbooten. Dann wärst du ein reicher Mann wie ich.» «Und was würde ich dann tun?», fragte der Fischer. «Dann könntest du in Ruhe die Beine ausstrecken und dich des Lebens freuen », antworte der Geschäftsmann. «Was denkst du, was ich gerade mache?», sagte darauf der zufriedene Fischer.

Glück hat offenbar wenig mit Besitz zu tun. Und auch Erfolge machen nicht unbedingt glücklich. Wenn weder Besitz noch Erfolg Garantien für Glück sind, was macht dann glücklich? Auch das kann die Geschichte vom Fischer deutlich machen. Es geht darum «zu sein» und nicht darum «zu haben». «Denk also daran: Gönne dich dir selbst.» Dieses Wort des hl. Bernhard von Clairvaux soll zum Nachdenken anregen. Ferien sollte kein Stress sein, in gar keiner Weise. Gott ist an unserer Seite, ob wir arbeiten oder ob wir die Ruhe geniessen. Er will unser Glück. Gott will, dass es uns gut geht. Er ist selbst ein Freund des Lebens, so sagt es uns die Bibel immer wieder (vgl. Weish. 11,26). Auch Jesus hat dafür gesorgt, dass es ihm und seinen Freunden, den Jüngern, gut geht. Das Evangelium nach Markus 6, 30–32 erzählt uns davon. Als Jesus spürte, dass der Andrang der vielen Menschen für die Jünger zu viel wurde, hat er zu ihnen gesagt: «Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht ein wenig aus.» So gilt auch uns allen, den Kleinen wie den Grossen, die Einladung, in der kommenden Ferienzeit das zu suchen und zu tun, was uns Freude bereitet, Zeit zu haben für uns selbst und für andere, uns Zeit zu nehmen zum Innehalten und Staunen und um Gottes Nähe zu spüren.

Jeder hat da wohl seine eigenen Bräuche und Methoden. Ich bin überzeugt, dass wir Menschen letztlich keinen echten inneren Frieden finden können, wenn wir uns nicht der Gegenwart Gottes öffnen. Gerade freie Zeiten sind für uns die Einladung, uns darüber bewusst zu werden. Echten Ferien, wirkliche Ruhe und Entspannung gibt es nur mit Gott! Deshalb gehört zum stressfreien Ferien auch die «störungsfreie» Gegenwart Gottes. Ein Ferienstipp: Leisten wir uns immer wieder Momente der Stille, um dem Herrn in unserem Leben Raum zu schenken. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie in diesem Sommer Ihren Ruheort finden –, egal wo er sein wird; ein Ort, an dem Sie neue Kräfte schöpfen können für das, was kommen wird; ein Ort, an dem schöne Erlebnisse und gute Erfahrungen möglich sind; ein Ort, an dem Sie bei sich selbst ankommen können. Dann wird es sicherlich auch ein Ort sein, an dem Sie Gott begegnen.

Kommen Sie gut in den verdienten Ferien!

Kommen Sie gut an ihrem Reiseziel an!

Kommen Sie gut bei sich an!

 

Unsere Messmerin Alice Koch hat den Grundkurs der Schweizerischen Sakristanenschule besucht und mit Erfolg abgeschlossen. Anlässlich einer Schlussfeier wurde ihr der „kirchliche Fähigkeitsausweis“ in Form eines Diploms überreicht.

 

Wir gratulieren Frau Koch zu diesem Erfolg.

Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern die zum guten Gelingen dieses Festes beigetragen haben.

Am 23. Juni begehen wir, wie jedes Jahr nach dem Dreifaltigkeitssonntag, wieder das Fest Fronleichnam. Die katholische Kirche feiert darin die reale Gegenwart Jesu Christi im geweihten Brot.

Schon das aus dem Mittelhochdeutschen stammende Wort «Fronleichnam» bedeutet «lebendiger Leib des Herrn». Im Tagesgebet der heiligen Messe an diesem Fest heisst es: «Im wunderbaren

Sakrament des Altares hast du uns das Geheimnis deines Leidens und deiner Auferstehung hinterlassen.

Wie der Juni mit dem längsten Tag die Mitte des Jahres ist, so ist die Eucharistie die Mitte der Kirche; Sie ist «Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens » wie es das 2. Vatikanische Konzil formuliert hat. Gerade heute bedürfen wir dieser Kraftquelle mehr denn je, um unsere Angst, uns als Christen zu bekennen, zu überwinden. Wir lassen uns allzu leicht und allzu sehr einschüchtern durch die vielen Einflüsse, durch Menschen, die sich über uns Christen lustig machen. Die sonntägliche Eucharistie ist unsere Kraftquelle. Die Dorfgemeinschaft muss sich am Sonntag zur Feier der Auferstehung versammeln, sonst ist die Identität der Gemeinschaft als christliche Gemeinde in ihrem Kern bedroht. Nicht wegen eines von oben herab erlassenen Sonntagsgebotes, sondern weil es ein Zeichen des Lebens dieser Pfarrgemeinde ist, versammeln sich die Christen am ersten Tag der Woche, am Sonntag, zur Feier des Auferstandenen.

An Fronleichnam nach der heiligen Messe gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir bekennen uns in der Öffentlichkeit zu unserem Glauben. Wir «führen –wenn ihr so wollt – Jesus spazieren».

So können alle sehen: Jesus und wir, wir gehören zusammen; Jesus ist unser Wegbegleiter, unser Vorbild; Wir freuen uns, wir sind stolz darauf, ihn als Freund zu haben. Ja, wenn wir von ihm begeistert sind, dann wollen wir ihn auch zeigen, in aller Öffentlichkeit. Natürlich: Fronleichnam ist nur einmal im Jahr. Das soll aber nicht heissen, dass wir nur einmal im Jahr zeigen, dass wir zu Jesus gehören. Wir dürfen uns ruhig öfters in der Öffentlichkeit zeigen, dass wir zu Jesus Christus und seiner Pfarrgemeinde vor Ort gehören. Wenn wir zu Jesus gehören, wenn er unser Wegbegleiter ist, dann wird man uns das anmerken: An unserem Verhalten, wie wir mit den Mitmenschen umgehen, welcher Geist (bzw. Ungeist) in uns lebt, an unserem Mut, uns für andere einzusetzen, an unserer Bereitschaft, Fehler einzugestehen und um Verzeihung zu bitten, usw. …

Wir freuen uns, wenn viele von Ihnen diese neue Herausforderung annehmen und mit Ihrem Kommen unsere Pfarrei bei dieser Fronleichnamsfeier sichtbar machen. Auch durch das Schmücken eines Hausaltares werden wir uns unserer christlichen Identität bewusst und geben denen, die zuschauen, ein deutliches Zeugnis des Glaubens.

Hier ein paar Impressionen aus dem Wallis von Pfarrer Dr. Robert Biel vom  Fronleichnams-Donnerstag.

Wir freuen uns auf den Sonntag und hoffen auf viele Teilnehmer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank dem  ökumenische Kirchenchor und seinem Dirigenten für den wunderbare Gesang anlässlich des Pfingstgottesdienstes.

Ein schönes Erlebnis.

 

 

Frühlingsfest 22. Mai 2019/13.45 -18.30 Uhr

Unser Motto: Gemeinsam sind wir stark!

In diesem Jahr durften wir Katholiken zum ersten Mal beim Frühlingsfest mitmachen. Gerne haben wir diese Einladung angenommen.

Am Mittwoch 22. Mai war es dann soweit. 34 Kinder von der 1. – 3. Klasse sind gekommen.

10 Kinder der 6. Klasse und ein Mädchen der 5. Klasse haben das Vorbereitungsteam tatkräftig unterstützt.Angefangen haben wir in der katholischen Kirche mit Beten und Singen.

Und mit Spielen, die nur gemeinsam zum Ziel führten.

Danach gab es eine Geschichte von der Arche Noha in der reformierten Kirche.

Nach der Gruppeneinteilung. Wo jede Gruppe ein älteres Kind als Gruppenchef erhielt, ging’s weiter zum Fussballplatz.Dort fanden verschiedene, sportliche Wettkämpfe statt: Seilziehen, Sackhüpfen, Hindernislauf, Parcours, Früchte schneiden und Kinderpyramide (siehe Bilder). Alle fanden es sehr lustig, haben toll mitgemacht und waren sehr ehrgeizig.

Jedes Kind hat zwei Früchte mitgenommen, die wurden gemeinsam geschnitten und dann von allen aufgegessen. Mmh!

Auch das Wetter hat es gut mit uns gemeint. Es wurde immer schöner und schöner und wärmer und wärmer.

Zum Abschluss noch «Bräteln» in der Nähe des Rheins. Spielen, singen, lachen. Herzlichen Dank an die beiden Neni’s und die 4 von der 6. Klasse, die für uns Feuer gemacht haben und Stecken für die Würste vorbereitet. So blieb den Kindern mehr Zeit zum Spielen.

Zum Schluss: Rangverkündigung und Gottes Segen auf den Heimweg. Vielen Dank an alle Helfer und Helferinnen es war einfach nur schön. Freue mich schon auf das nächste Jahr.

Die Organisatoren Transitzenterum Bahnhöfli haben folgenden Spendenaufruf gemacht.

Bitte direkt Kontakt aufnehmen mit:

Tanja Schiller

Koordinatorin Freiwilligenarbeit Bahnhöfli+

Stei 2

7023 Haldenstein

Mobil 078 693 65 63 (mittwochnachmittags und freitags ganztägig)

bahnhoefli.plus@sunrise.ch

 

BEDARFSLISTE 13.05.2019
TRZ Bahnhöfli, Trimmis


Artikel Grösse Farbe Menge Bemerkung
1 Duschhocker-/stuhl 1
2 Kindervelo 1 Mädchen / 10 Jahre
3 Kindervelo 1 Mädchen / 6 Jahre
4 Teppich gross 4×5 m 1 Kurzflor
5 Kleiderstange 1
6 Pyjama Frau 42 1
7 Kinderrollschuhe / Inline-Skates alle 1
8 Kinderrollschuhe / Inline-Skates 32 2
9 Kinderrollschuhe / Inline-Skates 29 1
10 Kinderrollschuhe / Inline-Skates 30 3
11 Kinderrollschuhe / Inline-Skates 36 2
12 Kinderrollschuhe / Inline-Skates 27 2
13 Kinderrollschuhe / Inline-Skates 34 1
14 Buggy 2
15 Kleiderständer 2
16 Wanduhr 1
17 Puppenwagen 1
19 Fussballschuhe 39 1
20 Fussballschuhe 40 1
21 Hallen-Turnschuhe 40 2 Mädchen
22 Hallen-Turnschuhe 39 1 Mädchen
23 Hallen-Turnschuhe 36 / 37 1 Mädchen
24 Hallen-Turnschuhe 38 1 Mädchen
25 Turnschuhe 40 2 Mädchen
26 Turnschuhe 39 1 Mädchen
27 Turnschuhe 36 / 37 1 Mädchen
28 Turnschuhe 38 1 Mädchen

 

Möbel-Bedarfsliste 13.05.2019
TRZ Bahnhöfli, Trimmis


Artikel Stück Bemerkung
1 Sofa 1
2 Stühle 4 – 6
3 TV-Möbel oder TV-Board o. ä. 1
4 Doppelbett inkl. Lattenrost und Matratzen 1
5
6
Bitte Grössenangaben machen und nach Möglichkeit ein Foto.
Es werden nur gut erhaltene Möbel gesucht.
Abholung in der Umgebung möglich.
Vielen Dank.

 

Fahrdienst für Sportvereine 13.05.2019
TRZ Bahnhöfli, Trimmis


Tag Zeit von nach
Volleyball 3 Mädchen freitags wöchentlich Rückfahrt 21.00 Uhr MZH Untervaz TRZ Bahnhöfli, Trimmis
mittwochs wöchentlich Hinfahrt 17.15 Uhr TRZ Bahnhöfli, Trimmis Sportanlage Sand, Chur
mittwochs wöchentlich Rückfahrt 19.30 Uhr Sportanlage Sand, Chur TRZ Bahnhöfli, Trimmis
freitags ungerade Wochen Hinfahrt 18.10 Uhr TRZ Bahnhöfli, Trimmis Neue Halle Quader (Neubruchstrasse,Chur)
freitags ungerade Wochen Rückfahrt 20.20 Uhr Neue Halle Quader (Neubruchstrasse, Chur) TRZ Bahnhöfli, Trimmis

Basketball 1 Mädchen
Fahrdienst Volleyball:
3 Mädchen müssen jeweils freitags um 21.00 Uhr in der Mehrzweckhalle (MZH) Untervaz abgeholt werden und ins Transitzentrum Bahnhöfli zurück gebracht werden.
Dieser Fahrdienst wird aufgrund schlechter ÖV-Verbindungen benötigt.
Fahrdienst Basketball:
1 Mädchen muss jeweils mittwochs und jede zweite Woche freitags zum Basketballtraining nach Chur gebracht und abgeholt werden.
Dieser Fahrdienst wird aufgrund des Alters (12 Jahre) des Mädchens und der familiären Situation benötigt.

 

 

Weisser Sonntag 28. April 2019 

Nach einem halben Jahr Vorbereitung mit Herrn Pfarrer Issac durften am Sonntag 28. April eine Woche nach Ostern folgende fünf Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen: Mali Berger, Raimo Bilger, Moritz Joos, Gonzalo Machado Fernandes und Mona Vogel.

 

In der Kommunion, im Sakrament der Eucharistie, feiern wir Gemeinschaft mit Jesus. Wir feiern, dass Jesus beim letzten Abendmahl seinen Jüngern versprochen hat, stets bei ihnen zu sein. Im «heiligen Brot» kommt Jesus so nah zu uns, dass es näher schon gar nicht mehr geht – wir empfangen Jesus und können so ganz sicher sein: Er lässt uns nicht allein, er ist immer bei uns.

Die Erstkommunion ist das dritte Sakrament, dass die Kinder in der katholischen Kirche erhalten. Sakrament bedeutet «sichtbares Zeichen, Heilszeichen, Geheimnis». Das erste Sakrament erhält man meistens als Baby – die Taufe – damit beginnt das Leben mit Gott. Das zweite kurz vor der Erstkommunion das Sakrament der Busse (die Beichte) – um mit reinem Herzen und Gewissen, die Gemeinschaft mit Jesus feiern zu können.

Das Sakrament der Busse und der Eucharistie sind besondere Geschenke, die bekommt man nicht nur einmal, die kann man immer wieder erleben.

Hoffen wir, dass unsere Erstkommunikanten auch regen Gebrauch davon machen!

Das Thema der Erstkommunion war « Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben».

Die Kinder haben mit viel Freude mitgemacht, sei es beim Vorbereiten und Üben, aber auch beim Gottesdienst selbst. Sie haben sich sehr auf diesen Tag gefreut. Vielen Dank an Pfarrer Issac für den liebevoll gestalteten Gottesdienst und für die vielen schönen Kinderlieder, welche unsere Organistin Jane Lipp mit viel Herzblut begleitet hat. Die Kirche wurde von den Müttern und Sabina Clopath geschmückt. Sie haben mit Ästen einen Weg zum Altar dargestellt. Was sehr schön war, danke.

Am Schluss des Gottesdienstes, haben drei Kinder noch ein Stück auf ihren Instrumenten gespielt. Danke für eueren Einsatz.

Das Wetter hat es gut mit uns gemeint, denn der Wetterbericht hatte von Schnee, starken Winden und Regen gesprochen. Aber es blieb trocken, bis auf ein paar Tropfen beim Auszug aus der Kirche, manchmal sah man sogar die Sonne. Nur die Temperaturen waren nicht besonders angenehm.

Vielen Dank auch an den Fotografen Sigi Fischer und an die Musikgesellschaft Untervaz für die musikalische Umrahmung des Festes.

Genau solche Feste fördern den Zusammenhalt und zeigen, dass in unserem Dorf die Gemeinschaft noch existiert.

Vielen Dank an alle.

Priska Kollegger                                                                                                                  

Weißer Sonntag 2019

Die erste heilige Kommunion ist neben der Taufe und der Firmung eines der drei Sakramente, mit denen ein Mensch in die Gemeinschaft der Christen und in das Leben mit Gott hineinwächst. Am 28. April, am weißen Sonntag war auch dieses Jahr für unsere Kinder der dritten Klasse ein Festtag. Nach einem langen Weg der Vorbereitung und der Vorfreude war er endlich da, der große Tag. Zum ersten Mal waren sie an den Tisch des Herrn geladen und durften Jesus im Heiligen Brot empfangen.

Bei typischen Aprilwetter zogen die Erstkommunikanten, angeführt von den Pfarrer, Ministranten und Musikgesellschaft in die festlich geschmückte Pfarrkirche ein. Das Motto der diesjährigen Erstkommunion „ ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ war ganz deutlich und spürbar von Anfang bis zum Ende der Hl. Messe. Pfarrer bezog die Kinder stets aktiv in die Messfeier ein. Es wurden Kyrie und Fürbitten gelesen, wurde gesungen und gebetet. Es gelang, ein Fest als Gemeinschaft zu feiern, an dem jeder auch seinen Beitrag setzte. Wirklich ist es ein wunderbares Bild, wenn so viele Kinder am Gottesdienst teilnehmen und mitwirken.

 Ein herzliches Dankeschön allen, die dazu beigetragen haben – für alle Dienste in der Kirche – dem Musikverein für die Begleitung und das Ständchen im Pfarrheim. Dankeschön den Eltern der Kommunionkindern für ihre intensive Vorbereitung mit den Kindern, für ihr Engagement. Begleiten wir unsere Erstkommunikanten auch weiterhin im Gebet und  wünschen wir den Erstkommunionkindern mit ihren Familien Gottes Segen auf ihren weiteren Lebensweg und freuen uns schon auf viele gemeinsame Messfeiern.

Freundliche Grüsse

Katholische Kirchgemeinde Untervaz

R. Bürkli

Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 10. März 2019 
Ort und Zeit: Pfarreiheim „St. Laurentius“, 10.30 Uhr

Vorsitz: Hans Joos – Uhr

Anwesend: 44 Personen inklusive 5 Vorstandsmitglieder

Protokoll: Yvonne Gysler Wolf

Traktandenliste

Begrüssung

  1. Wahl der Stimmenzähler
  2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 11. November 2018
  3. Rechnungs- und Revisoren Bericht 2018
  4. Pfarrwahl von Pfarradministrator Dr. Issac Kizhakkeparampil
  5. Varia

Begrüssung

Präsident Hans Joos begrüsst die Anwesenden zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung. Diese wurde ordnungsgemäss ausgekündigt. Gegen die Einberufung und die Traktandenliste werden keine Einwände erhoben.

Entschuldigt: Marianna Romagna, Roswitha Lipp

1. Wahl der Stimmenzähler
Als Stimmenzähler werden gewählt; Christel Ryser, Mauritius Joos, Diego Crameri

2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Nov. 2018

Die Protokolle der Kirchgemeindeversammlungen werden nicht mehr im Pfarrblatt gedruckt.

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 11. November 2018 wurde dazumal auf der Homepage aufgeschaltet und konnte im Sekretariat eingesehen werden.

Der Wunsch auf Verlesung besteht nicht.

Die Versammlung genehmigt es einstimmig

3. Rechnungs- und Revisorenbericht 2018

Präsident Hans Joos erläutert der Versammlung die positive Rechnung.Rückläufige Steuereinnahmen, entgegen Mehreinnahmen bei Quellensteuern, Lokalmieten und Grabgebühren, sowie Minderkosten bei Pfarrer/Pfarrhelfer, verschiedene Unkosten, Gebäudeunterhalt/Rep., Jugend/Kinder und Blumenschmuck Kirche, erlauben es zusätzlich Fr. 30’000.00 in den Pfarreiheimfonds einzulegen und noch einen Vorschlag von Fr. 13’069.01 auszuweisen.

Vermögensausweis: per 31.12.2018  Fr. 207’401.57

Kirchenfond: per 31.12.2018 Fr. 205’001.83

Pfarrhausfond: per 31.12.2018 Fr. 36’558.82

Erneuerungsfond: per 31.12.2018 Fr. 92’661.24

Petra Wolf hat zusammen mit Sonja Bandli die Rechnung geprüft und verliest den Revisorenbericht. Sie danken Rosi Bürkli für die sauber geführten Bücher und die geleisteten Arbeiten.

Die beiden Revisorinnen beantragen die Rechnung zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten.

Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.

Präsident Hans Joos dankt Rosi Bürkli für die geleistete Arbeit.

4. Pfarrwahl von Pfarradministrator Dr. Issac Kizhakkeparampil

Pfarrer Issac ist seit 1. August 2018 Pfarradministrator in Untervaz. Die Bischöfliche Ernennung zur Wahl von Pfarrer Issac als Pfarrer von Untervaz haben wir erhalten.

Die Versammlung wählte Pfarradministrator Dr. Issac Kizhakkeparampil einstimmig als Pfarrer von Untervaz.

Pfarrer Issac freut sich sehr über das gute Abstimmungsresultat.

Mit grosser Freude nimmt er die Wahl an.

Er teilt der Versammlung mit, dass der Start in Untervaz eine Intensive Zeit war, er durfte viel erleben und fühlt sich im Dorf aufgenommen. Pfarrer Issac bedankt sich bei allen die ihn unterstütz haben.

5. Varia

– Bibliothek

Die Verhandlungen mit der Stiftung Gemeindebibliothek sind abgeschlossen.Der neue Verteilschlüssel ist wie folgt.

Der Beitrag der Katholischen Kirchgemeinde wurde von Fr. 4’200 auf Fr. 4’400.00 und

der Betrag der Evangelischen Kirchgemeinde von Fr. 1’400.00 auf Fr. 2’500.00 erhöht.

– Parzellen Bawangs

Die Überbauung Bawangs ist mit der Auflage eines Quartierplanverfahren verbunden. Der Eigentümer Hubert Krättli, bzw. die Fa. Novaron möchte nun ihre Parzelle überbauen. Da die drei weiteren Eigentümer zur Zeit ihre Parzellen nicht bebauen möchten, wurde vereinbart, dass die Fa. Novaron die Quartierplankosten von ca. Fr. 30’000.00 bevorschusst.

Die anteilsmässigen Kosten (ca. ¼ ) werden erst fällig wenn die Parzelle überbaut wird.

Zur Zeit sind noch Bereinigungen mit der Gemeinde hängig. Offen ist auch noch die Erschliessung Wasser/Abwasser.

Seitens der Kirchgemeinde wird das Projekt via Bischöfliche Kanzlei, Dr. jur Robert Schwarz, begleitet.

Nach Abschluss des Verfahrens wird der Quartierplan öffentlich bei der Gemeinde zur Genehmigung aufgelegt.

– Pfarrer Biel

Die Teilnehmer der Polenreise vom September 2018 trafen sich im Pfarreiheim mit Pfarrer Biel der zu Besuch in Untervaz weilte.

Pfarrer Biel schenkte der katholischen Kirchgemeinde ein neues Messgewand sowie eine weisse Stola. Das Gastgeschenk wurde von der Kirchgemeinde und Pfarrer Issac verdankt.

– WEB Seite

Die Katholische Kirchgemeinde hat einen neuen Internetauftritt. Präsident Hans Joos weist die Versammlung darauf hin, vermehrt auf der Homepage nachzuschauen.

– Abwart Pfarreiheim

Die Familie Mato Grgic hat per Ende Mai 2019 die Abwartsstelle gekündigt.

Ab 1. Juni 2019 wird Familie Giacomelli die Stelle übernehmen.

– Dank

Präsident Hans Joos dankt allen Anwesenden fürs Interesse, und der Helfergruppe für die

Bewirtung und Dekoration der Tische.

Er schliesst die Kirchgemeindeversammlung um 11.20h

Der Präsident:                                                                                   Die Aktuarin:

Hans Joos                                                                                         Yvonne Gysler Wolf

Unser Kirchturm

St. Laurentius – Kirche

Der Turm ist ca. 30m hoch und stammt aus romanischer Zeit- und ist somit wohl das älteste Gebäude im Dorf. 1725 wurde der Turm um das achteckige Mauerteil erhöht und mit einer sogenannten welschen Haube (Zwiebelhelm) versehen. Welche 2017 erneuert wurde.

Der Turm der katholischen Kirche hat Gemeindebedeutung, denn er enthält die Turmuhr, die für das ganze Dorf die Zeit allseitig anzeigt und mit Glockenschlag auch hörbar macht. Die Turmuhr war immer schon Sache der politischen Gemeinde. Die Turmuhr bestand schon 1725 und wurde 1830 ersetzt, und gab nun von da an Viertel- und Stundenschläge und 1892 hat man schon wieder über eine neue Turmuhr befunden. Früher war die Uhr mit riesigen Gegengewichten angetrieben, heute ist sie elektrifiziert. Noch bis in die 1980er Jahre mussten die Zeitumstellungen jeweils umständlich mit lösen und drehen von Rädlis und Ächslis von Hand bewerkstelligt werden, was Mechanikermeister Hans Krättli, heutiger Gemeindepräsident, ausführte. Heute geht das alles wie von Geisterhand per Funk. Der erste Stundenschlag kommt genau zur Stunde, die vier Viertelschläge kommen davor.

Weiter befinden sich im Turm die Kirchenglocken. Es ist ein Glocken- wie ein Uhrturm. Zuerst gab es nur drei Glocken. Im Jahre 1897 bekam die grosse Glocke einen kleinen Riss, weil es sehr lange, sehr kalt war. Deshalb wurden die Glocken im Jahre 1898 von der Firma Rüetschi aus Aarau durch ein vierteiliges Geläute ersetzt. Mit den Tönen Es, Ges, As und Ces ergeben sich verschiedene, schöne Kombinationen und das Gesamtgeläute erhält im Vollspiel eine Fülle, als ob zwei schwere Glocken im Spiel wären (Zitate aus dem damaligen Expertenbericht). Die Glocken sind in einem Glockenstuhl über zwei Stockwerke aufgehängt. Dieses aus Holzbalken zusammengefügte Fachwerk-Gestell ist ein Meisterwerk, denn es wiegelt beim Läuten sanft mit und lässt ein rundes, weiches Erklingen der Glocken zu. Ganz im Gegensatz bei manchen modernen Glockentürmen mit einbetonierten Stahlträgern, die die Glocken nach dem Empfinden von Josef mit bis zu kreischendem Geläute ertönen lassen.

Anordnung der Glocken: Die Glocken schwingen in der Richtung Berg-Tal (feldwärts). Unten gegen den Dorfplatz die Grösste, neben ihr die Kleinste gegen Bawangs. Über der Kleinsten die Zweitgrösste gegen Bawangs und gegen den Platz die Zweitkleinste.

Auf jeder Glocke steht: gegossen von H. Rüetschi in Aarau 1898.

Gesamtgewicht: 3465 kg

Kleinste Glocke ca. 300 kg               gestimmt in Ces

Zweitkleinste Glocke ca. 600 kg        gestimmt in As

Zweitgrösste Glocke ca. 1015kg        gestimmt in Ges

Grösste Glocke ca. 1550 kg              gestimmt in Es

Kleinste Glocke; Schutzengelglocke, Tauf-/Totenglocke 

Begleitet uns von der Taufe bis zum Tod.

Sterbegeläut:        4x mit 3x absetzen, verkündet den Tod eines Mannes

                            3x mit 2x absetzen, verkündet den Tod einer Frau

                            2x mit 1x absetzen, verkündet den Tod eines Kindes

 Wobei die Erstkommunion zu den Erwachsenen abgrenzt.

Abbildung: Darstellung (Schutz-)Engel, der einen Kelch des Trostes ins

                  Fegefeuer leert. (Deutung Pfr. Mathias Rey)

Inschriften: a) REQUIEM AETERNAM EI DOMINE ET

                       LUX PERPETUA LUCEAT EI

                       Was übersetzt heisst: Die ewige Ruhe gib ihm/ihr Herr, und

                       das ewige Licht leuchte ihm/ihr.

  1. b) HEILIGER ENGEL SEI MEIN BESCHÜTZER!

                        Einziger deutscher Spruch auf den Glocken,

                        der Taufe gewidmet

Zweitkleinste Glocke; Agatha-Glocke

Abbildung: Die hl. Agatha mit Feder und Zange, dazu auch der hl. Sebastian;

                  Pfeile im Körper.

Die Hl. Agatha ist die Schutzpatronin gegen Feuer (Agatha-Brot), der Hl. Sebastian ist ein Pestpatron. Diese beiden Namen der Heiligen waren in Untervaz immer gebräuchlich und somit kann auch nachvollzogen werden,

vor was man sich am meisten gefürchtet hat: Feuer und Pest.

Inschriften: a) UT AB OMNI MALO NOS LIBERARE DIGNERIS!

                       TE ROGAMUS, AUDI NOS.

                       übersetzt: «Dass du uns von jeglichem Übel verschonest!

                       Wir bitten dich, erhöre uns.»

  1. b) AB IGNIS LAESURA PROTEGE NOS AGATHA PIA!

                       Was übersetzt heisst: »Vor Schaden durch Feuer schütze/

                       bewahre uns, du gütige/fromme Agatha. 

Zweitgrösste Glocke; Maria-/Muttergottes-Glocke:,Betzeitglocke‘ 

Diese wird am Morgen um 07.00 Uhr geläutet (früher schon um 05.00, dann um 06.00). Weiter erklingt sich auch noch um 11.00 Uhr (zum Engel des Herrn) und in manchen Gemeinden auch noch abends (Feierabend-Läuten).

Abbildung: Verkündigungsszene, kniende Maria, darüber Taube

                  (Symbol für hl. Geist) und verkündender Engel

Inschrift: AVE MARIA, GRATIA PLENA, DOMINUS TECUM,

               übersetzt:« Gegrüsst seist du Maria, voll der Gnade,

               der Herr ist mit dir.»

Grösste Glocke: St. Laurentius und Wetterglocke 

Laurentius wurde auf dem Rost hingerichtet, deshalb der «Laurentius-Rost» im Pfarrei-, wie auch im Gemeindewappen von Untervaz

(im Kirchgemeindewappen 8, im Gemeindewappen 6 Grillfelder).

Diese Glocke wurde bei schlimmen Unwettern geläutet.

Abbildung: Hl. Laurentius mit Rost und Palmzweig (Märtyrerpalme),

                  daneben Johannes der Täufer mit Kreuzstab, ein weiterer Patron

                  unserer Pfarrkirche, was wohl die wenigsten wissen.

                  Über nachfolgendem Spruch ist Christus am Kreuz dargestellt,

                  unter dem Kreuz der Apostel Johannes mit der trauernden Mutter

                  Jesu in den Armen, dahinter Maria, die Frau des Klopas und zu

                  Füssen des Kreuzes Maria Magdalena.

                  (Deutung Pfr. Mathias Rey).

Inschriften: a) A FULGURE, GRANDINE ET TEMPESTATE

                       LIBERA NOS DOMINI E CH,

                       übersetzt: » Vor Blitz, Hagel und Sturm verschone uns o Herr.»

  1. b) S. PATRONI INTERCEDITE PRO NOBIS!

                       «Hl. Patrone, bittet für uns!»

                       Man bemerke hier, Patrone in Mehrzahl.

Zum Schluss; es mag glücklicher Zufall sein, auf jeden Fall gebührt unseren Vorfahren ein verdientes Lob, für das unsere beiden Geläute (kath. und ref.) zusammen ein abgestimmtes, harmonisch wohlklingendes Läuten ertönen lassen. Eine wahre Freude!

Die Daten des Turms und die Erklärungen über die Glocken stammen aus einem Text von Josef Majoleth. Vielen Dank für diese Ausführungen.

Lara Scheucher,

Lea Senti,

Amy Huwiler,

Priska Kollegger,

Jaime Aresu,

Dario Repole,

Robin Bieler,

                                                                                 Stefan Kollegger,

                                                                                Enea Maffiew

                                                                                  (von links nach rechts)

                                                                                 Stehend: Josef Majoleth

Projekt – Senfkorn der Erstkommunionkinder in Cazis

 

Bei schönem Wetter durften wir am 6.April um 9.00 Uhr mit zwei Autos nach Cazis fahren.

Dort wurden wir fröhlich erwartet von Isabella Gartmann und Schwester Lea.

Nach einer kurzen Einführung über das Thema: Wo wohnt Jesus, blieben die Kinder bei Isabella und Pfarrer Issac. Die Erwachsenen gingen mit Schwester Lea. Wir Erwachsenen unterhielten uns über die Emmausjünger: Lk 24, 13-35, die Beichte und um den Glauben in unserer Zeit.

Die Kinder schauten wo Jesus überall wohnt: im Himmel, im Tabernakel in der Hostie, also in der Kirche, in unseren Herzen. Sie haben sich dann auch noch vorgestellt wie es im Himmel ist, bei Gott und dazu etwas gezeichnet.

 

Danach haben wir zusammen ein Haus gebastelt mit 15 Törchen zum Öffnen, damit können sich die Kinder von Palmsonntag bis zum Weissen Sonntag jeden Tag auf die Erstkommunion vorbereiten.

 

Das Bild entstand vor dem Mittagessen:

Mona Vogel, Moritz Joos, (hinten)

Raimo Bilger, Mali Berger und Pfarrer Issac (vorne).

 

 

Zum Essen gab es: Salat, Spaghetti und Caramelköpfli.  War sehr fein, vielen Dank!

 

 

 

 

Nach dem Essen durften wir noch in die Klosterbäckerei. Früher haben die Nonnen viele Oblaten gebacken, heute ist es nur noch für sie selbst oder auf Wunsch für andere. Die Kinder durften die Oblaten ausstechen, und diese werden sie dann an ihrer Erstkommunion als Hostien bekommen. Natürlich durften die Kinder die Oblaten auch probieren. Sie wollten nicht mehr aufhören.

 

Zum Schluss gab es noch einen Besuch in der Klosterkappelle und nochmals viele interessante Gespräche bei einem Zvieri. Alle wurden dann noch gefragt, was am Schönsten war; den Kindern hat vor allem das Ausstanzen und Probieren der Oblaten gefallen. Den Erwachsenen; die gemeinsame Zeit, die sie hier in Ruhe mit ihren Kindern verbringen durften, und die vielen Gespräche.

 

Zurück in Untervaz haben die Kinder noch ihre Erstkommunionkleider ausprobiert und dann mit nach Hause genommen. So ich glaube wir sind jetzt parat und freuen uns auf den Weissen Sonntag.

 

Vielen Dank an alle

 

Pfarrer Issac und Priska Kollegger

 

                                     Die Kursteilnehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   

 

 

 

 

 

 

 

Die Kursteilnehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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