Katholische Kirchgemeinde
Untervaz

Infolge Ferien bleibt das Büro von Donnerstag-Mittag, 14.10. bis Montag, 25. Oktober geschlossen.

Ab Montag, 25. Oktober bin ich gerne wieder für Sie da.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte direkt an Herr Pfarrer

Issac Kizhakkeparampil (081 322 14 13)

 

 

Der Oktober gilt seit dem Mittelalter als Rosenkranzmonat und ist – wie der Mai – als Marienmonat der Gottesmutter geweiht. Heutzutage können viele Menschen mit dem Rosenkranzgebet leider nichts mehr anfangen. Und auch in unserem Kopf steckt das Bild vom Rosenkranz als langes und langweiliges Gebet, dass heruntergeleiert werden muss. Aber es wird oft vergessen, dass mein persönliches Gebet davon abhängt, wie ich selbst bete und vor allem, ob ich mit dem Herzen bete.

Neulich habe ich einen Satz gelesen: „Der Glaube lebt nur, solange er betet. Nicht deshalb, weil wir nicht mehr glauben können, beten wir nicht mehr: weil wir nicht mehr beten können, glauben wir nicht mehr und können nicht mehr die Erfahrung machen, dass der Glaube Wunder tut“. Maria als Vorbild im Glauben, im Vertrauen und in der Offenheit für das Handeln Gottes ist gleichsam ein Sinnbild für das Beten des Rosenkranzes: Nämlich das offene Hinhalten meiner Seele vor Gott. Das ist es, was ich beim Beten des Rosenkranzes einübe. Mit Maria zu Gott.

Ein Mann fragte im mittlerweile Verstorbenen Kardinal Meisner einmal nach der Bedeutung des Rosenkranzes. Der Kardinal antworte: „Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz. Daran beten wir das Glaubensbekenntnis. Das ist unsere ganze Glaubenslehre. Dann kommen die ersten drei kleinen Perlen: Glaube, Hoffnung und Liebe. Das ist unsere Lebenslehre. Und dann sind gleichsam in Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse der bedeutende Momente des öffentlichen Lebens und Wirken Jesus im lichtreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse seiner Passion im schmerzhaften Rosenkranz und schließlich die Geheimnisse seiner Vollendung im glorreichen Rosenkranz.“ Daraufhin nahm der Mann den Rosenkranz in seine Hand und sagte: „Dann habe ich in einer einzigen Hand den ganzen Glauben“

In diesem Sinne möchten wir Sie herzlich zu den Rosenkranzgebeten einladen, die in unserer Pfarrei jeden Tag um 18.00 Uhr stattfinden. Wir möchten Sie aber auch ermutigen, beim persönlichen Gebet diese Gebetskette durch Ihre Finger gleiten zu lassen – betend und betrachtend. Das Gebet ist der Anfang und die Quelle aller nachhaltigen Erneuerung unserer Kirche.

Den Projekte-Katalog für das Jahr 2021/2022 finden Sie unter folgendem Link:

Projektenkatalog 21-22

Liebe Gottesdienstteilnehmer, Liebe Gottesdienstteilnehmerinnen

Aufgrund der neuen Corona-Pandemie Massnahmen ist auch die Kirche mit einer Anzahl von max. 50 Personen (ohne Zertifikat, dafür mit Maske) eingeschränkt worden. Damit wir allfällige Corona-Ansteckungen rückverfolgen können, bitten wir Sie, ab sofort, die Liste neben dem Kerzenständer auszufüllen, bevor Sie in den Gottesdienst gehen.

Für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe danken wir Ihnen bestens.

Der Kirchenvorstand, 13.9.21

 

Jedes Jahr im Oktober wird unser Blick auf die weltweite Verbundenheit unserer Kirche geweitet. «Schweigen? Unmöglich!» heißt das Leitwort der diesjährigen Weltmission. Es ist die Kurzfassung eines Satzes, den Apostel Petrus im Namen der Jünger*innen an die Autoritäten in Jerusalem richtet: «Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben» (Apg 4,20). Wie damals so gilt auch heute: Wir können unmöglich schweigen von den Erfahrungen der Liebe Gottes, die wir gesehen und gehört haben. Es gehört Mut dazu, diese Botschaft zu teilen und weiterzuerzählen.

In diesem Jahr beten wir gemeinsam mit den Katholikinnen und Katholiken der Gastkirche Vietnam. Die Menschen in Vietnam sind geprägt von den Erfahrungen der Trennung und des Krieges und durch die kommunistische Regierung. Nach innen ist die Kirche frei, aber nach außen kann sie nicht frei agieren. Sie steht unter Beobachtung durch die Regierung und ihr Handlungsspielraum ist limitiert. Trotzdem wächst die Kirche.

Die Kirchen in Vietnam brauchen heute mehr denn je unsere Solidarität und unsere Unterstützung. In dem Gottesdien am 24. Oktober um 9.30 Uhr sind wir mit ihnen im Gebet verbunden. Und wir werden eingeladen, mit einer großzügigen Spende diesen bedrängten Kirchen zu helfen und ein Zeichen der Verbundenheit und der Hoffnung zu geben. Wir danken allen, die in irgendeiner Form am Weltmissionssonntag teilnahmen und damit einen aktiven Beitrag zu einer gerechteren Welt leisteten.

Erntedankfeste gibt es schon seit Urzeiten in fast allen Kulturen und Religionen, es ist eines der ältesten Feste der Menschheit. In der römisch-katholischen Kirche wird bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. das Erntedankfest gefeiert.. Im Judentum wird Erntedankfest an zwei Tagen im Jahr gefeiert. Das Pfingstfest ist das Getreideerntefest und das Laubhüttenfest das
Weinerntefest. Im Islam wird durch das ganztägige Fasten im Ramadan die Schöpfung als besonderes Geschenk wahrgenommen, und die Gaben werden sehr intensiv nach Sonnenuntergang genossen. Die Hindus feiern ihr Erntedankfest „Makar Sankranti“ im Januar zu Beginn der Erntezeit und bitten um eine gute Ernte.

Erntedank ist die Zeit des Dankes für Empfangenes, für die Möglichkeit des Überlebens an jedem Tag des Jahres. Im Psalm 127,1-2 heißt es: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut. Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.“ Mit anderen Worten: Alles menschliche Mühen würde überhaupt nichts nützen, wenn der Segen Gottes fehlte.

Die vielen Unglücke und Katastrophen in den vielen Ländern dieser Erde zeigen doch auf, wie hinfällig irdische Sicherheiten sind und wie sehr der Mensch auch abhängig ist von Faktoren und Gegebenheiten, die er selber nicht in der Hand hat.

Wenn wir die Erntegaben zum Altar bringen, dann zeigt dies an, dass Gott der Ursprung aller Dinge ist und diese in ihm ihre Vollendung finden. Das Geheimnis des Lebens ist Verwandlung, und der Glaube gibt uns die Zuversicht, dass alles Werden und Vergehen umfangen ist von einem großen Plan der Liebe, der das Zeitliche im Ewigen bewahrt und bestehen lässt. So laden wir alle Gemeindemitglieder und auch alle Interessierten ganz herzlich ein zu einem Familiengottesdienst zum Erntedankfest am Sonntag, 03. Oktober, um 09.30. In dem Gottesdienst wollen wir den Weltmissions-Monat eröffnen.

Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag findet in der Schweiz am dritten Sonntag im September statt. Dankgottesdienste und Bussfeiern wurden zu allen Zeiten begangen. Dazu wurde das Volk Israel schon im Alten Testament aufgerufen. Und in manchen jüdischen Festen ist bis heute etwas von dieser Verbindung von Dank, Freude und Umkehr zu spüren. Sie haben auch im Christentum Eingang gefunden.

Die Entstehung des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags ist eng mit der Gründung des Bundesstaates von 1848 verbunden. Im noch fragilen jungen Staatsgebilde war die Wahrung des Religionsfriedens zwischen Katholiken und Protestanten von großer Bedeutung. Die Feier des Bettags sollte die gemeinsame christliche Tradition und Verwurzelung betonen und die Toleranz und den Respekt gegenüber Andersgläubigen und politisch Andersdenkenden fördern. Diese Einheit wurde und wird unterstrichen durch das gemeinsame Singen des Schweizerpsalms.

Das Seelsorgeteam lädt alle Pfarreiangehörigen zum festlichen Gottesdienst am eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am Sonntag, 19. September um 09.30 Uhr ein. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Jodelclub Hochwang. Anschließend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Liebe Kinder und Eltern, nach langen Sommerferien, die hoffentlich für jede und jeden von euch erholsam und voller guter Erinnerungen sind, ist der Alltag langsam mit Kindergarten und Schule wieder da. “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, das wusste nicht nur Hermann Hesse, als er sein Gedicht „Stufen“ schrieb; „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, das spüren sie auch am Schulbeginn.

Wir wünschen allen Kindern, ihren Eltern und dem gesamten Lehr-personal ein Schuljahr mit vielen bereichernden Begegnungen und berührenden Momenten. Mit Schwung und Elan mögen alle das kommende Jahr meistern und mitnehmen, was kostbar und wertvoll ist, um im Leben bestehen zu können.

Möge Gott mit seiner Nähe die kleinen und großen Anfänge in eurem Leben begleiten und euch so die Liebe ermöglichen zu Ihm, unseren Mitmenschen und nicht zuletzt zu euch selbst.

 

Wolken, dann ein paar Tropfen Wasser (kein richtiger Regen) und zwischendurch Sonnenschein waren am Sonntag, 08. August auf unserer Alp Salz. Doch eine halbe Stunde vor Beginn des Alpgottesdienstes klappte der Draht zu Petrus und der Alpgottesdienst konnte auf dem Platz vor dem Stall unter freiem Himmel stattfinden.  Sehr zur Freude des Älplerteams und aller Mitwirkenden beim Alpgottesdienst.

Um 10.30 hat der Treichler-Club-Dreien den ökumenischen Alp-Gottesdienst, unter der Mitwirkung des Älplerchefs Martin Fischbacher, eröffnet.  Zusammen mit Frau Pfarrerin Désirée Bergauer und Herr Pfarrer Issac haben wir um Gottes Beistand in jeder Lebenssituation gebetet. Das Motto war «mit Jesus der Angst begegnen». Dafür haben sie die passenden Bibelabschnitte genommen.  In der Lesung (1 Könige 19, 4-8) wollte der Prophet Elija nicht mehr weiterleben; Nun ist es genug, Herr, nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Elija hatte genug von dieser Erde und seinen Problemen, er wollte nicht mehr leben. Eine typische Depression oder Burn-out, so würde wohl ein Psychologe unserer Tage die Situation des Elija diagnostizieren. Viele Menschen heutzutage erleben eine solche Lebenskrise. Jeder Zweite kommt einmal mit psychischer Krankheit in Berührung.

Die Frage ist: Ist Gott da in solchen Zeiten? Hört er auf einen, der lebensmüde geworden ist? Was macht der Prophet Elija in dieser Situation. Er bleibt nicht gefangen in seiner Depression. Er geht in seiner Verzweiflung und mit seiner Verzweiflung zu Gott. Er richtet seinen Frust auf Gott. Er klagt nicht irgendwohin. Er klagt zu Gott: „Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben!“  Elija erfährt mütterliche oder väterliche Fürsorge: Da ist etwas zu essen und zu trinken. Elija braucht eine ganze Zeit, um zu begreifen, dass die einfachen Gaben von Brot und Wasser Engelsgaben sind, von Gott geschenkt zu seinem Trost, aber dann macht er sich auch wieder auf, um Gottes Nähe neu zu suchen.

Im Evangelium (Johannes 6, 41-51) steht dann, dass Gott immer für uns da ist, wenn wir an ihn glauben. Jesus sagte: Amen, Amen ich sage euch: Ich bin das Brot des Lebens. Wer an Jesus glaubt und ihn in der heiligen Kommunion empfängt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Denn die Gemeinschaft mit Gott schenkt ewiges Leben. Doch nicht alle seiner Zuhörer glauben den Worten Jesu. Vielleicht haben wir selbst schon mit derartigen Versuchungen zu kämpfen gehabt: Alles erscheint uns sinnlos; Gottes Nähe ist nicht spürbar; das Leben ist eine einzige Zumutung. Die negativen Gefühle gewinnen die Oberhand und drohen uns aufzufressen. Er kennt unsere Not und Mühsal und schenkt uns das Heil. Also wer glaubt, wird nie die Hoffnung verlieren und ist niemals allein, denn Gott ist immer da, und zwar für alle.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von drei Jodlern und der Musikgesellschaft Untervaz umrahmt. Gemeinsam haben wir auch zwei Lieder gesungen. Am Schluss gab es einen Auszug des Treichler-Clubs-Dreien und dann gemütliches Beisammensein.

Während die Vormittagsstunde der geistlichen Nahrung diente, konnte während der Mittagszeit die kulinarische Seite der Alpwirtschaft mit den verschiedenen Verpflegungsmöglichkeiten (Feines vom Grill und ein riesiges Kuchenbuffet) genossen werden. Anstatt kaltes Bier, waren in diesem Jahr die heissen Getränke wie Tee, Kaffee mit oder ohne Schnaps sehr beliebt. Vorwiegend natürlich ohne ……..). Am Nachmittag haben drei junge Ländlermusikanten musiziert. Sehr zur Freude aller Zuhörer.

Zufriedene Gesichter, fröhliche Gäste und musikalische Darbietungen, auch von den Akteuren, die bereits beim Alpgottesdienst im Einsatz waren, prägten das nachmittägliche Geschehen. Und weil Petrus ein Einsehen hatte, konnte der Anlass letztendlich bei trockenem Wetter und teilweise sogar Sonnenschein genossen werden. Herzlichen Dank an alle, die diesen Alpgottesdienst jedes Jahr möglich machen. Bis zum nächsten Jahr, dann hoffentlich wieder bei Sonnenschein.

Eure Priska Kollegger

Am 15. August wird Mariä Aufnahme in den Himmel gefeiert. Einer der Bräuche, die mit dem Festtag in Verbindung stehen, ist die Kräuterweihe: In einer Legende wird erzählt, dass die Jünger das Grab Marias öffneten, fanden sie jedoch darin keinen Leichnam. Stattdessen sollen sie wohlriechende Blumen und Kräuter vorgefunden haben. Aus diesem Grund nimmt die katholische Kirche an Maria Himmelfahrt eine Kräuterweihe vor.

Die Zahl der Kräuter, die ein solcher Strauß enthalten kann, spiegelt symbolische heilige Zahlen wieder: Drei (Dreifaltigkeit), Sieben (Sakramente, Gaben des Heiligen Geistes), oder Zwölf (Apostel, Stimme Israels).

Nach der Kräuterweihe werden die Kräuterbuschen im Haus oder im Stall aufbewahrt und immer dann eingesetzt, wenn ein Unglück drohte: Bei Gewitter wurden sie im Kamin verbrannt und bei Krankheiten in den Tee gegeben. Heute hängen die hübschen Gestecke in religiösen Haushalten meist neben dem Kreuz an der Wand.

Es wäre schön, wenn Sie einen Kräuterstrauß zur Segnung zum Gottesdienst am 14. und 15. August mitbringen würden.

Am Höhepunkt des Sommers feiert die Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Wenn die Ernte eingebracht ist, denken wir bei diesem Fest an die Ernte unseres Lebens.

 

 

 

 

 

 

Feierlich begehen wir auch in diesem Tag das Patrozinium unserer Pfarrkirche – Hl. Laurentius. Wir wollen ihn selbst zu uns sprechen lassen und bitten ihn um seine große Fürsprache bei Gott.

 

 

 

 

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für unsere Kinder wieder die Schulzeit. Einige machen einen großen Schritt raus aus dem Kindergarten und rein in die Schule. Immer wenn etwas Neues in unserem Leben auf uns zukommt, oder zu besonderen Zeiten ist es gut an Gott zu denken und seine Nähe spürbar zu machen.

Wir wollen am 15. August um 09.30 Uhr in der Eucharistiefeier Gott danken für all das Gute, dass er uns getan hat und stellen unsere Kinder unter Gottes Schutz und Segen. Die Schulrucksäcke dürfen auch gerne mitgebracht werden, sie werden dann gesegnet. Wir freuen uns wirklich sehr, wenn viele Kinder mit ihren Familien kommen.

 

 

Der 1. August ist für uns ein Grund zur Freude; am Nationalfeiertag wird die Gründung der Eidgenossenschaft gefeiert. Es ist schön dass wir dieses Jahr in einem Sonntag den Geburtstag des Vaterlands feiern können. An diesem Tag darf wie ein Vulkan Dankbarkeit sprühen für die vielen schönen Seiten unseres Landes und dass Gott uns vor großen Katastrophen bewahrt hat. Zugleich haben wir angesichts von Fehlentwicklungen Grund, Gott um seinen Segen, seine Hilfe und Weisung zu bitten. Wir können nichts Besseres tun als in einer Eucharistiefeier teilzunehmen. Im Zentrum der Eucharistiefeier stehen Freude und Dankbarkeit. Alle Gebete und Worte sind geprägt von dieser Dankbarkeit – auch das Schweigen. Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Tag in unserer Pfarrei am kommenden Sonntag, den 1. August, um 9.30 Uhr mitzufeiern.

Der ökumenische Alpgottesdienst auf der Alp Salaz 08. August 2021 um 10.30 Uhr

Normalerweise feiern wir unsere Gottesdienste in den Kirchen, hin und wieder ist es aber auch ganz schön, in der Natur, in den Bergen miteinander Gottesdienste zu feiern.

Der diesjährige ökumenische Alpgottesdienst auf der Alp Salaz findet am Sonntag. 8. August 2021 um 10.30 Uhr statt. Der Gottesdienst wird von der Musikgesellschaft Untervaz und dem Jodelchor Terzett Marian, Paula und Hitsch, Molnis verschönert.

Nach der Feier kann in der Alpwirtschaft bei Speis und Trank die herrliche Aussicht genossen werden. Nehmen Sie eine Auszeit vom hektischen Alltag und geniessen Sie die Gemeinschaft mit anderen in der einmaligen Natur. Es würde uns freuen, wenn viele am Gottesdienst teilnehmen würden.

Infolge Ferien bleibt das Sekretariat vom Freitag, 30. Juli bis Montag 9. August 21 geschlossen.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Pfarrer Issac Kizhakkeparampil 081 322 14 13.

Ab 9. August 2021 hat das Sekretariat wieder geöffnet.

Katholische Kirchgemeinde Untervaz, 22. Juli 2021

Die Ferien haben schon angefangen – es ist Urlaubszeit! Der Begriff „Urlaub“ leitet sich vom althochdeutschen Wort für „Erlaubnis“ her; man muss seinen Arbeitgeber um Erlaubnis bitten, um Urlaub zu bekommen. Es steckt aber noch viel mehr dahinter: Urlaub heißt, dass ich mir diese freie Zeit erlaube! Diese Zeit ist mir geschenkt, damit ich mich ausruhen kann von den vielen Geschäftigkeiten des Lebens.

Wir leben in einer Welt und in einer Zeit, in der es nicht leicht ist zu leben. Jeder Tag bringt seine Schwierigkeiten mit sich, hat aber genauso viele schöne Seiten. Jesus ruft uns. «Kommt mit… und ruht ein wenig aus.» (Mk 6, 31) Die Sommermonate verleiten uns dazu Urlaub zu machen, welcher nicht nur Luxus ist, sondern auch ein Bedürfnis, aber auch eine Verpflichtung. Übertriebene Aktivität kann uns die innere Ruhe nehmen und dadurch ist der Mensch nicht mehr im Stande dazu das Beste von sich zu geben. Wichtige Sachen für das Gleichgewicht im Leben sind das Gebet, die Arbeit, die Freundschaft und der Urlaub. Wenn wir auf eine dieser Sachen in unserem Alltag verzichten, verliert unser Leben an Gleichgewicht. Nach einem anstrengenden Arbeitstag ruft Jesus immer die Apostel an einen einsamen Ort, um auszuruhen. Nur bei Jesus können unsere Seelen Frieden finden und neue Kraft für die Zukunft sammeln. Darum sagt den Psalmist: „Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe.“ (Psalm 62,2).

Es wäre gut, wenn wir unter allen Lebensumständen die Fähigkeit besitzen unsere Erholung in Jesus zu finden. Das ist eine Zeit, die der Mensch für sich findet, für seine Seele, seine Familie, den Partner, die Kinder, Eltern und liebe Freunde. Ihnen Allen wünschen wir wunderschöne Ferien, eine gute Erholung und die Weisheit Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können! Kranken wünschen wir Geduld und gute Besserung. Kindern, dass sie ihre verdienten Ferien genießen und eine schöne Kindheit haben. Und allen Gottes Segen!

Minis Tag am 12. Juni 2021

Wir durften am 12. Juni bei herrlichem Sommerwetter einen erlebnisreichen Tag mit unseren Ministranten verbringen.

Auf dem Plan stand zuerst eine kurze Auffrischungsphase des Ministranten Dienstes in der Kirche.

Dabei mussten die Ministranten Roberta und Priska in Sachen „Ministrieren“ aufklären. Die zwei hatten nämlich ganz viele Fragen über allerlei Themen. Sie wollten zum Beispiel wissen, warum es Ministranten gibt und warum der Pfarrer nicht selber Wein und Brot holt, warum er sich dann auch noch die Hände während der Heiligen Messe wäscht…..

Unsere Minis konnten natürlich bestens Auskunft geben, sie sind ja Profi in diesem Gebiet. Na ja, Pfarrer Issac musste bei einigen Fragen schon noch kurz nachhelfen, aber sie haben sich wirklich ganz gut geschlagen und wussten sehr viel. Wir sind richtig stolz auf sie!

Nach einem gemeinsamen Gebet sind wir dann mit unseren Fahrrädern Richtung Haldenstein auf den Spielplatz gefahren, dort haben wir gebrätelt und gespielt.

Auf dem Heimweg haben wir noch Halt an einem Tümpel gemacht, so dass die Minis sich auch noch eine wohlverdiente Abkühlung gönnen konnten. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, da dieser Teil des Ausflugs nicht geplant war, aber eben: man kann ja auch mal improvisieren! Die Minis wussten sich auch ohne Ausrüstung schnell zu helfen und kamen trotzdem zu ihrem Badespass!

In der Nähe des Tümpels war sogar ein Eiswagen und so konnten die Minis auch noch ein Eis, oder genauer gesagt, ein „Slush“ bekommen. Das ist eine Art Wassereis im Becher und sieht wie farbiger Schneematsch aus. Davon haben die Minis auch noch ganz blaue Zungen und Lippen bekommen, so dass ich zuerst dachte, es sei ihnen im Wasser zu kalt gewesen!

Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf dem Rückweg.

Wir sind Gott dafür dankbar, dass wir einen so schönen Tag zusammen verbringen durften, und dass wir alle wieder gesund nach Hause gekommen sind.

Ein grosses „Dankeschön“ an unsere Ministranten für ihre Treue und für ihren tapferen Einsatz in unserer Kirchgemeinde.

     Herzlichen Dank auch den Eltern, die ihren Kindern ermöglichen, den Ministranten Dienst auszuüben.

 

Roberta D., Priska K., Pfr. Issac

 

        

Die Kirche überdenkt nach der Ausgießung des Heiligen Geistes mit frischem Mut alles Wichtige ihres Glaubens noch einmal und in liturgischer Weise darzustellen. So ist der Sonntag nach Pfingsten, alles vorherige zusammenfassend, dem erhabensten Geheimnis gewidmet, das die Kirche besitzt, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. 

In der Präfation dieses Festes heißt es: Mit Deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist Du der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, das bekennen  wir ohne Unterschied von Deinem Sohn, das bekennen wir vom Heiligen Geiste. So beten wir an im Lobpreis des wahren und ewigen Gottes die Sonderheit in den Personen, die Einheit im Wesen und die gleiche Fülle in der Herrlichkeit. Ein Gott, ein Herr in drei Personen: Vater – Sohn – Heiliger Geist!”

Gott in drei Personen: das ist das eine göttliche Wesen. Dazu bekennen wir uns Tag für Tag, wenn wir das Kreuzzeichen machen und den Namen des dreifaltigen Gottes dabei anrufen. Was wir von Gott wissen und erfahren, ist nicht unser Verdienst, sondern geschieht durch die Gnade Gottes, die uns immer wieder tiefer in die Gemeinschaft Gottes hinein wachsen und erfahren lässt, dass Gott immer bei uns bleibt und mit uns da ist.

Traditionell wird in den katholischen Kirchen am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten) Salz geweiht. Wer Salz gesegnet haben möchte, kann dieses gerne zu den Gottesdiensten am 29. Mai um 18.30 und 30. Mai um 09.30 in unserer Pfarrkirche mitbringen.

Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Glaubensschatz in unserer Pfarrei mitzufeiern und mitzuerleben.

Pfingsten gehört mit Weihnachten und Ostern zu den großen christlichen Festen im Laufe des Kirchenjahres. Während Weihnachten mit der Geburt Jesu und Ostern mit seiner Auferstehung schon Kindern bekannt sind, ist es mit Pfingsten etwas schwieriger. Pfingsten heißt zunächst einmal vom griechischen „pentecoste “ übersetzt „der fünfzigste Tag“.

Was hat es eigentlich mit dem Heiligen Geist auf sich? Zunächst nehmen wir in unserer heutigen Zeit weitläufig unbestritten eine schwächere Form der Glaubenspraxis und des Glaubensbekenntnisses wahr als es schon einmal war in den letzten Jahrzehnten. Das ist ein Phänomen unserer Zeit, das dringend den Heiligen Geist braucht. Diese Zeit braucht eine neue Belebung durch den Heiligen Geist. Das kann kein Mensch durch technische Fähigkeiten erreichen.

Was taten die Jünger damals? Ihr Glaube nach Jesu Auferstehung war sehr schwach. Maria hielt sie zusammen im Glauben und war mit ihnen vereint im Gebet um den Heiligen Geist um Glaubensstärke. Wo Menschen im Gebet versammelt und auf die Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung ausgerichtet sind, beginnt sich die Kraft des Gottesgeistes zu entfalten. In der Apostelgeschichte ist im Pfingstereignis der Heilige Geist die dynamische Kraft, die die Apostel aus der Angst und Trauer reißt und zum überraschenden, neuen Handeln bringt.

Nicht die Welt im Großen entscheidet über die Zukunft unseres Glaubens, sondern es liegt an uns, ob wir den Heiligen Geist in unserem Leben landen lassen, ob wir uns anstecken lassen von seiner Lebendigkeit und seiner Hoffnung. Es liegt an uns, ob wir das in uns heilen lassen, was wund ist, uns trösten lassen, wo wir traurig sind, uns leiten lassen, wenn wir in die Irre gegangen sind.

Dort, wo man den Heiligen Geist wirken lässt, da ist Freiheit, Begeisterung, Hoffnung, Zuversicht, Freude, da wird gelacht – auch über sich selbst – da ist Gelassenheit.“

Möge das Pfingstfest für uns alle wieder ein Impulsgeber für unseren Glauben sein, wie es schon damals in Jerusalem war.

In diesem Sinne ein geisterfülltes, frohes Fest

Endlich wieder etwas unternehmen mit den Kindern von der 1. – 3. Klasse, nachdem das ökumenische Frühlingsfest im Jahr 2020 nicht stattgefunden hat (wieso wissen wir alle), haben wir uns sehr darüber gefreut wieder etwas auf die Beine zu stellen. Für die Planung hatten wir nicht viel Zeit, da es lange Zeit unsicher war, ob wir es durchführen können oder nicht und zwei Wochen vorher, waren auch noch die Frühlingsferien. Aber wir haben es geschafft und am Mittwoch vor Auffahrt bei angenehmem Wetter, obwohl er starken Regen vorausgesagt hatte, durften wir 15 Kinder begrüssen.

Unser Thema in diesem Jahr: Saat und Ernte

Nach einem Lied vor der Kirche und der Begrüssung durch Pfarrer Issac haben uns die beiden Religionslehrerinnen; Monika Todon und Nicole Wilhelmi die Geschichte vom Sämann und seiner Tochter erzählt und vorgespielt und die Kinder durften die 4 Äcker darstellen und säen.

  Die Geschichte beruht auf dem Gleichnis vom Sämann (Mk 4, 3-9)

Hört! Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat, und sie brachte keine Frucht. Ein anderer Teil schliesslich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreissigfach, ja sechzigfach und hundertfach. Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!

Nach der Geschichte haben wir die Kinder in 5 Gruppen aufgeteilt und sie konnten in einem Rundgang folgende Posten besuchen:

-Samenmandala (in der Schule)

-Tontöpfe malen (im ref. Kirchgemeindehaus)

-Papierblumen und Papiertüten malen/basteln (im ref. Kirchgemeindehaus)

-Powerguetzli backen (im kath. Pfarreiheim)

-Samen suchen (im kath. Pfarreiheim)

Nach dem Rundgang war dann noch die Verabschiedung vor der reformierten Kirche mit Singen und beten.

Es war wunderschön, herzlichen Dank an alle die teilgenommen haben und a herzlich’s Vergelts Gott an die Helfer. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Euer Frühlingsfestteam

Pfingsten ist nach Ostern und Weihnachten das dritthöchste Fest im Kirchenjahr und gilt als Geburtstag der Kirche. Ob ein Fest gelingt, hängt bekanntlich neben anderem von der guten Vorbereitung ab. Für die Hochfeste des Kirchenjahres kennen wir geprägte Zeiten der inneren Einstimmung und Vorkehrungen.

Die Pfingstnovene wird in der Regel vom Freitag nach Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten gebetet. Das sind neun Tage! Im Pfingstbericht in der Apostelgeschichte heißt es, die Aposteln kehrten in die Stadt Jerusalem zurück, gingen in das Obergemach und verharrten dort mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern im einmütigen Gebet Apg. 1, 13-14).

Nach diesem Beispiel werden wir in unserer Pfarrei vor dem Pfingstfest  einmütig um den Heiligen Geist beten. Der Heilige Geist ist der Beistand, den Jesus uns zugesagt und versprochen hat. Er hilft uns in unserem Leben, stärkt uns, verändert uns, trägt uns tiefer in den Glauben hinein und zeigt uns den Weg im Leben und den Weg zu Gott.

Auch in diesem Jahr wollen wir in unserer Pfarrei nach jedem Gottesdienst wieder gemeinsam die Pfingstnovene beten. Weil wir sein Wirken gerade in unserer Zeit und Welt und auch in der Kirche dringend brauchen, laden wir herzlich dazu ein, die Pfingstnovene mitzubeten.

Donnerstag, 13. Mai um 09.00 Uhr

In der Apostelgeschichte (1 ,1-11) und im Lukasevangelium (24, 50-53) wird berichtet, dass Christus sich vierzig Tage nach seiner Auferstehung seinen Jüngern gezeigt habe und darauf in den Himmel aufgefahren sei, wo er den Platz zur Rechten Gottes eingenommen habe. Mit der Himmelfahrt Jesu verbindet sich bei vielen Menschen die Vorstellung von einer Ortsveränderung. Jesus ist nicht einfach nur von uns weggegangen, sondern in einer neuen Weise bei uns geblieben.

Anschließend der Hl. Messfeier haben wir das Flurprozession. Dies geschieht im Glauben, dass wir Menschen nicht alles selber vermögen und immer wieder auf die Hilfe von Gott angewiesen sind. So wird an dem Bitttag vor allem um gutes Gedeihen und eine gute Ernte gebetet; ebenso für den Frieden und die menschliche Arbeit. Im Gebet dürfen wir uns immer in frohen und schweren Stunden Gott zuwenden und ihm danken und ihn bitten. Im Gebet dürfen wir unsere Sorgen, Nöte und Ängste und die der ganzen Menschheit zu ihm tragen in der Hoffnung und im Bewusstsein, dass Gott letztendlich alles zum Guten führen wird. .In diesem Jahr wollen wir auch darum beten, dass wir die Pandemiezeit gut überstehen und diese uns hoffentlich bald wieder einen normaleren Alltag ermöglichen wird.

Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Tag in unserer Pfarrei mitzufeiern.

In einem arabischen Sprichwort heisst es sehr poetisch: Weil Gott nicht überall gleichzeitig sein konnte, erschuf er die Mütter. Oder wie Kinder es noch simpler sagen würden: Wer braucht schon Superhelden? Ich habe doch meine Mama! So haben wir uns auch am Familiengottesdienst zum Muttertag davon überzeugen dürfen: Unsere Mamis sind die Besten! Die Kinder sind sehr stolz auf all das, was ihre Mamis können und für sie tun. Im Religionsunterricht haben Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Primarklassen deshalb eine Tonspur aufgenommen. Darauf war auf humorvolle Weise zu hören, wofür sie ihre Mama schätzen und ihr dankbar sind. Mit einem entsprechenden Muttertagshit «Danke Mama» und einer kleinen Choreografie freute sich dazu jedes Kind sein liebevoll gestaltetes Herzplakat zu präsentieren. Zum Schluss erhielt jede Mutter noch eine kleine Flasche wohlriechendes und gesegnetes Massageöl mit von den Kindern ausgewählter Duftnote. Selbstverständlich hat auch die traditionelle Rose zum Abschied nicht gefehlt, welche die kleinen Blumenmädchen und Rosenkavaliere beim Ausgang feierlich verteilten.

N.W.

      

Bei herrlichem Wetter, am 11 April, feierte die Pfarrgemeinde, St. Laurentius gemeinsam mit fünf von den zehn diesjährigen Erstkommunionkindern ein wunderschönes und feierliches Fest. Begleitet vom Pfarrheim zogen die Erstkommunionkinder voll Vorfreude und Aufregung in die wunderbar geschmückte Pfarrkirche ein.  

Die Katechetinnen, Nicole und Priska haben die Kinder auf den Empfang des Sakramentes der Eucharistie unter dem Motto „Jesus, unser guter Hirte“ vorbereitet. Die Erstkommunionkinder sind bei diesem Gottesdienst vielfältig engagiert. Sie lesen die Begrüßungsworte, die Kyrie-Rufe und die Fürbitten und                                                                           verleihen einem Lied mit den dazu passenden Bewegungen den feierlichen Rahmen.

Nach der Predigt stellten sich die Kinder mit ihrer Taufkerze vor dem Altar auf, um gemeinsam das Taufversprechen zu erneuern und zusammen mit der ganzen Pfarreifamilie den Glauben zu bezeugen. Höhepunkt des Gottesdienstes war der Empfang der Heiligen Kommunion. Ruhig und besinnlich war er, der Moment, an dem die Kinder, vor dem Altar versammelt, die heilige Kommunion erstmals empfangen durften. Darauf hatten sich die Kinder schon lange gefreut. Endlich konnte ihre Sehnsucht, Jesus im Brot des Lebens zu begegnen, erfüllt werden. Im Erleben der Kinder wurde deutlich, wie glücklich sie diesen Tag und die Begegnungen im Glauben machen.

Begleiten wir unsere Erstkommunikanten auch weiterhin im Gebet, damit sie gestärkt aus der Kraft des heiligen Brotes in froher Gemeinschaft mit Jesus, unserer Mitte, ihren Weg hoffentlich bis zu ihrem Lebensende fortsetzen können.

An dieser Stelle allen ein herzliches Dankeschön, die durch ihr Gebet, ihr Glaubenszeugnis und unermüdliches Engagement die Erstkommunionkinder und Familien begleitet und unterstützt haben.

Wir danken auch allen Familien, Gottis und Göttis, dass sie sich Zeit genommen haben, im Gottesdienst mitzufeiern und diesen wichtigen Tag mit unseren Erstkommunikanten zu verbringen. Möge Jesus in den Herzen der Kinder und ihren Familien immer mehr Raum bekommen und sie prägen ein Leben lang.

Sonntag, 09. Mai um 09.30 Uhr

in der Pfarrkirche, St Laurentius

Alle Kinder, Mütter, Väter, Grosseltern, Tante und Onkel sind herzlich eingeladen.

 

Für alle Mütter und Frauen gibt es eine kleine Überraschung.

 

Wir freuen uns auf Sie

Maria, die Mutter unseres Herrn, wird besonders im Monat Mai verehrt. Mit Maria aber schauen wir auf Jesus Christus, der die wahre Mitte unseres Glaubens ist und der uns zu gelingendem Leben führen will – oder wie es in einem der vielen Marienlieder heißt: „Du zeigst mir Christus, führst mich zu ihm hin, zeigst meinem Leben den Sinn.“

In unserer Pfarrei finden folgende Maiandachten statt:

Samstag,            8. Mai – 18.00 Uhr

Mittwoch,           12. Mai – 19.00 Uhr   mit Frauen

Samstag,            15. Mai – 18.00 Uhr

Mittwoch,           19. Mai – 19.00 Uhr   mit Frauen

Samstag,            22. Mai – 18.00 Uhr

Mittwoch,           26. Mai – 19.00 Uhr  mit Trimmis

Samstag,            29. Mai – 18.00 Uhr

Im Namen des Mainandachtsteams wünsche ich Ihnen allen einen gesegneten „Wonnemonat“ Mai und lade zu den Maiandachten in unserer Pfarrei herzlich ein. 

Um das Protkokoll der Kirchgemeindeversammlung zu öffnen, klicken Sie bitte auf folgenden Link:

Protokoll KGV vom 14. März 21

Wir haben Ostern gefeiert mitten in einer dunklen Zeit – das Fest des Lebens und der Hoffnung. Am Anfang der Osternacht steht der Ritus des Anzündens der Osterkerze. Aus dem lebendigen Feuer zündet der Zelebrant die große Kerze an; aus ihr zünden die ihm nahestehenden Gläubigen ihre Kerzen an; dann alle anderen, jeder von seinem Nachbarn. Es ist ein Symbol für das, was mit der Hoffnung geschehen soll. Wir sollen das Licht der Hoffnung aus der Auferstehung Christi entzünden oder neu entfachen, um es dann an diejenigen weiterzugeben, die uns in der Familie und im Leben nahestehen.

Wir haben ein schönes Osterfest erlebt und ich möchte ein grosses Dankeschön aussprechen, an alle, die uns von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag begleitet haben. Ohne das Engagement von so vielen Freiwilligen wäre eine lebendige Pfarrei nicht möglich!

Kehren wir zurück zum österlichen Triduum: Bei seiner Auferstehung kehrte Jesus nicht in sein früheres Leben zurück wie Lazarus, sondern in ein besseres Leben, frei von allen Lasten. Hoffen wir, dass es auch für uns so sein wird. Hoffen wir, dass die Welt – wie es uns Papst Franziskus immer wieder sagt – aus dem Grab, in dem uns die Pandemie ein Jahr lang eingesperrt hat, besser herauskommt, als sie hineingegangen ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen ganz viele Ostermomente in den nächsten Tagen und Wochen geschenkt werden.

Pfarrer Issac

Jeder Tag ist Muttertag, aber einmal im Jahr am zweiten Sonntag des Monats Mai feiern wir die Mütter und Frauen ganz besonders. Der Muttertag ist zwar kein christlicher Feiertag, kann jedoch ein besonderer Tag der Dankbarkeit sein. All die schönen Momente, all die Gefühle, die wir damit verbinden, aber auch die Missverständnisse und die Probleme dürfen hier ihren Platz haben. Lasst uns an diesem Tag auch der vielen Frauen gedenken, die nicht Mutter werden konnten oder ihr Kind in frühen Jahren verloren haben.

Am Sonntag, den 09. Mai 2021 um 09.30 Uhr sind alle Gemeindemitglieder, besonders aber alle Familien, zum gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Unsere Kinder, zusammen mit unserer Katechetin, haben sich mit diesen Gedanken beschäftigt und den Gottesdienst vorbereitet. Herzlich willkommen! Wir freuen uns, wenn viele Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Freunde und Gäste den Gottesdienst mit uns feiern.

Maria Maienkönigin

Es ist kein Wunder, dass der Monat Mai innerkirchlich oft mit dem Zusatz „Marienmonat“ versehen wird. Die Wurzeln der damit zum Ausdruck gebrachten Marienfrömmigkeit reichen weit zurück und sind sehr vielschichtig. Schon im Mittelalter gab es den Brauch, für bestimmte Monate eine besondere Perspektive zuzuordnen. Dass der Wonnemonat Mai dabei mit der Gottesmutter in Verbindung gebracht wurde, ist kein Zufall. Das erblühende Leben, das im Frühling in der Natur zu finden ist, wurde auf Maria hingedeutet. In ihr kündigt sich der Frühling des Heils für alle Menschen an. Die Natur steht als Symbol für die neue Schöpfung in Jesus Christus, die durch Maria aufbricht, weil sie „Ja“ sagte zum Willen Gottes. Der hl. Alphons Maria von Liguori hat die Schönheit und Reinheit Marias auf folgende erhabene Weise ausgedrückt: „Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen und preisen als das schöne Morgenrot, immer geschmückt mit dem göttlichen Licht, als die auserwählte Arche des Heiles, die vor dem allgemeinen Schiffbruch der Sünde bewahrt blieb, als jene vollkommene und unbefleckte Taube, für die dein göttlicher Bräutigam dich selbst erklärt hat, als den verschlossenen Garten, welcher der Lieblingsaufenthalt Gottes ist, als die versiegelte Quelle, zu der der böse Feind nie Eingang fand. Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen als jene weiße Lilie, die zwischen den Dornen, nämlich den Kindern Adams, wächst, die alle von der Sünde befleckt, in der Feindschaft Gottes geboren werden, während du allein ganz strahlend rein, ganz heilig, aufs innigste von deinem Schöpfer geliebt geboren wurdest…“. Wenn wir dieses Gebet des hl. Alphons lesen, dann wird uns die hohe Bedeutung Marias als Maienkönigin klar vor Augen gestellt.

Jetzt in diesem Monat Mai können wir der Muttergottes ganz besondere Verehrung erweisen, in dem wir zu ihrer Ehre sog. Maiandachten halten. Wir Katholiken beten Maria nicht an, denn die Anbetung steht nur Gott zu! Aber wir bitten sie darum – für uns und mit uns – bei Gott zu beten, so wie sie auch mit den Aposteln und den ersten Christen in Jerusalem gebetet hat.

(vgl. Apostelgeschichte 1, 12-14). Eingeladen sind alle, die Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten suchen und um den Beistand der Gottesmutter bitten möchten. Schön, wenn Sie dabei sind. Wir freuen uns auf Sie.

HERZLICHE EINLADUNG ZUM BARMHERZIGKEITSSONNTAG
11. APRIL 2021

17.00 UHR      ANBETUNG MIT BETRACHTUNG ZUM BARMHERZIGKEITS-
                      ROSENKRANZ UND BEICHTGELEGENHEIT


18.00 UHR      ROSENKRANZ


18.30 UHR     SCHLUSSSEGEN


AN DIESEM TAG KANN EIN VOLLKOMMENER ABLASS GEWONNENWERDEN, DAZU GELTEN FOLGENDE BEDINGUNGEN: BEICHTE,KOMMUNIONEMPFANG, GEBET FÜR DEN PAPST.

Palmbinden mit den Erstkommunionkinder

Samstag 27. März 2021 von 09.00-11.00 Uhr

 

An diesem Samstag haben die Kinder mit viel Freude und grossem Einsatz ihre Palmbuschen zusammengebunden und mit bunten Bändern verziert. Nachdem sie ihren Strauss fertig hatten, haben sie noch für die Gläubigen unserer Pfarrei Palmbuschen vorbereitet.

 

 

 

Am Palmsonntag wurden die Palmbuschen und Palmzweige vor dem Pfarreiheim gesegnet und danach mit einer kleinen Prozession in die Kirche gebracht, wo wir gemeinsam Gottesdienst feierten, einen wunderschönen Gottesdienst mit vielen Kindern. Herzlichen Dank an alle die dabei waren.

 

 

 

Nach der heiligen Messe konnten die Kinder und die Gläubigen die Palmbuschen und Palmzweige mit nach Hause nehmen, wo man sie hinter ein Kreuz, einen Spiegel oder ein Heiligenbild steckt. Sie schützen die Hausbewohner vor Unheil und Krankheit und bringen Segen für die ganze Familie, sie schützen aber auch das Gebäude.

 

 

 

 

 

Wir haben folgende Zweige verwendet:

Salweide – Frühling, Auferstehung und Neubeginn

Hasel – Weisheit und Fruchtbarkeit

Eibe – Hüterin des Lebens, Einheit von Mensch und Natur

Wachholder – Gesundheit und ewiges Leben

Stechpalme – Dornenkrone und Blut Jesu

Buchsbaum – Unsterblichkeit

Thuja – Lebensbaum, Segensbaum

Fichte, Tanne – Erneuerung, Schutzbaum

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern, er eröffnet die Karwoche und somit die wichtigste Woche des katholischen Kirchenjahres.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, dann können wir es hoffentlich mit allen Klassen Palmbuschen binden.

Eure Priska Kollegger

 

 

 

 

 

Am 31. März ging unsere langjährige Pfarreisekretärin Rosi Bürkli nach 33 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Ihre Arbeit im Pfarrbüro, mit den vielen Menschen unserer Pfarrgemeinde, den Ehren- und Hauptamtlichen, war nicht nur stets von hohem Engagement und Einsatz geprägt, sondern auch von äußerster Zuverlässigkeit und Kompetenz.

Dazu gehören das Finanzwesen mit Buchhaltung und Jahresabschluss, Führen der Kirchenbücher, Korrespondenz und Kontakte mit kirchlichen und anderen Stellen, Mitarbeit und Erstellen diverser Organisationspläne sowie eine Unzahl weiterer Aufgaben. Mit Ihrer langjährigen Erfahrung und Kompetenz war auch sie für den Präsidenten und den ganzen Vorstand stets eine große Hilfe.

 

Über so viele Jahre war Rosi die Anlaufstelle für unsere Gemeindemitglieder mit ihren zahlreichen Anliegen, die sie zuverlässig, engagiert und mit der nötigen Diskretion bearbeitete. Eine Pfarreisekretärin, die über alles Bescheid wusste und immer alles fest „im freundlichen Griff“ hatte, die mit viel Liebe und Freude und großem Engagement das breite Spektrum der Aufgaben zu bewältigen wusste, die den Schritt von der alten Schreibmaschine ins Internet-Zeitalter mit viel gutem Willen und dem Ehrgeiz, der Herausforderung gerecht zu werden, angenommen hat.

Für ihre Kompetenz, ihre engagierte und freundliche Art ist sie in der Pfarrgemeinde bekannt und wird geschätzt. Unzähligen Besuchern des Pfarreibüros hat sie einen freundlichen Blick und ein gutes Wort und ungezählten Anrufern ein geduldiges Ohr geschenkt. Das war sicherlich nicht immer einfach, denn es landeten im Pfarreibüro auch Ärger und Probleme, die es zu lösen galt. Egal, um was es sich handelte, die ganze Fülle und Breite der Aufgaben einer Pfarreisekretärin hat Rosi immer souverän gemeistert.
Wir verabschieden uns von ihr mit einem lachenden und weinenden Auge. Wir freuen uns mit Ihr, dass sie nun den wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Anderseits werden wir sie als Mensch mit ihrer hilfsbereiten, souveränen Art und ihrer großen Erfahrung vermissen.

Die offizielle Verabschiedung findet am Sonntag den 18. April während der Hl. Messe um 09.30 Uhr statt. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Im Namen der gesamten Pfarrgemeinde danken wir Rosi ganz herzlich für ihre langjährige Arbeit zum Wohle unserer Pfarrgemeinde und wünschen ihr für ihren mehr als verdienten Ruhestand alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Weisser Sonntag 2021

Sonntag, 11. April 2021

09.00 Uhr   Hl. Messe für alle Kirchenmitglieder

10.30 Uhr   Hl. Messe mit Feier der Erstkommunion, für die Kinder der Erstkommunion und deren Angehörige

18.00 Uhr   Rosenkranz

Bischofsweihe von Msgr. Joseph M,  Ernannter Bischof von Chur

Meine Lieben

Nach fast zweijähriger Vakanz haben wir mit grosser Freude die Nachricht über die Ernennung eines neuen Bischofs für das Bistum Chur erhalten. Wir sind Papst Franziskus sehr dankbar, dass er uns einen Hirten für unser Bistum geschenkt hat!

Die Bischofsweihe und Amtseinsetzung des neuernannten Bischofs von Chur, Msgr. Joseph M. Bonnemain, wird am Fest des Heiligen Josef, Freitag, 19. März 2021, um 16.00 Uhr, in der Kathedrale Chur stattfinden. 


Aufgrund der derzeit vom Bund vorgeschriebenen Beschränkung (50 Teilnehmende) ist es leider nicht möglich, alle zu dieser Feier einzuladen.

Für alle, die es wünschen, wird jedoch eine Teilnahme an der Feier per Livestreaming möglich sein. Der Link dazu wird zu gegebener Zeit auf der Homepage des Bistums Chur www.bistum-chur.ch bekanntgegeben. 

Ich bitte alle, weiterhin für den neuernannten Bischof und für das ganze Bistum Chur zu beten.

Allen danke ich bestens für das Verständnis und sende Ihnen meine herzlichen Grüsse in Christus, unserem Frieden


Bischof Peter Bürcher

Apostolischer Administrator des Bistums Chur

Mittwoch, 10. März 2021 / 14.00 – 17.00 Uhr

Für den Versöhnungsweg haben wir in der Kirche folgende Posten aufgestellt:

  1. Gott und Kirche
  2. Schule und Freizeit
  3. Familie und Freunde
  4. Ich (Körper und Geist)

Bei jedem Posten durften die Kinder Fragen beantworten und aufschreiben, was sie später im Gespräch mit dem Herr Pfarrer beichten wollten. Für ihre Verfehlungen nahmen sie eine Scherbe mit, diese haben wir dann am Schluss in einen Blumentopf gelegt, Erde darauf und Blumenzwiebeln reingesteckt.

Bei jedem Posten gabs auch noch was zum Basteln.

Beim ersten Posten, Gott und Kirche haben sie ein Kreuz aus Ästen und Wolle zusammengebunden.

Beim zweiten Posten, Schule und Freizeit haben sie Wunschsteine bemalt oder beschrieben.

Beim dritten Posten, Familie und Freunde, gab es ein Herz auf einen Holzstab zu kleben.

Beim vierten Posten, Ich (Körper und Geist) konnten sie einen Fingerabdruck auf eine grosse Kirche machen.

ann war noch ein grosses Seil zu einer Spirale ausgelegt. Dort sind die Kinder darüber gelaufen. Am Anfang mussten sie das Vater unser richtig zusammenlegen und am Schluss ein Labyrinth lösen.

Die Kinder haben sehr gut und mit viel Freude und Aufmerksamkeit mitgemacht. Nach den Posten gings zur persönlichen Beichte beim Herr Pfarrer. Auch das haben alle toll gemacht! Herzlichen Dank.

Nach der Beichte gab es ein Z’Vieri im Pfarreiheim. Die aufgeschriebenen Sünden wurden verbrannt und den Blumentopf mit den Scherben haben wir auch dort gefüllt. Und ihn dann in die Kirche zum Heiligen Josef gestellt. Wo die Blumen schon bald blühten.

Vielen Dank an alle, es war schön!

Eure Priska Kollegger

Projektnachmittag mit den Erstkommunionkindern

Am Samstag 06. Februar wären die Kommunionkinder und eine Begleitperson nach Cazis zum Senfkornprojekt gefahren. Leider konnten wir diesen Anlass in diesem Jahr nicht durchführen, die Coronamassnahmen haben es nicht erlaubt.

Trotzdem wollten wir den Nachmittag nicht einfach streichen, deshalb hat Pfarrer Issac, Isabella Gartmann angefragt, ob sie das Senfkornprojekt nicht hier in Untervaz und nur mit den Kindern durchführen kann. Glücklicherweise war sie dazu bereit und das Kloster Cazis damit einverstanden.

Die diesjährige Erstkommunion hat das Thema; Jesus, der gute Hirt (Joh. 10,11)

Auch beim Senfkornprojekt war das das Hauptthema, der gute Hirt, was ein guter Hirte alles macht, finden wir im Psalm 23:

Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn für lange Zeiten.

Wir haben die Kinder in der Kirche begrüsst und zuerst mit ihnen angeschaut, was ein guter Hirte alles macht:

Er schaut, dass die Tiere genügend zu essen und zu trinken haben, er beschützt sie mit seinem Stock vor wilden Tieren, er liebt sie und schaut auf jedes gleich gut und wenn eines verloren geht, sucht er es, bis er es gefunden hat.

Genau so ist Jesus für uns da: In der Eucharistie/ im heiligen Brot gibt er uns Nahrung und Wasser. Mit seinen Worten und Taten gibt er uns Liebe und Geborgenheit. Wir danken ihm mit Gebeten und guten Taten. Und wenn wir mal vom Glauben abkommen uns nicht an seine Gebote halten, Jesus weh tun, dann gibt er uns einen Rettungsring. Die Beichte und die Versöhnung mit ihm. Jesus liebt alle Menschen gleich und er will, dass wir alle zu ihm in den Himmel kommen.

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, haben die Kinder interessiert zugehört und fleissig mitgemacht. Es war eine Freude ihnen zu zusehen und Isabella zu zuhören.

Dann gab es eine kurze, aber verdiente Pause. Etwas zu trinken und zu essen und Spass beim Spielen.

Nach der Pause blieb die eine Hälfte im Pfarreiheim und backte Brötli. In Cazis dürfen die Kinder jeweils in die Hostienbäckerei und Hostien ausstanzen und sie auch probieren. Hier durften sie beim Formen der Brötli Hostienreste probieren. Sie fanden sie lecker. Nach dem Backen lösten sie noch ein schweres Quiz mit Fragen zur Erstkommunion.

Die andere Hälfte ging mit Isabella in die Kirche, wo sie ein Schäfchen aus Holz vorbereitet hatte. Die Kinder durften 10 Zettel ausschneiden, diese zusammenrollen und in das Schäfchen stecken. Neun Tage vor der Erstkommunion können sie dann jeden Tag eines herausnehmen und sich so auf die Kommunion vorbereiten. Auf dem 10. Zettel steht das Ritual, das sie jeden Tag mit der ganzen Familie zelebrieren dürfen.

Ein Lied haben wir auch noch eingeübt; Jesus mein FreundWeil man ja nicht singen darf, gabs das Lied ab CD und die Kinder haben Bewegungen dazu gemacht. Etwas anderes, aber auch ganz schön. Und auch hier volle Konzentration.

Als Abschluss haben wir dann noch gebetet; 20 Minuten Anbetung mit Aussetzung des Allerheiligsten. Jeder durfte Jesus für etwas danke sagen. Knien fanden sie zwar etwas anstrengend, dafür waren sie von den schönen Liedern und der wunderschönen Stimme von Isabella fasziniert.

Es war ein wunderschöner Nachmittag mit vielen unvergesslichen Eindrücken. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben.

Einen besonderen Dank geht an Isabella Gartmann.

Aber auch den Erstkommunionkindern und Herrn Pfarrer Issac gehört ein grosses Vergelts Gott.

Ich freue mich auf den Weissen Sonntag.

Eure Priska Kollegger

 

Aschermittwochprojekt 17. Februar 2021

In diesem Jahr konnten wir das Aschermittwochprojekt nicht mit allen Klassen durchführen. Denn die verschiedenen Klassen dürfen nicht gemischt werden. Also haben wir uns entschieden, «nur» die Erstkommunionkinder einzuladen.

Wir haben viel über den Aschermittwoch erfahren:

Mit dem Aschermittwoch endet die Fasnacht und an diesem Tag beginnt die Fastenzeit der Christen, die 40 Tage dauert und immer an Ostern endet. Diese 40 Tage sollen an die Zeit erinnern, die Jesus in der Wüste verbrachte, um dort zu fasten und zu beten.

Woher kommt der Name? 

Der Name Aschermittwoch stammt von einem alten Brauch. In der frühen Kirche begann am Aschermittwoch die öffentliche Busse. Christen welche Kapitalsünden zu büssen hatten, mussten dies öffentlich tun. Zu Beginn der Fastenzeit legten sie ein Bussgewand an, bekamen Asche aufs Haupt gestreut und taten Busse bis zur Osternacht, in der sie wieder in die Gemeinschaft der Kirche eingegliedert wurden. Deshalb gehen auch heute noch viele Menschen am Aschermittwoch in einen Gottesdienst und erhalten vom Priester ein Kreuz aus Asche auf die Stirn oder das Haupt gezeichnet. Während das Kreuz auf die Stirn gezeichnet wird, spricht der Priester die Worte:» Gedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.»

Die Fastenzeit 

Der Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit. Nach dem ausgelassenen Treiben in der Fasnacht, besinnen sich die Menschen auf Gott. Die Asche in der Kirche erinnert den Menschen daran, dass das eigene Leben mit dem Tod zu Ende ist. Deshalb überlegen sich viele Menschen in der Fastenzeit, was wirklich wichtig ist im Leben. Sie verzichten in dieser Zeit auf etwas, was sie wirklich lieben. Fasten bedeutet nicht nur weniger essen. Wir kennen drei Säulen in der Fastenzeit: Fasten – Beten – Teilen. Das Teilen und Beten ist genau so wichtig, wie das Fasten. Wir kennen alle das Fastenopfer. Wir Untervazer unterstützen in diesem Jahr verschiedene Projekte auf den Philippinen. Diese Inselgruppe wird immer häufiger von Wirbelstürmen heimgesucht, eine Reaktion auf die Klimaerwärmung. Deshalb steht auf dem Plakat des Fastenopfers; Weniger Fleischkonsum. Mehr Regenwald. KlimaGerechtigkeit-jetzt.ch

Das Fastenopfer unterstützt ein Nothilfeprojekt: 350 Haushalte erhalten Saatgut und Pflanzenmaterial, 500 Familien erhalten Material für die Reparatur ihrer Häuser und Fischerboote.

Ausser den Informationen über den Aschermittwoch haben wir auch noch Asche hergestellt mit den Palmenzweigen vom letzten Palmsonntag. Die Asche haben wir dann mit in die Andacht genommen, wo sie von Pfarrer Issac gesegnet wurde. Nach einer kurzen Besinnung und einem Gebet durfte dann jedes Kind nach vorne und bekam ein gesegnetes Aschekreuz auf den Kopf.

Ein feiner z’Vieri (Brot, Äpfel und Wasser) gabs natürlich auch. Spiele und lustiges Beisammensein haben auch nicht gefehlt.

Vielen Dank an alle die dabei waren, ich freue mich schon auf nächstes Jahr, dann hoffentlich wieder mit allen Klassen.

Priska Kollegger, Untervaz im Februar 2021

Ökumenischer Gottesdienst am 28. Februar 2021, um 10.30 Uhr in der Kath. Kirche

 

Alljährlich begehen wir in Untervaz einen ökumenischen Gottesdienst und essen anschließend eine gemeinsame Suppe in der Fastenzeit. Dieses Jahr findet es am

  1. Februar um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche statt.

 

Die Ökumenischen Fastenopfer Kampagne 2021 und das Thema des Gottesdienstes ist die Klimagerechtigkeit. Die Länder des globalen Südens sind bereits jetzt stark vom Klimawandel betroffen. Klimagerechtigkeit braucht die Freude am «weniger» an Ressourcen und dafür «mehr» an Solidarität mit den Menschen, die unter den Folgen leiden.

 

Gemeinsam feiern und essen verbindet Menschen. Leider, wegen dem Corona-Virus, können wir das gemeinsame Essen einer Suppe nicht durchführen. Jedoch verteilen wir am Schluss des Gottesdienstes eine kleine Fasten-Suppen-Packung, die in Ruhe zu Hause gekocht und genossen werden kann. Die Kollekte ist für das Fastenopfer Projekt: Mit Know-how gewappnet gegen Hunger und Wirbelstürme» in Philippinen. Im Voraus, herzlichen Dank für Ihre Spenden. Alle Informationen zum Projekt, finden Sie unter folgender Projektnummer LPG17/PH-000.134296.

 

Zum gemeinsamen Gottesdienst laden wir alle herzlich ein. Es soll ein Zeichen der Verbundenheit mit der Weltkirche und den Anliegen des Fastenopfers sein. Wir freuen uns mit Ihnen den Gottesdienst zu verbringen.

Liebe Untervazerinnen und Untervazer

Liebe Pfarreiangehörige von St. Laurentius

Mit großer Hoffnung haben wir das neue Jahr begonnen. Wir hoffen, dass die Impfungen gegen das Coronavirus die gewünschten Wirkungen zeigen und dass wir in diesem Jahr wieder in die uns bekannte Normalität zurückfinden können.

Kaum sind die Weihnachtstage vorüber, gehen wir im Kirchenjahr schon wieder neuen Höhepunkten entgegen. Zunächst lädt uns die Kirche in der Fastenzeit ein, uns vorzubereiten auf das große Fest der Auferstehung Jesu. Dabei hat Fasten eigentlich weniger mit Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel zu tun. Die Fastenzeit ruft auf, über unser Leben, unsere Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen nachzudenken.

Dieses Jahr werden wir in unserer Pfarrei das Projekt – „Mit Know-how gewappnet gegen Hunger und Wirbelstürme» in den Philippinen unterstützen. Reichtum und Land sind in diesem Inselreich sehr ungleich verteilt. Infolge des Klimawandels fegen immer mehr Wirbelstürme übers Land. Eine erste Bilanz zeigt das Ausmass der Zerstörung. Insbesondere der Landwirtschaft und der Fischerei wurden schwere Schäden zugefügt. Die Ernte ist vielerorts ganz verloren, auch weil vier aufeinanderfolgende Taifune vorher in rund 11‘350 Haushalten Schäden angerichtet hatten.

Was wir durch unsere Hilfe erreichen wollen:

  1. 2400 Frauen und Männer lernen, wie sie Landwirtschaft und Fischerei der Klimaveränderung anpassen und genügend produzieren können.
  2. 150 Aktionen werden von Bevölkerung und Partnerorganisation durchgeführt, um ihr Recht auf Land, Wasser, Saatgut oder andere Lebensgrundlagen u.s.w. einzufordern.

Weitere Informationen finden Sie im Internet – Fastenopfer 2021.

Ich wünsche uns allen, dass uns der Geist Gottes in diesen Tagen der Fastenzeit innerlich frei mache, unsere Herzen und unser Antlitz erneuere (Ps 104, 30), unsere Freundschaft mit Gott und den Menschen stärke (Jn. 15, 9-17)! So erfrischt und verwandelt werden wir die Auferstehung Jesu Christi, Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen, hoffnungsvoller, fröhlicher und glücklicher erfahren und feiern.

Wir danken Ihnen für Ihr Mittragen und freuen uns sehr, wenn Sie auch dieses Jahr dazu beitragen, dass Benachteiligten geholfen wird. Um dieses Projekt zu unterstützen, ergänzen Sie bitte auf dem Einzahlungsschein die Projektnummer LPG17/PH-000.134296                                             

 

Die Königin der Liebe, Schio, Italien

Schio ist eine Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern in der Provinz und Diözese von Vicenza. Die Marianische Bewegung Königin der Liebe ist aus den Marienerscheinungen heraus entstanden, die vom 25. 03. 1985 bis zum 15. 08. 2004 in San Martino di Schio stattfanden. Renato Baron, der einzige Seher von Schio, erhielt bis zu seinem Tod am 02. 09. 2004 zahlreiche Botschaften von der Gottesmutter Maria, der Königin der Liebe. Mehr dazu erfahren findet  einen Film und einen Gebetsnachmittag in unserer Pfarrkirche, St. Laurentius, Untervaz.

Mittwoch, 24. Februar. 2021 um 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet anschließend der Filmvorführung über den Wallfahrtort, Schio.

Sonntag, 14. März 2021 um 15.00 Uhr: Aussetzung des Allerheiligsten, Beichtgelegenheit, Rosenkranzgebet mit Betrachtung einer Botschaft von Schio

Um 16.00 Uhr: Vortrag von Mirco Agerde, Schio (mit Übersetzung) anschließend der Hl. Messe

Alle zu diesen Gebetstreffen herzlich eingeladen.

 

 

Angebote in unserer Pfarrei

„Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ Mit diesem Satz aus dem 2. Brief an die Christinnen und Christen in Korinth wird die Fastenzeit am Aschermittwoch eröffnet. Seit ich dieses Wort bewusst wahrgenommen habe, haben für mich diese 40 Tage ein völlig neues Gesicht bekommen. Aus Wochen, die ich eher düster, ermahnend, verzichtbetont, also eher wenig erfreulich empfunden hatte, wurde auf einmal eine Zeit der neuen Chancen, einer anderen Sicht auf das Leben und auf Gott als einen, der mich „rettet“, mich freundlich anschaut.

Die Fastenzeit lädt ein, mich mit meinen Möglichkeiten auszutesten; meine Grenzen anzuschauen, ohne daran zu verzweifeln; mein Versagen, auch Schuld ernst zu nehmen und mich zugleich in die Arme Gottes fallen zu lassen. Denn es ist ja „der Tag der Rettung. Sie möchte uns wecken für ein „MEHR“. Mehr zu tun für uns, mehr zu tun für andere und mehr zu tun für unseren Glauben.

Mit unseren Vorsätzen und dem Blick auf Jesus wollen wir den Weg bis Ostern gehen. Daher laden wir Ihnen ganz herzlich zu besonderen Stationen der Fastenzeit ein.

– Aschermittwoch – Hl. Messe um 9:30 Uhr, 16.30 Uhr für Kinder und 18:30 Uhr mit Aschenauflegung

–  Kreuzwegandacht – jeden Dienstag und Freitag um 18:00 Uhr

– Rosenkranz mit dem Allerheiligsten am 3. März um 18.00 Uhr

– Gebetsnachmittag am 14. März um 15.00

– Bußfeier mit anschließender Hl. Messe am 26. März um 18:30 Uhr

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen gesegneten Start in die Österliche Bußzeit, an deren Ende wir das Hochfest der Auferstehung Jesu feiern dürfen.

 

 

Ökumenischer Stationengottesdienst zum Weltgebetstag 2021

«Auf festen Grund bauen» Unter diesem Motto feiern wir den Weltgebetstag gemeinsam mit den katholischen und reformierten Nachbargemeinden aus Zizers, Trimmis/Says und Haldenstein an vier Stationen in Untervaz.  

Herzlich laden wir ein, am Freitag, den 5. März ab 19.00, die vier Stationen in der reformierten und katholischen Kirche, sowie im reformierten und katholischen Kirchgemeindehaus in Untervaz zu besuchen.

Für das Team hiess es in diesem Jahr, coronabedingt, neue Wege zu gehen. Auf diesen Weg möchten wir euch mitnehmen. Die vier Stationen können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. An den Stationen werden die Besucher*innen das Land mit seiner Schönheit, seinen Problemen, seiner Hoffnung und dem tragenden Fundament des Glaubens der Frauen dort näher kennenlernen. Der Aufenthalt an jeder Station wird 10-15 Minuten dauern. Der Gottesdienst endet, wenn alle Mitfeiernden die vier Stationen besucht haben.  

Die Frauen aus Vanuatu laden uns ein gemeinsam mit ihnen diesen Tag mit Musik, Texten und Bildern aus ihrem Land zu feiern.

 

I stret nomo – Herzlich willkommen!

 

Das Weltgebetstagsteam Haldenstein, Trimmis/Says, Untervaz und Zizers

 

Das Kleingedruckte: für den gesamten Stationenweg gilt Maskenpflicht. Desinfektionsmittel stehen an jeder Station zur Verfügung.

 

Die Vorstellungsmesse der Erstkommunikanten 2021

Die Feier der Eucharistie gilt als Höhepunkt und Quelle des christlichen Lebens. Die Begegnung mit Gottes Wort, das uns zu einem christlichen Leben herausfordert und der Empfang des Leibes Christi im «heiligen Brot» sind von tiefer Bedeutung für uns Christen. In unserer Pfarrgemeinde bereiten sich 10 Kinder zur Zeit darauf vor; mit diesem Sakrament, mit der Feier des Gottesdienstes und mit dem Leben der Gemeinde vertraut zu werden.

 

«Jesus, der gute Hirt»: Unter diesem Motto haben sich am 23. und 24. Januar (Samstag und Sonntag) die diesjährigen Erstkommunionkinder ihrer Pfarrgemeinde St. Laurentius offiziell vorgestellt. Am 10. und 11. April 2021 werden sie zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten und die heilige Speise empfangen. Die Vorfreude auf das grosse Ereignis war bereits bei allen Beteiligten zu spüren. Mit viel Eifer beteiligten sich die Mädchen und Buben dann am weiteren Geschehen, insbesondere in den Kyrie-Rufen und den Fürbitten.

Diese Mädchen und Buben im Bild gehen in diesem Jahr zur Erstkommunion:

Hintere Reihe von links nach rechts:

Nando Fabiano, Dalia Angius, Yannick Krättli, Samuel Pfiffner

Vordere Reihe von links nach rechts:

Lee Lecchino, Paula Joos, Leana Gallati, Shana Mani, Anik Gaupp

 

Matti Vogel: 2. Bild, oben links

«Betende Familien» – Brief von Bischof Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistums Chur, an alle Familien im Bistum Chur

Liebe Eltern, liebe Kinder

Ich bin unserem Papst Franziskus sehr dankbar, dass er ein Jahr des HI. Josef und der Familie aus­gerufen hat, denn ich bin ganz sicher, dass Jesus, Maria und Josef bereit sind, uns allen in unseren täglichen Nöten beizustehen. Vor einigen Tagen hörten wir ein Gebet von Papst Franziskus an die Heilige Familie, worin er betete: «Heilige Familie von Nazareth, mache auch unsere Familien zu Or­ten der Gemeinschaft und Räumen des Gebetes, zu echten Schulen des Evangeliums und kleinen Hauskirchen».

In einer Familie, sagt der Papst, sollten stets drei Worte hochgehalten werden: «Bitte», «Danke» und «Entschuldigung ». Gebet kann auch Bitte heissen. Unsere Familien brauchen Hilfe für mehr Frieden und Einheit. Wir kennen auch getrennte Familien, die das Gebet dringend brauchen. So kann eine solche Familie mit Gottes Hilfe eine Schule der Verzeihung werden. Auch unser Bistum braucht Einheit und Frieden, sowie alle Menschen guten Willens .

Wie schön, wenn eine Familie betet! Darum möchte ich alle Familien und Personen des geweihten Lebens in unserem Bistum Chur ganz herzlich für den kommenden 2. Februar 2021 zum Gebet ein­laden, und zwar am Abend, ganz einfach zuhause mit der Familie. Jede Familie entscheidet ganz frei, wie sie diesen Gebetsabend kreativ gestalten möchte: mit nur einem gemeinsamen Vater Un­ser, mit einem Gegrüsst seist Du Maria, oder mit dem Rosenkranz, mit einer Lesung aus dem Evan­gelium: zum Beispiel vom Fest der Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, und Tag des Geweihten Lebens. Es kann auch mit einem schönen religiösen Film oder mit einer kurzen «Ta­gesschau» sein: «Was war heute schön, was war nicht so schön?» … Vielleicht auch mit einer Kerze am Fenster …

Meine Lieben, ich wünsche viele betende Familien in unserem Bistum Chur für mehr Einheit und Frieden, aber nicht nur am kommenden 2. Februar! Diese Gnade schenke uns allen – natürlich auch unseren Grosseltern – die Heilige Familie von Jesus, Maria und Josef!

Aus diesem Anlass wird in den nächsten Tagen auf der Bistumshomepage www.bistum-chur.ch meine Videobotschaft mit dieser Gebetseinladung für den 2.2.2021 aufgeschaltet. Andere Vor­schläge werdet Ihr da auch finden können. Gerne seid auch Ihr eingeladen, uns für das Jahr der Familie an die Maildresse betendefamilien[at]bistum-chur.ch Eure Erfahrungen als «betende Fami­lie» zu senden.

Ich danke Euch allen sehr herzlich für all Euer Wirken in dieser schweren Zeit. Zusammen mit Euch möchte ich meinen Blick auf Jesus, Maria und Josef richten und ihnen unsere Familien in unseren Pfarreien und das ganze Bistum Chur empfehlen, damit Vergebung und Liebe alles erfüllen.
Liebe Grosseltern, liebe Eltern, liebe Kinder, ich segne und grüsse Euch alle, mit Maria und Josef verbunden in Christus, unserem Frieden

Bischof Peter

Chur, 19. Januar 2021

© 2021 Bistum Chur

 

Sternsingen 2021

«Segen bringen, Segen sein, Kindern Halt geben»

Jedes Jahr, Anfang Januar nach dem Dreikönigstag ziehen in der KirchgemeindeSt. Laurentius, in Untervaz die Sternsinger von Haus zu Haus, um den Segen in die Häuser zu bringen. Er geht auf die biblischen Sterndeuter aus dem Morgenland zurück, die «aus dem Osten nach Jerusalem kamen (Mt 2,1)», um Jesus zu huldigen: «Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar (Mt 2,10).»

Der Segen «20 * C + M + B + 21», den die Könige mit Kreide an die Haustür schreiben, steht nicht etwa für die Namen der Könige «Caspar, Melchior und Balthasar». Das ist die lateinische Abkürzung für «Christus mansionem benedicat», was auf Deutsch «Christus segne dieses Haus» heisst. Der Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe gefolgt sind. Die drei Kreuze sind Zeichen für den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Zahlen zeigen das jeweilige Jahr an.

Das Haus wird mit Weihwasser gesegnet und man lässt Weihrauch aufsteigen, so wie der Weihrauch gegen den Himmel aufsteigt, so sollen auch unsere Gebete sich zu Gott erheben.

Durch die Haussegnung soll Christus, der in die Welt gekommen ist, auch in unsere kleine Welt, in unseren familiären Lebensbereich kommen. Unsere Wohnungen sollen ja Orte der Gottesbegegnung sein: Erfahrung von Menschlichkeit, Geborgenheit, Frieden und Trost. Das Segenszeichen an den Türen ist für uns Zeichen seiner Gegenwart und Aufruf zu christlichem Lebensstil.

Aufgrund des Infektionsgeschehens und den geltenden Massnahmen zur Pandemiebekämpfung konnten die Sternsinger leider nicht persönlich die Haushalte besuchen. Deshalb haben wir uns etwas anderes ausgedacht, denn es ist uns wichtig, dass die Häuser und ihre Bewohner nicht ohne den Segen Gottes sind und natürlich wollten wir auch in diesem Jahr für notleidende Kinder Geld sammeln.

Unter dem Motto «Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit» rückte die Aktion Sternsingen 2021 Kinder in den Mittelpunkt, die getrennt von ihren Eltern aufwachsen, weil diese in einer anderen Region oder im Ausland arbeiten. Am Beispiel der Ukraine wird deutlich, wie Armut, Arbeitslosigkeit oder zu geringe Verdienstmöglichkeiten dazu führen, dass viele Eltern sich von ihren Kindern trennen. Von Arbeitsmigration betroffenen Kindern zur Seite zu stehen, sie zu stärken und zu schützen war Schwerpunkt der Aktion Sternsingen 2021.

Nachdem die Sternsinger diesmal nicht an euere Türen anklopfen konnten, haben wir am 10. Januar, am Hochfest Taufe des Herrn, den Gottesdienst mitgestaltet und mitgefeiert. Sogar ein Lied haben wir gesungen. Danach verteilten wir gesegnete Aufkleber oder gesegnete Kreide zusammen mit Weihrauch und einem Gebet. Damit Gottes Segen und die Aufschrift der Sternsinger20 * C + M + B + 21 doch in die Häuser fanden. Nie ist die frohe Botschaft, der Segen der Heiligen Nacht so wichtig, wie in Zeiten der Unsicherheit und der Krise.

 

Viele haben ganz grosszügig das diesjährige Anliegen unterstützt. Wir danken euch für euer Zeichen der Solidarität, selbst in einem so herausfordernden Jahr wie diesem!

Wenn jemand noch einen gesegneten Aufkleber möchte sind sie noch hinten in der Kirche aufgelegt.

Bis nächstes Jahr, hoffentlich wieder wie gewohnt!

Euere Sternsinger

 

 

 

Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung

vom 15. November 2020

 

Ort und Zeit Pfarreiheim „St. Laurentius“, 10.30 Uhr

Vorsitz                      Hans Joos – Uhr

Anwesend               23 Personen inklusive 5 Vorstandsmitglieder

Protokoll                  Yvonne Gysler

Traktandenliste

 

                 Begrüssung

  1. Wahl der Stimmenzähler
  2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 10. November 2019
  3. Rechnungs- und Revisorenbericht 2019
  4. Budget 2021
  5. Steuerfuss
  6. Neuanschaffung Tische und Stühle

          Malerarbeiten Saal

          – Krediterteilung Pfarreiheimfond Fr. 30’000.00

  1. Wahlen
  2. a) Präsident
  3. b) 3 Mitglieder Kirchenrat
  4. c) Revisor/innen
  5. d) Stellvertreter/Revisor/in
  6. Varia

 

Begrüssung 

Präsident Hans Joos begrüsst die Anwesenden zur ordentlichen Kirchgemeinde-versammlung. Obwohl Maskenpflicht besteht sind 23 Personen anwesend.

Diese wurde ordnungsgemäss angekündigt. Gegen die Einberufung und die Traktandenliste werden keine Einwände erhoben.

Die März Versammlung musste wegen Corona kurzfristig abgesagt werden. An dieser Versammlung stand die Jahresrechnung zur Abnahme. Nach den Statuten müsste diese bis 31. Oktober abgenommen werden. Da jedoch im September die Erstkommunion, Firmung und der Bettag stattfanden, endschied der Vorstand die Jahresrechnung ausnahmsweise an der Novemberversammlung zu traktandieren.  

Entschuldigt. Roswitha Lipp, Sonja Bandli

                       

  1. Wahl der Stimmenzähler

Als Stimmenzählerin wird gewählt: Isabella Gartmann

 

  1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 10. November 2019

Das Protokoll wurde seinerzeit auf der Homepage aufgeschaltet und im Sekretariat aufgelegt. Der Wunsch auf Verlesung besteht nicht.

Die Versammlung hat keine Einwände, und genehmigt das Protokoll einstimmig.

  1. Rechnungs- und Revisorenbericht

Präsident Hans Joos erläutert die Rechnung 2019.

Die ordentlichen Steuereinnahmen belaufen sich auf CHF 354’122.60. Dies bezeichnet er als Rekord im Vergleich zu den letzten Jahren.

Der budgetierte Betrag von CHF 18’000.00 bei der Wohnungsmiete Abwart, ist um eine

Monatsmiete kleiner da die Wohnung wegen dem Mieterwechsel einen Monat leer stand.

In diesem Zusammenhang wurden diverse Sanierungsarbeiten ausgeführt.

Die Lokalmieten sind höher ausgefallen, da mehrere Anlässe im Pfarreiheimsaal stattfinden.

Die CHF 30’000.00 bei Verschiedene Einnahmen, sind auf den Sockelbeitrag der Landes-kirche zurück zu führen und CHF 1’500.00 für Entschädigung für das Durchleitungsrecht der Swissgrid.

 

Die Homepage wurde im Hintergrund neu aufgegleist, damit es dem Vorstand möglich ist selber Beiträge aufzuschalten.

Präsident Hans Joos betont auch, dass unter NEWS die Aktuellen Infos zu lesen sind. Da die Beiträge für das Pfarrblatt 6 Wochen vor dessen Versenden abgegeben werden müssen.

 

Der Solidaritätsfranken für das Bistum wurde abgeschafft. Dieser wurde unter Beiträge Hilfswerke noch budgetiert.

 

Bei den Fonds wurden folgende Einlagen vorgenommen: Pfarrhausfond CHF 10’000.00.

Durch die Mehreinnahmen der Steuereinnahmen wurden in den Kirchenfond CHF 40’000.00 statt wie budgetiert 10’000.00 und in den Pfarreiheimfond CHF 70’000.00 statt wie budgetiert CHF 40’000.00 eingelegt.

Da mit der Turmsanierung der Kirchenfond ziemlich aufgebraucht wurde, und im Pfarreiheim und in der Kirche noch gewisse Projekte ausstehend sind, wurde statt einen Überschuss auszuweisen, die Beträge in die Fonds eingelegt. 

Die Rechnung weist somit einen Vorschlag von CHF 2’509.91 aus.

Hans Geisseler ist erstaunt über das gute Resultat, trotz schrumpfender Organisation. Die Abschlusspositionen stellt er jedoch in Frage. Er stellt den Antrag, dass in der Rechnung 2019 nur die budgetierten Beträge in die Fonds fliessen sollen und der Überschuss von CHF 60’000.00 der Vermögensrechnung der Kirchgemeinde gutgeschrieben werden.

Präsident Hans Joos erläutert der Versammlung, dass die Fonds für Rückstellungen für künftige Projekte vorgesehen sind. Da kein Fondsreglement besteht ist es dem Vorstand frei gestellt Beträge in die Fonds einzulegen oder der ordentlichen Rechnung zu zuschreiben.

Präsident Hans Joos stellt den Antrag, dass die Fondseinlagen in diesem Jahr so belassen werden wie in der Rechnung ausgewiesen.

Urs Gaupp erklärt, dass er dem Antrag des Vorstandes für dieses Jahr zustimmt. Der Vorstand soll jedoch in den nächsten 1-2 Jahren ganz klare Projekt aufzeigen, die diese Einlagen auch rechtfertigen. Ansonsten sollte überlegt werden den Steuerfuss zu senken.

Hans Joos befürchtet, dass in Zukunft weniger Steuereinnahmen generiert werden. Einerseits dürfte wegen Corona die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zurückgehen, anderseits ist es noch unklar wie sich die Austritte auf die Steuereinnahmen auswirken. Bei einer Senkung des Steuerfusses entfällt der Sockelbeitrag von CHF 30’000.00 der Landeskirche.

Auch er ist er der Meinung, dass der Steuerfuss ca. alle 5 Jahre hinterfragt werden sollte. Ein jährliches auf und ab ist nicht sinnvoll. Die letzte Anpassung wurde an der KGV 2017 beschlossen. Eine Standortbestimmung ist in nächster Zeit vorgesehen. Es ist beabsichtigt zu diesem Zweck den Finanzierungsbericht aus dem Jahr 2016 zu aktualisieren.

Mit 20 zu 3 Stimmen wird der Antrag des Vorstades angenommen. Die Fondseinlagen sollen wie in der Jahresrechnung ausgewiesen vorgenommen werden.                 

Vermögensausweis    per 31.12.2019           CHF 209’911.48

Kirchenfond                per 31.12.2019           CHF 257’704.38

Pfarrhausfond            per 31.12.2019           CHF   41’358.89

Pfarreiheimfond         per 31.12.2019           CHF 154’050.65

 

Revisorenbericht:

Petra Wolf hat zusammen mit Sonja Bandli die Rechnung geprüft und verliest den Revisorenbericht. Sie danken Rosi Bürkli für die sauber geführten Bücher und die geleisteten Arbeiten.

Die beiden Revisorinnen beantragen die Rechnung 2019 zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten.

Die Jahresrechnung wird einstimmig genehmigt und der Vorstand entlastet.

 

  1. Budget 2021

Die Steuereinnahmen wurden gemäss Angaben der politischen Gemeinde gleich wie im 2020 budgetiert.

Bei den Einnahmen und den Gehältern sind keine grossen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auszumachen. Es wurden lediglich kleine Anpassungen vorgenommen.

Die langjährige Mitarbeiterin im Pfarreisekretariat Rosi Bürkli wird pensioniert. Als Nachfolgerin wurde Frau Lorena Bürkli-Berger eingestellt. Hans Joos heisst sie im Team herzlich willkommen. Sie wird die Stelle anfangs Januar antreten. Rosi Bürkli wird in den ersten drei Monaten noch die Einarbeitung vornehmen.

Ebenfalls wurden bei Verwaltung und Kultus und Beiträge die Vorjahres Zahlen übernommen.

Bei Verschiedenes wurden die Fondseinlagen wie im Vorjahr budgetiert,  

Fr. 10’000.00 in den Pfarrhausfonds, Fr. 40’000.00 in den Pfarreiheimfonds und

Fr. 20’000.00 in den Kirchenfonds.

Das Budget 2021 weist einen Rückschlag von Fr. 2’350.00 auf.

Hans Geisseler stellt den Antrag, die drei Fonds Einlagen vorerst nicht zu budgetieren und die Zuweisung erst bei Vorliegen der Jahresergebnisse vorzunehmen.

Mit 13 zu 6 Stimmen beschliesst die Versammlung die Fondseinlagen wie vom Vorstand vorgeschlagen zu budgetieren.

Isabella Gartmann wünscht, dass wir aufgrund der guten finanziellen Lage als Christen ein Zeichen setzen sollten. Sie schlägt vor den Betrag Hilfswerke aufzustocken. z.B. mit finanzieller Unterstützung an andere Kirchgemeinden oder an das Kloster Wesen, die weniger Hostien verkaufen konnten, und darunter leiden. Eventuell könnte auch ein spezielles Sonntagsopfer aufgenommen werden.

Hans Joos erläutert, dass gewisse Opfer vom Bistum vorgeschrieben sind. Die «freien Opfer» werden in der Regel dem Kirchenfonds gutgeschrieben.

Der Vorstand nimmt die Anregung von Isabella Gartmann entgegen.

Bei der Abstimmung wird das Budget wie vorliegend mit 22 zu 1 Stimmen gutgeheissen. 

  1. Steuerfuss

Der Kirchenrat beantragt den Steuerfuss auf 15% zu belassen.

Dies wird mit 22 Ja Stimmen und 1 Enthaltung genehmigt.

 

  1. Neuanschaffung Tische und Stühle

      Malerarbeiten Saal

       –    Krediterteilung Pfarreiheimfond Fr. 30’000.00

Tische und Stühle:

Die Tische und Stühle Pfarreiheim sind ca. 40 Jahre alt und teilweise in schlechtem Zustand.

Der Vorstand schlägt vor diese zu ersetzen.

Eine dreier Delegation bestehend aus Hans Joos, Rico Wolf und Priska Kollegger hat verschiedene Werke besucht um eine Evaluation vorzunehmen. Sie empfehlen das Produkt der Fa. Satec in Lungern. Die Tische sind Schweizer Produkte und überzeugen von der Qualität und dem Preis. Die Gemeinde hat für die Mehrzweckhalle die gleichen Tische und Stühle angeschafft. Somit können wir bei der Anzahl Tische und Stühle von einem Minimum ausgehen und bei Bedarf zusätzliches Mobiliar bei der Gemeinde ausleihen. 

Präsident Hans Joos schlägt der Versammlung vor, 20 Tische und 100 Stühle anzuschaffen.  Er beantragt zu diesem Zweck einen Kredit zulasten des Erneuerungsfonds Pfarreiheim von Fr. 24’000.–. 

Der Antrag wird mit 22 Ja Stimmen gutgeheissen.

Malerarbeiten:

Nach Erneuerung des Bodens und Auffrischung der Bühne fehlen noch Malerarbeiten um den Saal wieder in einen neuwertigen Zustand zu bringen. An einer Wand ist geplant zusätzlich einen Magnetanstrich vorzunehmen damit bei Anlässen Infos, Mitteilungen etc. problemlos befestigt werden können. Zusätzlich sollten auf der Aussenseite auch die stark verwitterten Fensterrahmen behandelt werden.

Der beantragte Kredit zulasten Erneuerungsfonds Pfarreiheim von Fr. 6’000.— wird einstimmig angenommen. 

  1. Wahlen
  2. a) Präsident
  3. b) 3 Mitglieder Kirchenrat
  4. c) Revisor/innen
  5. d) Stellvertreter/Revisor
  1. Präsident Hans Joos wird einstimmig für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt.
  2. Die 3 bisherigen Kirchenrats Mitglieder Rosi Bürkli, Yvonne Gysler und Roberta Dietiker werden ebenfalls wiedergewählt.

Unsere langjährige Kassierin Rosi Bürkli wird per Ende März 2021 pensionshalber ausscheiden. Es ist beabsichtigt an der März Versammlung, nach Beendigung der Probezeit, die Nachfolgerin Lorena Bürkli-Berger in einer Ersatzwahl für die Mitgliedschaft im Kirchenrat vorzuschlagen.

 

  1. Die Revisorinnen Petra Wolf und Sonja Bandli wurden einstimmig wiedergewählt.
  2. d) Stellvertreter Kirchenvorstand Severin Geisseler und Stellvertreter Revisor Hanspeter Bürkli wurden ebenfalls einstimmig für 2 Jahre wiedergewählt.     
  1. Varia

Der Präsident hofft, dass wir während der Coronazeit bestmöglich über die Runden kommen und bis zur Weihnacht wieder normale Verhältnisse herrschen. Er bittet die Versammlung auch sich im Schaukasten und auf der Homepage über News zu orientieren.

Er wünscht Lorena im Januar einen guten Start.

Hans Joos bedankt sich bei der Versammlung für das Mitwirken und das Erscheinen.

Ebenfalls wünscht er allen Anwesenden eine gute Zeit.

Hans Joos schliesst die Versammlung um 11.45 Uhr

                                                                                               Die Aktuarin

                                                                                               Yvonne Gysler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr dürfen wir Sternsinger keine Hausbesuche machen, deshalb sind wir am:

  1. Januar 2021

09.30 Uhr

in der katholischen Kirche

und feiern mit Euch Gottesdienst

Nach der Heiligen Messe verteilen wir Euch gesegnete Kreide oder gesegnete Aufkleber.

 

Natürlich sammeln wir auch in diesem Jahr für Kinder in Not.

Unter dem Motto «Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit» rückt die Aktion Sternsingen 2021 Kinder in den Mittelpunkt, die getrennt von ihren Eltern aufwachsen, weil diese in einer anderen Region oder im Ausland arbeiten. Am Beispiel der Ukraine wird deutlich, wie Armut, Arbeitslosigkeit oder zu geringe Verdienstmöglichkeiten dazu führen, dass viele Eltern sich von ihren Kindern trennen. Von Arbeitsmigration betroffenen Kindern zur Seite zu stehen, sie zu stärken und zu schützen wird Schwerpunkt der Aktion Sternsingen 2021 sein.

Vielen Dank für jede Gabe.

Euere Sternsinger

Krippenspiel 2020

 

Alle haben sich in diesem Jahr gefragt; Wird Weihnachten stattfinden? Ja, wir haben Weihnachten gefeiert, ein bisschen anders, als sonst. Viel ruhiger und besinnlicher. Alles konnte nur im kleinen Rahmen durchgeführt werden. So gab es keine großen Firmenessen, Familienweihnachten nur mit zwei Familien und nicht mehr als 10 Personen, in der Kirche nicht mehr als 50 Personen und anmelden musste man sich auch noch. Alles mit mehr Aufwand und vielen Verboten. Aber die Menschen wollten Weihnachten feiern, deshalb entstanden viele gute Ideen wie man Weihnachten in diesem Jahr feiern konnte, manchmal etwas kurzfristig, aber zu Coronazeiten muss man sehr flexibel sein. So war es dann auch mit dem dies jährigen Krippenspiel.

Das ökumenische Krippenspiel konnten wir in diesem Jahr nicht einstudieren, weil wir nicht 25 Kindern aus verschiedenen Klassen miteinander üben lassen durften.

Nach der Absage Ende Oktober waren gute Ideen gefragt. Nichts machen, kam nicht in Frage. Wir wollten aber noch ein wenig abwarten und schauen wie sich die Massnahmen wegen dem Coronavirus entwickelten. Als es dann Mitte Dezember immer noch so war, dass 50 Personen in die Kirche durften, hat unser Herr Pfarrer ein kurzes Krippenspiel mit Lesung aus dem Evangelium Lk 2,8-10 vorbereitet. Meine Aufgabe war es nun ein paar Kinder zu finden, die bereit waren mitzumachen.

Bei der 5./6. Klasse wurde ich dann fündig. Drei Kinder waren bereit uns zu unterstützen. Mit zwei Proben und fleißigem Üben zu Hause konnten wir am 24.12. um 16.00 Uhr und um 17.00 Uhr jeweils eine halbe Stunde lang wunderschöne Kinderweihnachten feiern.

 

Wir haben gebetet, die Weihnachtsgeschichte erzählt und gespielt und Weihnachtslieder gehört und das war auch das Einzige, was in diesem Jahr gefehlt hat, man durfte keine Weihnachtslieder singen.

 

 

 

 

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir auch in diesem Jahr das Fest der Geburt Jesu feiern konnten. Vor allem bedanken wir uns bei den Kindern und ihren Eltern, die mitgemacht und mitgetragen haben und bei den Familien, die dabei waren. Es war sehr schön. Wie sagt man: «klein aber fein»!

Pfr. Issac

Priska Kollegger

 

 

Rosenkranz und eucharistische Anbetung

Beim letzten Abendmahl sagte Jesus über das Brot: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ In der eucharistischen Anbetung wird das bei der Messe gewandelte Brot – der Leib Christi – in einem kostbaren Zeigegefäß (Monstranz) ausgestellt, ausgesetzt. Wir schauen also auf Jesus im Moment seiner größten Liebe: Seiner Lebenshingabe am Kreuz für uns – für mich. Er ist da in seiner erlösenden und heilenden Liebe.

 

Die heilige Mutter Teresa von Kalkutta sagte einmal: „Die Zeit, die du mit Jesus im Allerheiligsten Sakrament verbringst, ist die beste Zeit, die du auf Erden verbringen wirst. Jeder Augenblick, den du mit Jesus verbringst, wird deine Einheit mit Ihm vertiefen und deine Seele auf ewig herrlicher und schöner machen für den Himmel, sowie mithelfen, ewigen Frieden auf Erden zu fördern.“

 

Viele fragen heutzutage, wenn Sie über Anbetung hören: „Ja, was soll ich denn da machen? Wie ‚geht‘ Anbetung?“ – Die Antwort ist einfach: wir müssen eigentlich gar nichts ‚machen‘. Jesus ist im Allerheiligsten genauso konkret anwesend, als würde er neben uns in der Kirchenbank sitzen. Anbetung bedeutet, sich dieser Gegenwart Jesu bewusst zu werden. Wir können ihm unser Herz ausschütten, aber wir können auch nur ohne Worte auf den Knien seine Gegenwart verehren. So wie es ein einfacher Bauer zum heiligen Pfarrer von Ars sagte, als der ihn fragte, was er denn eigentlich tue, wenn er jeden Tag vor dem Tabernakel knie: „Das ist ganz einfach: Er schaut mich an und ich schaue ihn an.“

Fürbittbox

In der Kirche liegen eine Box, Zettel und Stifte auf. Gerne können Sie dort anonym Ihre Anliegen aufschreiben und in die Box legen. Immer am 1. Mittwoch wird dann für Ihre Anliegen und unsere Pfarrei gebetet. In dieser schweren Zeit wollen wir unsere Anliegen gemeinsam vor den Herrn bringen, dem nichts unmöglich ist! In dieser Zeit ist jeder eingeladen, seine persönlichen Anliegen vor den Herrn in der eucharistische Anbetung zu bringen. Kommen Sie – und wenn es nur für einige wenige Augenblicke ist!

 

Ablauf der Gebetszeit am 1. Mittwoch im Monat:

18 Uhr Aussetzung mit Rosenkranz

18.30 Uhr Eucharistischer Segen

und für jene, die noch bleiben wollen ab

18.30 – 19 Uhr Stille Anbetung mit kleinen Impulsen und Musik

 

 

Kath. Kirchgemeinde Untervaz Coronavirus

Infolge des Coronavirus ist die Teilnehmerzahl während den kirchlichen Anlässen begrenzt. Es muss für die Gottesdienste an Weihnachten im Voraus Platz reserviert werden.

Anmeldungsformulare zum Bezug einer Eintrittskarte liegen hinten in der Kirche auf, oder können per mail zugestellt werden.

Die Anmeldungen werden nach Eingang (Datum) berücksichtigt.

 

 

Anmeldungsformular für Gottesdienste an

Weihnachten 2020    (bitte ankreuzen)

Donnerstag,  24.12. 16.00 Uhr  □         Krippenspiel

                        24.12. 17.00 Uhr  □         Krippenspiel

Heiligabend   24.12. 22.30 Uhr □

Weihnachten 25.12. 09.30Uhr □

 

Name   ___________                            Vorname__________

Adresse________________________

Tel. Nr.__________________________

Anzahl Personen__________

Anmeldung bis 21. Dezember im Büro abgeben oder in den

Briefkasten werfen beim Pfarreiheim 

 

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Anmeldungsformular für Gottesdienste an

Weihnachten 2020    (bitte ankreuzen)

Donnerstag,  24.12. 16.00 Uhr  □         Krippenspiel

                        24.12. 17.00 Uhr  □         Krippenspiel

Heiligabend   24.12. 22.30 Uhr □

Weihnachten 25.12. 09.30Uhr □

 

Name   ___________                            Vorname__________

Adresse________________________

Tel. Nr.__________________________

Anzahl Personen__________

Anmeldung bis 21. Dezember im Büro abgeben oder in den

Briefkasten werfen beim Pfarreiheim

 

 

 

 

 

Friedenslicht aus Bethlehem 2020

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist eine ökumenische Aktion zur Advents- und Weihnachtszeit. «Ein Licht, das verbindet» lautet das diesjährige Motto und es könnte wohl kaum besser passen zur derzeitigen unsicheren Lage. Möge die kleine Flamme aus der Geburtsgrotte von Bethlehem die Menschen weltweit auf besondere Weise verbinden und Zuversicht schenken. In einer Zeit, in welcher wir gezwungen sind, die physischen Kontakte zu reduzieren, kann der verhältnismässig junge Brauch der Weitergabe des Friedenslichtes an Bedeutung gewinnen.

 

Dieses Jahr ist alles anders. Aber ab dem Montag, 17.12.2020 kann das Friedenslicht in unsere Kirche abgeholt werden. Bitte bringen Sie ihre eigenen Lichtträger mit.

 

 

 

 

 

 

Advent du stille Zeit

Der Advent als Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt Christi gilt bzw. galt als die sog. „stillste Zeit im Jahr“. Aber, wie wir längst wissen, ist Stille oftmals nur noch als Sehnsucht geblieben, wird aber nicht selten vom Lärm der Umwelt und vom Lärm in der eigenen Seele überrollt. Die innere Rastlosigkeit kann leicht zur Ratlosigkeit ausarten, wie man denn sein eigenes Leben noch im Griff behalten kann. Aber doch ist sie da, die stillste Zeit, als leise Einladung, ein wenig innezuhalten, in eigene Tiefen hinabzusteigen, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu durchleuchten.

 

Stille, sofern wir sie erfahren, ist mehr als ein Zeitabschnitt, der weniger laut ist als sonstige Zeiten und Gezeiten. Stille ist auch nicht einfach ein Zustand der Lärmfreiheit, wenngleich auch diese schon manchmal als Wohltat empfunden werden mag. Die Stille kommt nur zu Suchenden, sie wird nicht einfachhin geschenkt.

 

Eine gesegnete und besinnliche Adventzeit, sowie gute Vorbereitung auf Weihnachten wünscht der ganzen Pfarrfamilie.

 

 

Einladung zur Segnung der privaten Adventskränze

Es gibt den guten Brauch, am 1. Advent den Adventskranz zu segnen. Der Adventskranz ist ein Symbol für das Leben und die Gemeinschaft. Die vier Kerzen, die während der Adventszeit nach und nach angezündet werden, weisen auf Jesus Christus hin, der das Licht der Welt ist und dessen Geburt die Kirche an Weihnachten feiert. So wird der Adventskranz zu einem Zeichen der Hoffnung.

 

Wir möchten Sie herzlich einladen, Ihre privaten Adventskränze zum ersten Adventssonntag in die Hl. Messe mitzubringen und dort unter den großen Kirchen-Adventskranz zu legen. Dort werden sie gesegnet, um Sie und ihre Familie in der Vorbereitungszeit auf Weihnachten mit Segen und Zuversicht zu begleiten.

 

 

DIE STERNSINGER KOMMEN

Am 10. Januar ziehen in der Kirchengemeinde St. Laurentius die Sternsinger von Haus zu Haus. Mit dem Kreidezeichen oder Aufkleber „20*C+M+B+21“ bringen die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der heiligen drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen, sammeln für benachteiligte Kinder in Ukraine (näheres unter https://www.missio.ch/sternsingen) weil dort Kinder häufig ohne ihre Eltern aufwachsen müssen.

 

Wegen der aktuellen Situation, bedingt durch den Corona- Virus, ist der genaue Ablauf der Aktion, sprich das Laufen von Haus zu Haus, noch nicht ganz planbar. Stattfinden wird das Sternsingen aber definitiv. Dazu werden wir noch ein genaues Hygienekonzept erstellen und veröffentlichen, sodass es kein großes Risiko sowohl für die Kinder als auch für die besuchten Haushalte geben wird.

 

Auch wenn Corona uns in vielen Situationen beeinflusst, freuen wir uns doch auf eine großartige Aktion Sternsingen 2021 mit zahlreichen motivierten Sternsingern/innen und vielen offenen Türen.

 

 

Rorate-Messen bei Kerzenschein

Trotz Dunkelheit und Kälte raus aus den Federn, um bereits um 6.30 Uhr in der Kirche hellwach Gottesdienst zu halten: Das Schaffen alle Jahre wieder in unserer Pfarrkirche während der Adventszeit die Rorate-Messen.

Wie jedes Jahr laden wir Sie alle sehr herzlich zum Besuch der Rorate-Messen am 01. und am 15. Dezember um 06.30 Uhr ein. Noch im Dunkel der Nacht, die Kirche nur mit Kerzen erleuchtet und mit den stimmungsvollen instrumental Musik und Gesänge des Advents sollen diese frühmorgendlichen Gottesdienste helfen, in der hektischen Adventzeit den Tag in der Hoffnung auf das Kommen des Herrn zu beginnen.

Normaler Weise gibt’s nach dem Gottesdienst Frühstück im Pfarreiheim. Wegen Corona findet das Frühstück leider nicht statt. Beim Ausgang gibt’s für die Kinder ein Brötli und ein „Schoggistengeli“. Die Kinder können zur Überbrückung ins Pfarreiheim gehen, bis sie in die Schule müssen.

 

Pfarreisekretariat

Unsere langjährige Mitarbeiterin Rosi Bürkli wird uns nächstes Jahr

infolge Pensionierung verlassen.

Es ist uns gelungen die Stelle neu zu besetzen.

 

Wir freuen uns

Frau Lorena Bürkli 

Ab 1. Januar 2021 

 

in unserem Team willkommen zu heissen.

 

 

 

Frau Lorena Bürkli ist zur Zeit Hausfrau,. Sie verfügt über eine abgeschlossene

Lehre als Kaufm. Angestellte und einige Jahre Berufserfahrung.

 

Um einen reibungslosen Uebergang zu gewährleisten wird Frau Rosi Bürkli

unsere neue Mitarbeiterin Lorena Bürkli bis Ende März einarbeiten.

Infolge Corona müssen folgende Anlässe abgesagt werden:

bis auf weiteres   Chlichinderfiir

 6. November        Nacht der Lichter

11. November       Elternabend Erstkommunion

November              Vorbereitung und – 24.12. Krippenspiel

14. November       Laternen basteln

15. November       Martinsumzug

22. November      Vorstellungs- Gottesdienst Erstkommunikanten

Einladung

zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 15. November 2020, 10.30 Uhr

im kath. Pfarreiheim 

Traktanden:

  1. Wahl der Stimmenzähler
  1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 10. November 2019
  1. Rechnungs- und Revisorenbericht 2019
  1. Budget 2021
  1. Steuerfuss
  1. Neuanschaffung Tische und Stühle
    Malerarbeiten Saal
  • Krediterteilung Pfarreiheimfond 30’000.–
  1. Wahlen
  1. Präsident
  2. 3 Mitglieder Kirchenrat
  3. Revisor/innen
  4. Stellvertreter/Revisor/in

  1. Varia

 

                       Der Kirchenrat                                                     

 

Gedanken über den November

«Memento mori» – «Gedenke des Todes»

Kein Monat konfrontiert uns so mit dem Sterben wie der Monat November. Wir werden durch verschiedene

Gedenktage, Allerheiligen und Allerseelen, an unsere eigene Sterblichkeit erinnert. Am liebsten wollen viele Menschen den Gedanken ans Sterben verdrängen. Die Bewohner eines kleinen Berglandes im Himalaya gelten als die glücklichsten Menschen der Welt. Reisende berichten, dass sie in diesem Gebiet auffallend viele Menschen beobachten, die zufrieden lächelnd durch den Tag gehen. Und Studien berichten, dass sich die Bewohner selbst als glücklichste Menschen einschätzen. Am Geld kann das nicht liegen, denn der Staat und seine meisten Bewohner sind – nach unseren Massstäben – bettelarm. Woher kommt also dieses Glücksgefühl? Amerikanische Psychologen glauben, eine Erklärung gefunden zu haben. In der Kultur dieses Landes werden Menschen ermutigt, mindestens fünf Mal am Tag an den Tod zu denken. Auch in den Bräuchen und Gesängen ist das Ende des Lebens ständig ein Thema.

Das drückt nicht etwa die Stimmung oder macht deprimiert –, im Gegenteil: Der Gedanke an den Tod macht bewusst, wie wertvoll das Leben, das Hier und Jetzt ist. Wir sind Menschen und sind, wie es in einem Lied heisst, nur Gast auf Erden (KG 727). Als Christen können wir aber anders mit diesem Thema umgehen. Für uns ist das Leben hier auf Erden nur eine Wanderschaft hin zu einem endgültigen Ziel. Eines Tages wird auch unsere Pilgerschaft beendet sein. Dann werden wir bei Gott mit unseren vorausgegangenen Schwestern und Brüder ruhen. Wenn man weiss, dass alles, was wir hier auf Erden erleben, nur Durchgangscharakter hat und unser eigentliches Ziel Gott ist, dann kann man manches gelassener und ruhiger angehen, was uns oft Kopfzerbrechen bereitet und dann kann man vor allem das Thema Tod und Sterben hoffnungsvoller sehen.

Allerheiligen, am 1. November gedenkt die Kirche all ihrer Heiligen. Der Jugendkatechismus Youcat erklärt das so: «Zur Gemeinschaft der Heiligen gehören alle Menschen, die ihre Hoffnung auf Christus gesetzt haben und durch die Taufe zu ihm gehören, ob sie bereits gestorben sind oder noch leben. Weil wir in Christus ein Leib sind, leben wir in einer Himmel und Erde umspannenden Gemeinschaft. Die Agenda im November 2020 Untervaz | Pfarreiblatt Graubünden

weite Definition des Heiligenbegriffs ist eine gute Überleitung zum Allerseelentag am 2. November. Gebete, Fürbitten und Eucharistie an Allerseelen sollen dazu beitragen, dass die Toten Vollendung in Gott finden. An diesem Tag werden die Gräber auf den Friedhöfen von den Angehörigen geschmückt und die Kerzen entzündet. Blumen und grüne Zweige stehen stellvertretend für die Hoffnung.

Wie jedes Jahr findet bei uns in der Pfarrkirche eine hl. Messe für die Verstorbenen und Gräbersegnungen statt. Jetzt möchten wir Sie am Beginn des «Totenmonats» einladen, zusammen mit der Pfarrgemeinde der Verstorbenen zu gedenken. Wenn wir auch das ganze Jahr über für die Verstorbenen beten, so soll in diesen Tagen das Totengedächtnis besonders im Zentrum stehen. Zu diesem Gedächtnis gehören Sie in besonderer Weise dazu.

Wir möchten danken für die Menschen, mit denen wir leben durften und unser Vertrauen vor Gott bringen, der trotz allem unsere Zukunft ist.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Kraft, wenn Sie in diesem Jahr einen lieben Menschen zu Grabe tragen mussten, und wir wünschen und beten uns einen tiefen Glauben an die Auferstehung, weil er das grosse Potential ist, das unseren Glauben prägt und trägt.

Unsere Verstorbenen seit Allerheiligen 2019

† Gerger Margrith (19.10.2019)

† Nigg-Plattner Sophie (30.10.2019)

† Joos-Mariller Kaspar (11.12.2019)

† Hobi-Hutter Veronika (3.2.2020)

† Galliard-Fischer Silvio (2.3.2020)

† Pasqual-Castelberg Armin (3.3.2020)

† Krättli Johann (21.5.2020)

† Pilat-Schrofer Anna Katharina (9.7.2020)

† Ludwig-Rupp Irma (20.9.2020)

† Lecchino-Macri Vito (7.10.2020)

 

 

Regionaler Gottesdienst

Trimmis – Untervaz – Zizers

Sonntag, 25. Oktober 2020

09:30 Uhr

in der kath. Kirche, Trimmis

Es besteht eine Maskenpflicht und es wird eine Anwesenheitsliste geführt. Es wird kein Apéro durchgeführt.

Parkmöglichkeiten Schulanlage Montalinstrasse.

 

Herzlich laden ein

Kath. Kirchgemeinden Trimmis, Untervaz und Zizers

Jugendprojekte und kirchliche Anlässe 2020 – 2021

13.09.20.            Erstkommunion Feier um 09:30 Uhr

20.09.20             Dankgottesdienst für die Erstkommunikanten um 09:30 Uhr

26.09.20            Firmungsfeier um  09:30 Uhr mit Bischof Peter Bürcher

04.10.20             Erntedankfest – Familiengottesdienst  (1. – 5. Klasse)

07.10.20           Ministranten Nachmittag

11.11.20           Elternabend Erstkommunion       um 19:30 Uhr im Pfarreiheim  

15.11.20           St. Martinsumzug um 17:00 Uhr – Kath. Kirche

                                               (ökumenisches Projekt)       

ab 11.11.20       Krippenspiel Proben (jeweils Mittwoch)

01.12.20            Rorate Messe um 06:30 Uhr (3./4. Kl.)

                          Anschliessend Frühstück im Pfarreiheim.

15.12.20           Rorate Messe um 06:30 Uhr (5./6. Kl.)

                         Anschliessend Frühstück im Pfarreiheim.

19.12.20          Ministranten Weihnachtsessen

24.12.20          Krippenspiel Aufführung um 16:00 Uhr in der  kath.

                        Kirche – um 17:30 Uhr in der  ref. Kirche.

                       (Ökumenisches Projekt).

10.01.21            Sternsinger unterwegs (mit Haussegnung)

20.01.21            Dankesessen für Krippenspiel

06.02.21            Senfkorn Projekt für die Erstkommunikanten in Cazis

17.02.21             Aschermittwoch Ateliers

27.03.21              Palmen binden

28.03.21              Palmsonntag             

11.04.21           Erstkommunion Feier um  09:30 Uhr

18.04.21            Dankgottesdienst für die Erstkommunikanten um 09:30 Uhr

  • Muttertag / Familiengottesdienst.

                          Von Kindern mit Kindern für die Mütter   

12.05.21           Frühlingsfest  (ökum. Projekt)

26.05.21           Maiandacht mit den Schülern um  19:00 Uhr

Im Frühling (Daten sind noch nicht festgelegt):

  • TeenStar Kurs / 10 Abende (5./6. Kl.)    
  • Besichtigung der Wallfahrtskirche in Einsiedeln

                           (Alle Klassen)

Verschiedene Oberstufenprojekte zur Auswahl: 

  • Besuch im Unterricht von Prof. Dr. Dominikus Kraschl OFM

(Philosophie Professor an TH Chur)

  • Besichtigung des Jüdischen Museums in Hohenems
  • „Monkstrail“ Schnitzeljagd im  Kloster Einsiedeln
  • Menschen am Rande der Gesellschaft.

Diverses:

  • Adoray Festival in Zug (1. bis 4. Okt. 2020) für Jugendlichen ab 14. Infos adoray.ch
  • MFM Robinson Sommerlager 2021 für 8 – bis 14 –jährigen Kindern. (Infos: Roberta Dietiker 079 596 73 59)
  • Medjugorje Jugendfestival (29. Juli bis 9. August 2021).

Infos: www.catholix.ch

  • „Kliikinderfiir“ jeweils am letzten Donnerstag im Monat um 15:45 Uhr.

Angesichts der aktuellen Covid 19 Situation können wir nicht garantieren, dass

Alle Anlässe wie geplant stattfinden werden. Genauere Infos zu den jeweiligen Aktivitäten erhalten Sie rechtzeitig. 

 

Rückblick 2019- 2020

 

Die Fünft- und Sechstklässler haben sich mit der Katechetin Nicole Wilhelmi auf die diesjährige Firmung gründlich vorbereitet mit Unterricht, Firmvorstellungs-Gottesdienst und einem Firm-Intensivtag im Dominikanerinnenkloster Cazis. Höhepunkt der Firmvorbereitung ist sicher der Firmtag. Unser apostolischer Administrator Bischof S.E. Peter Bürcher wird unsere 14 Schüler und Schülerinnen am Samstag 26. September, um 9.30 Uhr das Sakrament der Firmung spenden.

Ihre Namen sind

Castelberg Melina, Gallati Saira, Capaul Mauro, Schmucki Julia, Seraina Giacomelli, Huwyler Zoe,  Machado Fernandes Beatriz, Karina Kercho, Sanna Joos, Poltera Caterina, Joos Enya, Stöckli Lisa, Ioannone Leana, Keller Alessia. 

Wir laden alle Pfarreiangehörige, Familienangehörige, Verwandte und Bekannte herzlich ein, diesen grossen Tag in unserer Pfarrei mitzufeiern. Ein herzliches Dankeschön schon jetzt allen, die am Firmvorstellungs-Gottesdienst einen Firmling unter ihr besonderes Gebet gestellt haben.

Hinweis: Am Gottesdienst Maskenpflicht

 

 

 

Erstkommunion 2020

Bei herrlichem Wetter feierte unsere Pfarrgemeinde gemeinsam mit den 6 Erstkommunionkindern ein wunderschönes und feierliches Fest. Begleitet vom Pfarrer und den Ministranten zogen die Erstkommunionkinder voll Vorfreude und Aufregung vom Pfarreiheim in die Pfarrkirche ein.

 

Mit großer Freude, Stolz und voller Konzentration beteiligten sich die Kinder bei gut besetzter Kirche mit stimmigen, schwungvollen Liedern und tiefsinnigen Texten zum Thema: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“.

 

Das Thema „Weinstock und Reben“ wurde durch die lebendige Weinstock und seinen 6 blauen Trauben mit den Fotos von den Erstkommunikanten auf eindrückliche Weise im Altarraum illustriert. Bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion haben die Kinder gelernt, was für ein großes Geschenk es ist, dass Jesus Christus selbst in der Heiligen Kommunion zu ihnen kommt. Er will in uns wohnen, uns von innen erneuern und uns Kraft schenken für unser Leben. Gemeinsam um den Tisch des Herrn versammelt erlebten die Kinder in der Eucharistiefeier die Freundschaft und Liebe von Jesus in den Zeichen von Brot und Wein, dem Leib und Blut unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst spielte die Musikgesellschaft Untervaz vor der Pfarrkirche auf und lud durch ihr gekonntes Spiel noch zum Verweilen ein. Für diesen einmaligen, unvergesslichen Tag sei allen Beteiligten, allen Helferinnen und Helfern – ein herzliches „Vergelt‘‘s Gott“ gesagt. Begleiten wir unsere Erstkommunikanten auch weiterhin im Gebet. Möge Jesus in den Herzen der Kinder und ihren Familien immer mehr Raum bekommen und sie prägen ein Leben lang.

 

Erntedank-  Familiengottesdienst

Es gibt vieles, für das wir Gott dankbar sein können. Deshalb wollen wir Innehalten und Danke sagen für die Gaben des Lebens und sich bewusst werden, welche Wunder der Schöpfung die Natur für uns bereithält.  

Wann? Sonntag, 04. Oktober 2020

Wo? Pfarrkirche St. Laurentius Untervaz

Zeit? 09.30 Uhr

 

 

Wer?  Kinder, Familien, Jugendliche und Erwachsene

 

 

Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag.

Neben dem 1. August als Nationalfeiertag kennt unser Bundesstaat seit 1832 jeweils am dritten Sonntag im September noch einen gemeinsamen Tag der Besinnung, der geprägt ist durch die Stichworte: Dank, Busse und Beten. Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag bedeutet, dass wir an unsere Zukunft glauben, dass wir Solidarität und Nächstenliebe leben und dass wir – wie es am Anfang unserer Bundesverfassung heisst – auf «Gott den Allmächtigen» setzten. Der diesjährige Dank- Buss- und Bettag feiern wir ganz besinnlich und feierlich am 20. September um 9.30 Uhr. Wir laden Sie herzlich zu dieser Feier ein.

 

Zur Verschönerung des Gottesdienstes singt das Jodelterzett Mariann, Paula und Hitsch aus dem Schanfigg.