Katholische Kirchgemeinde
Untervaz

Die Bedeutung des Wassers schlug sich früh in der Philosophie und in den Religionen nieder. Es galt als Urelement. Das Leben entsteigt in vielen Vorstellungen von Schöpfung dem Wasser. Als Naturkraft wurden sowohl seine schöpferischen wie zerstörerischen Aspekte in Mythologien eingebunden. In verschiedenen Kulturen wurden Wasser- oder Regengottheiten durch Kult verehrt und gnädig gestimmt.

In vielen Religionen spielte und spielt Wasser meist im Zusammenhang mit dem Thema Reinigung eine Rolle. Einerseits unterziehen sich die Gläubigen verschiedener Religionen ihren jeweils vorgeschriebenen Reinigungsritualen. In der jüdischen Religionsgeschichte war das Wasser der Beschützer des jüdischen Volkes, das ihre Verfolger bei der Reise von Ägypten nach Israel ins Rote Meer zog (Exodus 14, 1-30). Auch heute wird zu Ehren dieser Begebenheit das Fest Sukkot gefeiert, ein Wasserschöpffest, das mit dem Ritual der  physischen und psychischen Reinigung im engen Zusammenhang steht. Andererseits wird mit der Sintflut Geschichte im Altentestament eine Reinigungsaktion im grossen Stil erzählt: Gott will seine Schöpfung sauber waschen vom Bösen, allein Noah, seine Familie und ausgewählte Tiere sollen überleben (Genesis 7).

Im Islam ist Wasser in der Religion das Ursymbol für Leben. Es wird auch als Verbindung zum Göttlichen gesehen und steht für Reinheit, Schöpfung, Heilung und Geborgenheit. Durch die Entstehung des Islams in den trockenen Wüstengebieten Arabiens wurde dem Wasser als lebensspendendem Elixier eine große Bedeutung zugeschrieben. Der Vergleich von Allah mit dem grenzenlosen Ozean, der alle Lebewesen und Pflanzen durch sein Wasser nährt, gehört zu den Glaubensgrundsätzen des Islams. Rituelle Waschungen vor den täglichen Gebeten gehören zu den Vorschriften der Muslime, wobei hier Gesicht, Füße, Arme und Hände nach genauen Vorgaben mit fließendem Wasser gewaschen werden.

Wasser gilt im Hinduismus als Urquelle des Lebens und wird als einziges Element als „unsterblich“ angesehen. Nach der Vorstellung gläubiger Hindus transportiert das Wasser die Seelen der Toten zum Ort des ewigen Lebens. Durch das Bad an heiligen Stätten oder durch das rituelle Waschen mit heiligem Wasser können Sünden abgespült und die Seele gereinigt werden. Es gibt zahlreiche Gewässer in Indien (Flüsse, Seen, Teiche), wo ein Bad von Sünden reinigt. Besonders viele dieser heiligen Orte finden sich entlang des Ganges, dem „heiligen Fluss“.

Im Buddhismus zählt Wasser, neben Feuer, Erde und Luft, zu den vier großen Elementen. Allerdings das Wasser der Flüsse, Seen und Meere keine spirituelle Bedeutung, weil es als vergänglich gilt. Trotzdem gibt es in dieser Religion viele Bilder, die Achtung vor dem Wasser ausdrücken. Die buddhistische Lehre nutzt Wasser als Sinnbild für den Strom des Lebens. Wie in einem Fluss fließt die Seele der Erlösung entgegen. Der Mensch muss ein rechtes Verhältnis zur Natur und ihren Elementen heben, um erlöst zu werden. Wasser wird häufig in buddhistischen Festen verwendet, vor allem im Neujahrsfest. Dabei wird Wasser in großen Mengen auf die Umstehenden geschüttet, verbunden mit guten Wünschen für das neue Jahr.

Im Christentum beginnt das Leben als Christin oder Christ mit Wasser, mit der Taufe. Doch nicht nur im Zusammenhang mit der Taufe spielt Wasser im Christentum eine Rolle. Zahlreiche liturgische Handlungen beinhalten die Verwendung von Weihwasser. Das Wasser wird unter Zugabe von etwas Salz – das hat mit der Haltbarkeit des Wassers zu tun – das und einem Segensgebet vom Priester oder Diakon zu Weihwasser. Mit dem Gebrauch von Weihwasser wird jede Feindseligkeit des unreinen Geistes gebannt und der hilfreiche Beistand des Heiligen Geistes herbeigerufen.

Mit dem Weihwasser werden Menschen, Tiere, Häuser oder Gegenstände gesegnet. In manchen Gottesdiensten wird die Gemeinde mit dem geweihten Wasser besprengt und sinnhaft in das liturgische Geschehen einbezogen. Die Verwendung von Weihwasser in der Kirche reicht in der Kirchengeschichte weit zurück. Vermutlich kann ein Bericht als

glaubwürdig angesehen werden, wonach es bereits Papst Alexander I. (2. Jh.) umfangreich thematisiert hat. Weihwasser gibt es demnach seit den Anfängen der Kirche.

In jeder katholischen Kirche gibt es im Eingangsbereich Weihwasserbecken. Beim Eintreten oder Verlassen des Gotteshauses bekreuzigen sich die Gläubigen mit dem Wasser und erinnern sich damit an ihre eigene Taufe. Durch die Taufe werden wir in Beziehung gesetzt zu Jesus Christus und seiner Kirche. Jesus ist es, dem wir in unserem Leben folgen wollen als einzelne und auch als Gemeinde.

In der letzten Zeit ist aufgrund der derzeitigen Situation mit Corona das Weihwasser etwas in den Hintergrund geraten. Gottseidank, konnten wir einen kontaktlosen Weihwasserspender in der Kirche montieren. Der neue kontaktlose Spender ersetzt das Weihwasser in den Weihwasserbecken im Eingangsbereich unserer Pfarrkirche. Jetzt können Sie wieder wie gewohnt (nur etwas anders) beim Betreten und Verlassen der Kirche ihre Hände ab sofort auf hygienisch einwandfreie Weise mit Weihwasser benetzen. Wir brauchen für unseren Glauben Symbole. Wir brauchen sie als Zeichen für das, was wir glauben, was im Kopf, im Verstand, im Herzen und in der Seele ist. Damit das begreifbar wird.

 

«Gesund werden – Gesund bleiben»

Schon am Vormittag des letzten Sonntages, 09. Januar. 2022, «die Taufe des Herrn», waren die Kinder und Erwachsenen sehr motiviert und gestalteten die Hl. Messe. Sternsinger sein heißt nicht nur, königlich aufzutreten, sondern auch, einen ganz wichtigen Dienst zu übernehmen. Sternsinger bringen den Segen in die Häuser und Wohnungen der Menschen und machen damit deutlich: Gott ist allen Menschen nah.

Anschliessende der Hl. Messe segnete Pfarrer die Sterne der Sternsinger und die Kreide bzw. die Aufkleber, die als Segenszeichen an den Häusern der Menschen dienen. Bevor es dann wirklich in die Straßen und Häuser von Untervaz, Gottes Segen bringen konnten, sangen die Sternsinger am Eingang der Pfarrkirche vorne Gottesdienstteilnehmern.

Dieser Brauch geht auf die biblischen Sterndeuter aus dem Morgenland zurück, die «aus dem Osten nach Jerusalem kamen (Mt 2,1)», um Jesus zu huldigen: «Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar (Mt 2,10).»

Der Segen «20*C+M+B+22», den die Könige mit Kreide an die Haustür schreiben, -heute verteilen wir eher Kleber mit dieser Aufschrift -, steht nicht etwa für die Namen der Könige «Caspar, Melchior und Balthasar». Das ist die lateinische Abkürzung für «Christus mansionem benedicat», was auf Deutsch «Christus segne dieses Haus» heisst. Der Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe gefolgt sind. Die drei Kreuze sind Zeichen für den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Zahlen zeigen das jeweilige Jahr an.

Das Haus wird mit Weihwasser gesegnet und die Sternsinger singen ein Lied und sagen verschiedene Segenswünsche auf. Die Sternsinger sammelten dabei für das Stersingerprojekt von „missio“ unter dem unter dem Motto «Gesund werden – Gesund bleiben» unterstützt die Aktion Sternsingen 2022 fünf Gesundheitsvorrichtungen in Ägypten, Ghana und Südsudan. In diesen Ländern hat über die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung. Vor allem in Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Durchfall, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie gefährden die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erheblich – und sie bedrohen die Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte.

Ein grosses Dankeschön unseren Sternsingern, die mit ihrem Einsatz andere Kinder auf dieser Erde unterstützen! Ein grosser Dank gebührt auch allen Mitwirkenden im Hintergrund, den Eltern für die nötige Motivation und Unterstützung zu Hause.

Danke all jenen, welche unsere Sternsinger freundlich empfangen und auch ein herzliches Vergelt’s Gott an alle die uns mit einer Spende unterstützt haben. Es war sehr erfreulich zu sehen wie grosszügig die Menschen in Untervaz sind.

Gott segne und behüte euch. Bis nächstes Jahr, hoffentlich dürfen wir noch mehr Häuser besuchen!

Euer Sternsinger-Team

Ja, ist denn noch Weihnachten?

Hin und wieder werde ich Mitte Januar, Anfang Februar gefragt, ob denn vergessen wurde in der Kirche die Krippe abzubauen? Weihnachten sei doch schon Ende Dezember gewesen; also schon längst vorbei.

Jein. Weihnachten ist Ende Dezember, genauer am 25. Dezember gewesen.
Aber die Weihnachtszeit beginnt damit ja erst; auch wenn manche die Wochen davor fälschlicherweise dazu zählen. Aber da ist erst Advent. Und die Weihnachtszeit geht heute seit dem Konzil offiziell bis zum Fest der Taufe des Herrn, also bis zum Sonntag nach dem 6. Januar, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn, das bei uns meistens das Dreikönigsfest genannt wird.

Wenn in den Kirchen und auch bei manchen Menschen zu Hause zumindest die Krippe – denn der Weihnachtsbaum hält‘s in den warmen Wohnungen nicht immer so lange aus – bis zum 2. Februar steht, dann hängt das damit zusammen, dass früher die Weihnachtszeit bis 2. Februar dauerte.

Den Zeitpunkt dieses Festes verdanken wir dem Charisma des Evangelisten Lukas. Er hat die fromme, jüdische Lebensweise mit der Biografie Jesu verbunden. So galt eine Frau im Alten Testament laut jüdischen Gesetzen vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein und musste aus diesem Grund im Tempel ein Reinigungsritual mit Opfergaben (wahlweise eine oder zwei Tauben oder in besonders schweren Fällen sogar ein Schaf) über sich ergehen lassen. Deshalb ist Maria Lichtmess auch unter Mariä Reinigung bekannt. Zudem waren alle erstgeborenen Söhne (also auch Jesus) Gott als sein Eigentum vorbehalten, die erst mit einem Opfer ausgelöst werden mussten. So brachte man Jesus zum Priester in den Tempel und er wurde dort vor Gott (Lk 2, 25-38).

Der christliche Osten feiert an diesem Festtag die Begegnung des Messias mit dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna. Der Westen schaut vor allem auf Maria. Dieser Tag hängt also unmittelbar mit Weihnachten, mit dem Geburtsfest Jesu zusammen; daher auch heute noch das meist weihnachtliche Gepräge und die Tradition, die Krippe bis zu diesem Tag stehen zu lassen.

In einer eher landwirtschaftlich geprägten Kultur verstand man den Sinn dieser langen Weihnachtszeit auch noch als eine Auszeit und Ruhezeit für Körper und Seele, da man draußen sowieso nichts arbeiten konnte.

Eine andere Bezeichnung, die sich bis heute gehalten hat, ist „Mariä Lichtmess“. Im Tagesevangelium spricht Simeon und Hanna: «Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast; ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.» Es wird noch einmal hell in dunkler Jahreszeit. Das Licht der Weihnacht war kein Spotlight, kein kurzes Aufflackern, sondern dieses Licht nimmt zu, wächst weiter. „Ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ – es überschreitet die Grenzen von Religion und Nation und leuchtet bis in unsere Zeit.

Maria hat das Licht der Welt geboren und daher werden an diesem Tag Kerzen geweiht; in manchen Pfarreien die Kerzen für das ganze Jahr. An uns liegt es, dieses Licht zu feiern, zu bewahren und weiterzugeben. Als Gemeinschaft der Christen, lassen wir uns vom Licht Jesu erhellen und leuchten wir anderen in ihrem oft sehr facettenreichen Leben. «Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht in unserer Leben und in unsere Welt kam, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt» (Alfred Delp S.J)

 

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen ist eine internationale christlich-ökumenische kirchliche Feier. Die Ursprünge dieses Gebetstages liegen mehr als 100 Jahre zurück. Die Daten der Woche wurden von Pater Paul Wattson, Mitgründer der Gravmoor-Franziskaner-Brüder, vorgeschlagen. Er stellte sich die Woche vor, die am Fest der Beichte des Apostels am 18. Januar begann und am 25. Januar mit dem Fest der Bekehrung des Apostel Paulus endete

Der Rat der Kirchen im Mittleren Osten mit Sitz in Beirut, Libanon hat in diesem Jahr die gemeinsame Arbeitsgruppe für die Gebetswoche für die Einheit der Christen einberufen. Das Thema, dass sie genommen haben, ist von Matthäus Evangelium: «Wir haben seinen Stern gesehen…“(Mt 2, 2)

Dies hat mehrere Gründe. Die Christen im Westen feiern Weihnachten, aber das ältere und für viele Christen des Ostens wichtigste Fest ist das Fest der Erscheinung des Herrn, an dem Gottes Heil den Völkern in Bethlehem und am Jordan offenbart wird. Diese Konzentration auf die Theophanie (die Erscheinung des Herrn am 06 Januar) ist in einem gewissen Sinne ein Schatz, den die Christen des Nahen Ostens mit ihren Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt teilen können.

Die Christen in dieser Gegenden leben mit allerlei Mühen und Problemen. Inmitten dieser Bösen sehnen sie sich nach dem Guten“. Sie wollen uns klar sagen: Die globale COVID-19-Pandemie hat eine Wirtschaftskrise ausgelöst, und es scheitern diejenigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, die dem Schutz der Schwächsten und am meisten Verletzlichen dienen sollten. Das macht uns nachdrücklich bewusst, dass die Welt ein Licht braucht, das in der Finsternis leuchtet. Der Stern, der vor zweitausend Jahren im Osten, im Nahen Osten, erschien, ruft uns noch immer zur Krippe, an den Ort, an dem Christus geboren wird. Er führt uns dorthin, wo der Geist Gottes lebendig ist und wirkt, in dem wir getauft sind und der unsere Herzen verwandelt. Wir setzen unser Vertrauen auf den Gott, den wir anbeten.“ Wir schliessen mit einem Gebet:

«Gott, unser Vater, du hast den Stern gesandt, um die Sterndeuter zu deinem eingeborenen Sohn zu führen. Stärke unsere Hoffnung auf dich und lass uns zu jeder Zeit erfahren, dass du mit uns gehst und uns, dein Volk, beschützt. Lehre uns, deinem Heiligen Geist zu folgen, auch wenn der Weg uns fremd scheint, damit wir zur Einheit in Jesus Christus, dem Licht der Welt, gelangen. Öffne unsere Augen für deinen Geist und ermutige uns in unserem Glauben, damit wir bekennen, dass Jesus der Herr ist, und ihn – wie die Sterndeuter in Bethlehem – anbeten und uns an ihm freuen. Darum bitten wir dich im Namen deines Sohnes Jesus Christus, unseren Herrn.»

 

Beim letzten Abendmahl sagte Jesus über das Brot: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ In der eucharistischen Anbetung wird das bei der Messe gewandelte Brot – der Leib Christi – in einem kostbaren Zeigegefäß (Monstranz) ausgestellt, ausgesetzt. Wir schauen also auf Jesus im Moment seiner größten Liebe: Seiner Lebenshingabe am Kreuz für uns – für mich. Er ist da in seiner erlösenden und heilenden Liebe.

Die heilige Mutter Teresa von Kalkutta sagte einmal: „Die Zeit, die du mit Jesus im Allerheiligsten Sakrament verbringst, ist die beste Zeit, die du auf Erden verbringen wirst. Jeder Augenblick, den du mit Jesus verbringst, wird deine Einheit mit Ihm vertiefen und deine Seele auf ewig herrlicher und schöner machen für den Himmel, sowie mithelfen, ewigen Frieden auf Erden zu fördern.“

Viele fragen heutzutage, wenn Sie etwas über Anbetung hören: „Ja, was soll ich denn da machen? Wie ‚geht‘ Anbetung?“ – Die Antwort ist einfach: wir müssen eigentlich gar nichts ‚machen‘. Jesus ist im Allerheiligsten genauso konkret anwesend, als würde er neben uns in der Kirchenbank sitzen. Anbetung bedeutet, sich dieser Gegenwart Jesu bewusst zu werden. Wir können ihm unser Herz ausschütten, aber wir können auch nur ohne Worte auf den Knien seine Gegenwart verehren. So wie es ein einfacher Bauer zum heiligen Pfarrer von Ars sagte, als der ihn fragte, was er denn eigentlich tue, wenn er jeden Tag vor dem Tabernakel knie: „Das ist ganz einfach: Er schaut mich an und ich schaue ihn an.“

 Fürbittenbox

In der Kirche liegen eine Box, Zettel und Stifte auf. Gerne können Sie dort anonym Ihre Anliegen aufschreiben und in die Box legen. Immer am 3. Mittwoch im Monat wird dann für Ihre Anliegen und unsere Pfarrei gebetet. In dieser schweren Zeit wollen wir unsere Anliegen gemeinsam vor den Herrn bringen, dem nichts unmöglich ist! In dieser Zeit ist jeder eingeladen, seine persönlichen Anliegen vor den Herrn in die eucharistische Anbetung zu bringen. Kommen Sie – und wenn es nur für einige wenige Augenblicke ist!

 

Ablauf der Gebetszeit am 3. Mittwoch im Monat:

18 Uhr Aussetzung mit Rosenkranz

Anschließend des Rosenkranzes bis zum 19.00 Uhr Stille Anbetung mit kleinen Impulsen und Musik

Am Heiligabend 2021 feierten wir die Geburt Jesu mit dem Weihnachtsmusical „Em Hirt Simon sini vier Liechter“. Dem Hirtenjungen Simon wird ein kleines Schäfchen anvertraut. Als dieses plötzlich spurlos verschwindet, muss Simon auf die Suche gehen. Vom Hirten Jakob bekommt er eine Laterne mit vier Kerzen, die ihn auf der Suche begleitet. Unterwegs macht Simon verschiedene Begegnungen: mit einem verletzten Wolf, dem er helfen kann, mit einer Räuberbande, die ihm von ihrer inneren Verzweiflung erzählt, mit zwei blinden Bettlern im Städtchen. Jedem schenkt Simon eines seiner Lichter – und merkt, wie das Verschenken nicht nur seinem Gegenüber guttut, sondern auch ihm. Am Schluss führt ihn der Weg zu einem Stall. Dort findet Simon endlich sein Schäfchen – und begegnet einem ganz besonderen Kind. „Das ist Jesus, der Sohn von Gott,“ sagt ihm die Mutter. Diesem Jesus schenkt Simon sein letztes Licht.

Mitgespielt haben Kinder der 1.-5. Klasse. Seit November waren sie fleissig am Proben, haben Texte auswendig gelernt und anspruchsvolle Lieder geübt. Mit grossem Einsatz haben sie an Heiligabend zuerst in der katholischen Kirche, danach in der reformierten Kirche das Stück aufgeführt. Wir sind sehr dankbar, dass wir trotz der Situation um Corona das Krippenspiel durchführen konnten, dass so viele Kinder mitgemacht haben und dass trotz der einen oder anderen Quarantäne das Ganze gut über die Bühne gelaufen ist.

Viele haben mitgeholfen, dass das Krippenspiel stattfinden konnte: Die Eltern, die zu Hause mit den Kindern geübt haben oder für die Proben einen Zvieri vorbereitet haben, Evelin Ragazzoli und Petra Wolf, die an den Proben und an der Aufführung unterstützt haben, Mona und Moritz, die in den Vorjahren so gerne mitgemacht haben dass sie auch als 6. Klässler gekommen sind um zu helfen, Marco und Nando Thöny (Technik) und Jürg und Lara Wolf (Film). Im Januar werden die Kinder verdankt mit einem Abschlussanlass im Pfarreiheim.

 

Sehr geehrte Damen und Herren

Unter folgendem Link können Sie das Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung vom 14.11.2021 sehen:

Protokoll KGV 14.11.21

Ein Licht strahlt heute über uns auf,
denn geboren ist uns der HERR.
Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Welt. Seine Herrschaft wird kein Ende haben. vgl. Jes 9, 1.5; Lk 1, 33

Mit dem Eröffnungsvers aus der Liturgie des Neujahrstages grüßen wir Sie.


Das Jahr 2022 liegt nun vor uns. Er, der uns mit seiner Liebe beschenkt,
ruft uns zu: „Erhebt euer Haupt!“ – Und das wollen wir. Mit Zuversicht das
Jahr des Herrn beginnen und leben und gestalten. Wir gehören zu
ihm, der das Dunkel besiegt hat. Weihnachten haben wir als Fest des
Lichtes, das in die Welt gekommen ist begangen, auch wenn anders als in
den vorigen Jahren.

Hl. Hildegard von Bingen schrieb: «Gottes Sohn wird Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott». Gott setzt eine neue Geschichte in Gang. Jesus, wird uns dieses Vertrauen auf die Liebe Gottes vorleben, durch alle Nächte und den Tod hindurch. Wer in der Liebe Gottes eine Heimat findet erfährt eine Kraft, die Hoffnung und Zuversicht schenkt und den Nächsten im Blick hat. Eine gute Voraussetzung, um durch die Krisen zu kommen.

Vor wenigen Tagen ist mir ein Weihnachtsbrief aus dem Vorjahr in die Hände gefallen, welcher das folgende Zitat von Alfred Delp enthielt: „Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt“. Der Jesuitenpater Alfred Delp schrieb diese Zeilen am 24.Dezember 1944 in seiner Todeszelle in Berlin Tegel mit gefesselten Händen nach
monatelanger Folter und Isolationshaft.

Die Worte von Alfred Delp haben mich berührt. Sie zeugen von einem Glauben an Gott, der auch in einer aussichtslosen Situation noch lebendig war, und sie erinnern mich daran, dankbar dafür zu sein, dass ich meine Zeilen als freier Mensch schreiben kann. Der Aufruf dem Leben zu trauen und zu glauben, dass wir das Leben nicht alleine leben, sondern dass Gott es mit und in uns lebt, passt sehr gut als Vorsatz für das neues Jahr.

„An Gottes Segen ist alles gelegen“, weiß der Volksmund. Wir können uns noch so sehr anstrengen, vorsorgen und planen: ohne Gott und seinen Segen wird alle Mühe umsonst sein. So wie es die Bibel im Psalm 127 sagt (ein Psalm, der König Salomo, dem Weisen, zugeschrieben wird:) „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut; wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst“. Was der Mensch ohne Gott anfängt – was nicht von Gott gesegnet ist – das ist letztlich umsonst.

Gott kennt jede und jeden von uns und liebt uns mehr als wir uns vorstellen können. Er der ewige Gott kam in unsere Zeit und begleitet uns. In der Taufe wurden wir in ihn hineingetauft, sind eins mit ihm und können das täglich erfahren und mit und durch ihn leben und handeln. Sicher, es gibt Momente da sagen wir vielleicht: Wo bist Du, mein Gott?

Und dann erkennen wir, dass wir uns vielleicht zu wenig Zeit genommen haben mit ihm zu sprechen, ihn in der Stille unseres Betens zu Wort kommen zu lassen, ihm zu wenig Zeit gelassen haben uns zu treffen. Möge uns der liebende und versöhnende Gott im neuen Jahr 2022 aus allen Gefahren, die uns an Leib und Seele bedrohen, erretten. Damit wir glücklich sind in Ihm und immer glücklicher werden.

 

«Christus Mansionem Benedicat» – Christus segne dieses Haus. Die Sternsinger schreiben diese Segensworte wie 20*C+M+B*22 mit gesegneter Kreide über die Türen der Häuser und Wohnungen. Die Sternsinger der Pfarrei St. Laurentius gehen nach dem Aussendungsgottesdienst am 09. Januar um 09. 30 Uhr auf die Strassen von Untervaz und bringen den Menschen den Segen Gottes und die Botschaft, dass Gott mit uns durch alle Tage des Jahres 2022 gehen wird. Die Sternsinger-Mission ist das grösste Kindermissionswerk von Kindern für Kinder in der katholischen Kirche. Gekleidet als Sternträger und Könige, besuchen die Kinder in der Weihnachtszeit die Menschen, singen Weihnachtslieder, sprechen den Spruch von den drei Königen, segnen die Wohnung oder das Haus und sammeln Geld für die notleidenden Kinder in der Welt – dieses Jahr unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Obwohl bei der medizinischen Versorgung von Mädchen und Jungen weltweit viele Fortschritte erzielt werden konnten, hat bis heute die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer ausreichenden Gesundheitsversorgung. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen demnach zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

 

Bei der Aktion Dreikönigssingen 2022 werde das Engagement der Sternsinger beispielhaft an Projekten in den Ländern Ägypten, Ghana und dem Südsudan veranschaulicht. Das Engagement der Sternsinger für die Kinder in der Einen Welt, die unter den Folgen der Corona-Pandemie besonders leiden, ist enorm wichtig. Deshalb bitten wir Sie auch dieses Mal herzlich um eine Spende für die Sternsinger Aktion. Dieses Mal haben Sie folgende Möglichkeiten zu spenden:

– Sie können die Spende auf das angegebene Konto überweisen 

– oder die Spende in einem Umschlag mit dem Vermerk Sternsinger Aktion während eines Gottesdienstes in das Kollekten Körbchen werfen

– oder in unseren Dosen beim Hausbesuch einwerfen. Um die Sternsinger zu Hause empfangen zu können, ist in diesem Jahr in unserer Pfarrgemeinde eine vorherige Anmeldung erforderlich. Der Zettel liegt hinter der Kirche! Danke für Ihre Bemühen.

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist eine ökumenische Aktion zur Advents- und Weihnachtszeit. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag. Es ist klar dass das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen ist,   das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. Seit dem 18. Dezember 2021 vor der Hl. Messe ist das Friedenslicht in unserer Pfarrkirche.

Sie dürfen entweder eine Kerze selber mitbringen oder eine in der Kirche kaufen.

 

Die Jahreswende hat für unsere Empfindungen immer eine besondere Eigenart. Ausgefüllt mit den Gedanken der Weihnacht, mit der Sehnsucht nach Freude, Frieden, Liebe und Glück stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Ein Jahr liegt fast hinter uns, zwölf Monate, in denen wir Vieles erlebt haben. Erlebt, erfahren, genossen, uns gefreut haben, aber auch erlitten, hingenommen, eingesteckt, und vielleicht überstanden haben. Unsere Bilanzen fallen unterschiedlich aus.

Machen wir uns auf, voller Zuversicht und voller Hoffnung als Glaubende und Suchende. Der belastende Stein den wir nicht abschütteln können- der in jedem Leben anders aussieht – kann uns stark machen. Wir gehen nicht allein ins neue Jahr. Menschen gehen mit uns und auch unser lebendiger Gott.

Nach der Dankmesse am 31 Dezember (Silvester), welche um 18.30 Uhr beginnt, wird das Allerheiligste ausgesetzt und es besteht die Möglichkeit bis 0.15 Uhr zur stillen Anbetung. Von 23.45 Uhr bis kurz vor Mitternacht läuten unsere vier Kirchenglocken das alte Jahr aus und nach dem Stundenschlag bis 0.15 Uhr wird das neue Jahr feierlich eingeläutet. Um Mitternacht wird der eucharistische Segen erteilt.

Am Neujahrstag, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, feiern wir die hl. Messe um 09.30 Uhr.

Am Anfang eines Jahres wird uns die Zeit überhaupt und auch die eigene Lebenszeit bewusster als zu sonstigen Zeiten. Zu gerne möchten wir wissen, was kommen wird. Wir möchten uns einstellen, Absicherungen haben für unser Sicherheitsbedürfnis. Vielleicht die Garantie, dass alles gut geht und gut wird und gut ausgeht. Wir schliessen mit den Worten der Selma Lagerlöf: „Man soll nicht ängstlich fragen: Was wird noch kommen?, sondern sagen: Ich bin gespannt, was Gott noch mit mir vor hat!“

Wiederum dürfen wir Weihnachten feiern. Gott kommt in unsere Welt. Ein beliebtes Geburtstagslied sagt: „Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst.“ Voller Inbrunst singen wir wieder: „Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein, das hab ich auserkoren…“

Hab ́ ich das? Wirklich? Würden wir IHN vermissen, den Gott in der Krippe? Was würde uns noch blühen – ohne IHN? Noch mehr Terror, Krieg, Ungerechtigkeit, Habsucht, Sünde, …? Deshalb: Wie gut, dass ER geboren ist!

Wir brauchen keine Angst zu haben, dass wir arm und leer und kalt sind. Das war auch die Krippe im Stall von Bethlehem. Sie hatte nur eine entscheidende Eigenschaft: sie war offen. Das ist auch schon alles, was von uns zu Weihnachten verlangt wird: offen sein! Jede Verschlossenheit ist eine Form von ängstlicher oder stolzer Verweigerung, ein Zeichen dafür, dass man nichts annehmen, nichts geschenkt haben will.

 

Gott wohnt in der Güte von Mensch zu Mensch, in der Versöhnung miteinander, im Verständnis füreinander, in Freundlichkeit und Geduld. Ist bei uns die Liebe zu Hause, wird Gott bei uns Wohnung finden?

Wir schliessen mit der Worte des bekannten Theologe Leonardo Boff:  «Die Enge unserer Welt, in die Gott eintrat, hat einen gesegnetes Ende. Es Lohnt sich, Mensch zu sein, Gott wollte einer sein».

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, Ihren Familien und Freunden und allen, die sich mit uns verbunden fühlen im Namen unserer Pfarrei ein gesegnetes und friedliches, vor allem ein gesegnetes Weihnachtsfest. Wenn wir in das neue Jahr 2022 hineingehen, tun wir es mit viel Freude und Hoffnung, dass unsere Zukunft geborgen ist in Gottes Hand.

Papst Franziskus hat anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Apostolischen Schreibens „Amoris laetitia“, über die „Freude der Liebe“, ein „Jahr der Familie“ ausgerufen. Es beginnt mit dem 19. März 2021 und endet mit dem Weltfamilientreffen vom 22. bis 26. Juni 2022 in Rom. Papst lädt herzlich dazu ein, in diesem Jahr die Schatztruhe von „Amoris laetitia“ nochmals oder erstmals zu öffnen – und über die vielen Impulse und wegweisenden Erfahrungen zu staunen, die dieses grundlegende Schreiben enthält.

Familien sind ebenso die ersten und prägenden Orte des Glaubens. Papst schreibt dies, auch wenn wir uns bewusst sind, dass uns allen vieles weggebrochen ist, was noch vor ein, zwei Generationen ganz selbstverständlich zum Basiswissen und zur Grundpraxis des Glaubens gehört hat. Insofern kann dieses Jahr auch ein Jahr des Neu-Entdeckens werden. Eine Schule des Glaubens. Jesus selbst ist in einer Familie aufgewachsen, es war der wesentliche Ort seiner „Menschwerdung“. Aus diesem Grund hat alles, was mit Familie zusammenhängt, auch mit Gott zu tun – alle Freuden und Leiden.

Die Einladung zum „Jahr der Familie“ geht weit über den kirchlichen Kreis hinaus. Wagen wir das Gespräch mit unseren Nachbarn und Arbeitskollegen, Bekannten und Freunden. Familie sind wir alle. Inmitten einer pulsierenden und nervösen Gesellschaft braucht es die Erfahrung familiärer Nähe, viele Zeichen von Zuwendung und vor allem ein ehrliches Interesse aneinander.

Das „Jahr der Familie“ soll ein Jahr der dankbaren Wahrnehmung sein für alles, was Familien leisten. Auch im persönlichen Umfeld sind ermutigende Zeichen der Wertschätzung möglich: nachfragen, hinhören, besuchen, einen kleinen Dienst anbieten, Familien mit ihren Sorgen nicht allein lassen. Papst ergänzt «die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche».


Schliessen wir mit einem Gebet: «Heilige Familie von Nazareth, erwecke in unserer Gesellschaft wieder das Bewusstsein des heiligen und unantastbaren Charakters der Familie, unschätzbares und unersetzbares Gut. Jede Familie sei aufnahmefreudige Wohnstatt der Güte und des Friedens für die Kinder und für die alten Menschen, für die Kranken und Einsamen, für die Armen und Bedürftigen. Jesus, Maria und Josef, zu euch beten wir voll Vertrauen, euch
vertrauen wir uns mit Freude an» (Papst Franziskus).

Wir stehen ganz am Ende der Adventzeit: auf den Adventskränzen brennen schon vier Kerzen. Am 8. Dezember feierten wir die Erwählung Marias als Erinnerung daran, wie Gottes Plan zur Errettung des Menschen in Jesus Christus begonnen hat, und viele beginnen zu überlegen, was gerade in diesem Jahr für Sie zur Feier des Weihnachtsfestes dazugehört. Dabei kann ein Blick auf uns selbst nur gut tun: Wo stehe ich selbst? Wie ist es um „mein Haus“ – mein Leben – gestellt? Was aus meinem Leben halte ich Gott vor allem hin, dass er es erlöse?

Gedanken wie diese werden wohl im besinnlichen Bussgottesdienst am Dienstag, dem 21. Dezember 2021 um 18.30 Uhr, zur Sprache kommen können. Er ist nur eine richtige Vorberatung für das Beichtsakrament. Eine herzliche Einladung dazu! Nutzen wir diese Gelegenheit.

Papst Franziskus hat Katholiken weltweit zu Rosenkranzgebeten gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. Angesichts der Einschränkungen solle man das häusliche Gebet wiederentdecken, schrieb das Kirchenoberhaupt in einer Botschaft.

Als Christen sind wir solidarisch mit allen, deren Gesundheit nun in Gefahr ist, ganz besonders mit Kranken und älteren Menschen. Schöpfen wir Kraft und Zuversicht aus der Hoffnung des Psalmisten: „Schüttet euer Herz aus vor Gott! Denn er ist unsere Zuflucht“, sagt der Beter im Psalm 62. Das kann auch uns in dieser Situation eine Hilfe sein.

Wir wollen den Rosenkranz beten und unser Land der Muttergottes anvertrauen, ihre Hilfe erflehen und durch sie, die Gnadenmittlerin, bei Gott erbitten, unsere Immunkräfte stärken und uns widerstandsfähig machen für alles, was uns schaden möchte.

In diesem Sinne möchten wir Sie herzlich zu den Rosenkranzgebeten einladen, die in unserer Pfarrei jeden Tag um 18.00 Uhr stattfinden.

Melina Scheucher, Lana Mezga, Lara Wolf, Mona Vogel, Moritz Joos, Melanie Duarte Silva mit Katechetin Nicole Wilhelmi

Im Bild fehlen: Mali Berger, Matteo Fabiano, Lina Gaupp

Mit Beginn des Advents und des neuen Kirchenjahres steigen wir ein, wie alle Jahre wieder, in eine der geprägten Zeiten. Warum? Der Advent ist eine Zeit der Stille, der Erwartung, des „Neu-in-den-Blick-nehmens“, der Wachsamkeit, des Aufbruchs, der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, dem Fest der Menschwerdung Gottes in unserer Welt. Denn dieser Gott ist ein Gott, der sich nicht von uns Menschen distanziert. Er sucht in der Geburt seines Sohnes die Nähe zu uns Menschen. Er wird selbst Mensch. Er lebt als Mensch mit allen Freuden und Sorgen, mit allen Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit wachen Sinnen durch diese Adventzeit zu gehen, damit ER an Weihnachten in unseren Herzen Mensch werden kann. Die Worte des Johannes der Täufer ist immer noch sehr aktuell: „Bereitet dem Herrn die Wege. Ebnet ihm die Straßen“ (Mk 1, 3). Der Täufer Johannes konnte sich sicher von unseren heutigen, so oft chaotischen Adventbedingungen keine Vorstellung machen – und trotzdem trifft er mit seinen Worten den Kern: Macht das gerade, was in unserem Leben krumm geworden ist, glättet das, was uneben und voller Schlaglöcher ist, damit die Freude aufkommen kann, die von Gott kommt und nach der wir uns im tiefsten Herzen doch alle sehnen.

Gottes Weg nach unten in der Menschwerdung seines Sohnes ist Gottes Angebot und Einladung uns von allem zu befreien, was uns niederhält. Nutzen wir den Advent als Zeit der Besinnung, als Zeit die uns den eigentlichen Sinn von Weihnachten zurückbringt. Wir wünschen Ihnen eine sinnvollste und erfüllte Adventzeit.

Es gibt den guten Brauch, am 1. Advent den Adventskranz zu segnen. Der Adventskranz ist ein Symbol für das Leben und die Gemeinschaft. Die vier Kerzen, die während der Adventszeit nach und nach angezündet werden, weisen auf Jesus Christus hin, der das Licht der Welt ist und dessen Geburt die Kirche an Weihnachten feiert. So wird der Adventskranz zu einem Zeichen der Hoffnung.

Wir möchten Sie herzlich einladen, Ihre privaten Adventskränze zum ersten Adventssonntag entweder am 27. November um 18.30 Uhr oder am 28. November um 09.30 Uhr in die Hl. Messe mitzubringen und dort unter den großen Kirchen-Adventskranz zu legen. Dort werden sie gesegnet, um Sie und ihre Familie in der Vorbereitungszeit auf Weihnachten mit Segen und Zuversicht zu begleiten.

Elia Gaupp, Dea Hoch, Fabio Mikaere Bux, Andrijana Gvozdenovic, Francesco Gansner, Lorena Francesca Hedinger, Noa Moser, Gianni Zanolari, Mia Joos fehlt im Bild.

Katechetin Nicole Wilhelmi und Pfr. Issac

Im Lauf der Jahrzehnte ist in Taizé eine ganz besondere Form des Gebets entstanden. Kennzeichnend für das Taizé-Gebet sind die Gesänge, das gemeinsame Gebet und eine Zeit der Stille, die eine einzigartige Gelegenheit bietet, Gott zu begegnen. Kaum eine ökumenische Gebetsform ist von den großen christlichen Konfessionen so akzeptiert wie der schlichte Ablauf eines Taizè-Gebetes.

Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, einprägsame Lieder werden oftmals wiederholt, so dass sich eine meditative Stimmung einstellen kann, die die Gedanken frei werden lässt.

Mitten im gemeinsamen Gebet öffnet eine lange Zeit der Stille die Gelegenheit für den Dialog mit Gott. Diese Stille auszuhalten, fällt anfangs vielleicht etwas schwer. Nach einiger Zeit jedoch empfindet man sie jedoch als wohltuend und spürt, wie Geist und Seele aufatmen. Stille halten kann ebenso heißen Gott überlassen, was außerhalb meiner Reichweite und meiner Fähigkeiten liegt.

In diesem Jahr findet die ökumenische Nacht der Lichter (Taizé-Gebet) am Freitag, 26. November, um 20 Uhr in der Kath. Kirche statt. Viele Kerzen werden die Kirche in warmes Licht tauchen und wieder werden die schönen Taizé­-Lieder gesungen, die vom Musikensemble begleitet werden. Die katholische und die reformierte Kirchge­meinde laden alle ganz herzlich ein zum Innehalten, Genießen, Mitsingen oder auch nur zum Zuhören.

Gebete, Gesänge und die Stille drücken die Sehnsucht nach Gott aus – ganz wie Frere Roger, der Gründer der Gemeinschaft von Taize, sagt: „Vergessen wir nie: das schlichte Verlangen nach Gott ist schon der Anfang des Glaubens. Der Frauenverein serviert im Anschluss Punsch und Guetzli.

Die Tage des Monats Oktober, an denen manche von uns den Rosenkranz in die Hand nehmen, um die Geheimnisse des Lebens, des Sterbens und der Auferstehung Jesu Christi zu betrachten, münden ein in das Allerheiligenfest. Am 01. November feiern wir das Sammelfest für alle Heiligen. Die Kirche gedenkt mit diesem Hochfest nicht nur der vom Papst heiliggesprochenen Frauen und Männer, sondern auch der vielen Menschen, die unspektakulär und still ihren Glauben gelebt und ihr Christentum konsequent verwirklicht haben.

Bereits am Tag nach Allerheiligen wird Allerseelen begangen. Die katholischen Christen denken an diesem Tag in besonderer Weise an ihre verstorbenen Angehörigen und an alle Verstorbenen. Für Familien ist es üblich, an diesem Tag die Gräber zu besuchen, Kerzen anzuzünden, für die Verstorbenen zu beten, Hl. Messe teil zu nehmen und Blumen zum Grab zu bringen. Nach der Hl. Messe am 02. November um 09. 30 Uhr und am 07. November um 09.30 und 14. 00 Uhr bei einer feierlichen Prozession geht ein Geistlicher durch die Friedhofsreihen und betet.

Diese Tage des Besinnens und des Innehaltens sollen uns wieder daran erinnern, dass unser Leben endlich ist, aber auch dass dieses Leben hier auf der Erde, wie auch nach unserem Tod in Gottes schützenden Händen liegt. Ich wünsche uns, dass wir uns von der Hoffnung auf die Auferstehung anrühren lassen und Gott als einen Gott des Lebens erfahren.

An der Totengedenkfeier am 07. November am Nachmittag wird die Messe musikalisch vom Ökumenischen Kirchenchor begleitet. Es gilt Zertifikatspflicht.

Wenn der Monat Oktober dem Rosenkranz, d.h. Maria unserer himmlischen Mutter, gewidmet ist, wird der Monat November unseren Blick in dieselbe Richtung, aber auf andere Personen weisen. Am 1. November feiern wir das Hochfest Allerheiligen. Da steht kein bestimmter Heiligenname im Kalender, sondern es ist tatsächlich ein Fest aller Heiligen. Sie alle, die vielen, vielen Heiligen mit ihren ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten erinnern uns daran, dass auch wir alle zur Heiligkeit berufen sind. Wohl kein Mensch, außer der Gottesmutter Maria, ist bereits als Heiliger auf diese Welt gekommen.

Alle Heiligen, deren Namen in den zahlreichen Heiligenkalendern stehen, haben genau dieselbe Erfahrung gemacht, mit der auch wir heute zu leben haben: Der einzige Weg zum Himmel führt durch diese Welt; der einzige Weg zu Gott führt durch dieses irdische Leben. Heiligkeit ist das Ziel, dem wir alle entgegengehen. Der Weg dorthin aber ist das sich tägliche Bemühen, das sich tägliche Abstrampeln, Aufraffen und Neubeginnen. Die Lebensgeschichten der Heiligen zeigen uns einen Weg auch für unser Leben hier auf dieser Welt. So ist Allerheiligen tatsächlich ein Freudenfest, denn es ist ein Fest der schon zur Vollendung gelangten Menschen.

Am 2. November, Allerseelen  gedenkt die Kirche aller ihrer Verstorbenen und bittet Gott, sie in seine Nähe zu holen und ihnen so die Erfüllung ihres Lebens zu gewähren. Wir besuchen und schmücken deren Gräber, erinnern uns an das, was sie waren und was sie uns bedeutet haben und beten, dass Gott ihnen das Leben in Fülle schenkt. Wer in diesen Novembertagen über einen Friedhof geht, wird viele Gräber besonders geschmückt vorfinden. Auf einigen brennen sogar kleine Laternen oder Grablichter. Gerade in dieser dunklen, trüben Zeit fällt so ein Licht besonders auf. Genau das lernen wir im November: In den Dunkelheiten des Lebens aufmerksam werden für die oft unscheinbaren Lichter des Trostes, der Hoffnung, der Nähe.

Wir laden Sie ein, in diesen Tagen mit diesem Hintergrund bewusst zu erleben und das Leben zu gestalten. Wir wünschen Ihnen und euch eine gesegnete Zeit! 

 

 

 

Der Oktober gilt seit dem Mittelalter als Rosenkranzmonat und ist – wie der Mai – als Marienmonat der Gottesmutter geweiht. Heutzutage können viele Menschen mit dem Rosenkranzgebet leider nichts mehr anfangen. Und auch in unserem Kopf steckt das Bild vom Rosenkranz als langes und langweiliges Gebet, dass heruntergeleiert werden muss. Aber es wird oft vergessen, dass mein persönliches Gebet davon abhängt, wie ich selbst bete und vor allem, ob ich mit dem Herzen bete.

Neulich habe ich einen Satz gelesen: „Der Glaube lebt nur, solange er betet. Nicht deshalb, weil wir nicht mehr glauben können, beten wir nicht mehr: weil wir nicht mehr beten können, glauben wir nicht mehr und können nicht mehr die Erfahrung machen, dass der Glaube Wunder tut“. Maria als Vorbild im Glauben, im Vertrauen und in der Offenheit für das Handeln Gottes ist gleichsam ein Sinnbild für das Beten des Rosenkranzes: Nämlich das offene Hinhalten meiner Seele vor Gott. Das ist es, was ich beim Beten des Rosenkranzes einübe. Mit Maria zu Gott.

Ein Mann fragte im mittlerweile Verstorbenen Kardinal Meisner einmal nach der Bedeutung des Rosenkranzes. Der Kardinal antworte: „Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz. Daran beten wir das Glaubensbekenntnis. Das ist unsere ganze Glaubenslehre. Dann kommen die ersten drei kleinen Perlen: Glaube, Hoffnung und Liebe. Das ist unsere Lebenslehre. Und dann sind gleichsam in Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse der bedeutende Momente des öffentlichen Lebens und Wirken Jesus im lichtreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse seiner Passion im schmerzhaften Rosenkranz und schließlich die Geheimnisse seiner Vollendung im glorreichen Rosenkranz.“ Daraufhin nahm der Mann den Rosenkranz in seine Hand und sagte: „Dann habe ich in einer einzigen Hand den ganzen Glauben“

In diesem Sinne möchten wir Sie herzlich zu den Rosenkranzgebeten einladen, die in unserer Pfarrei jeden Tag um 18.00 Uhr stattfinden. Wir möchten Sie aber auch ermutigen, beim persönlichen Gebet diese Gebetskette durch Ihre Finger gleiten zu lassen – betend und betrachtend. Das Gebet ist der Anfang und die Quelle aller nachhaltigen Erneuerung unserer Kirche.

Den Projekte-Katalog für das Jahr 2021/2022 finden Sie unter folgendem Link:

Projektenkatalog 21-22

Liebe Gottesdienstteilnehmer, Liebe Gottesdienstteilnehmerinnen

Aufgrund der neuen Corona-Pandemie Massnahmen ist auch die Kirche mit einer Anzahl von max. 50 Personen (ohne Zertifikat, dafür mit Maske) eingeschränkt worden. Damit wir allfällige Corona-Ansteckungen rückverfolgen können, bitten wir Sie, ab sofort, die Liste neben dem Kerzenständer auszufüllen, bevor Sie in den Gottesdienst gehen.

Für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe danken wir Ihnen bestens.

Der Kirchenvorstand, 13.9.21

 

Jedes Jahr im Oktober wird unser Blick auf die weltweite Verbundenheit unserer Kirche geweitet. «Schweigen? Unmöglich!» heißt das Leitwort der diesjährigen Weltmission. Es ist die Kurzfassung eines Satzes, den Apostel Petrus im Namen der Jünger*innen an die Autoritäten in Jerusalem richtet: «Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben» (Apg 4,20). Wie damals so gilt auch heute: Wir können unmöglich schweigen von den Erfahrungen der Liebe Gottes, die wir gesehen und gehört haben. Es gehört Mut dazu, diese Botschaft zu teilen und weiterzuerzählen.

In diesem Jahr beten wir gemeinsam mit den Katholikinnen und Katholiken der Gastkirche Vietnam. Die Menschen in Vietnam sind geprägt von den Erfahrungen der Trennung und des Krieges und durch die kommunistische Regierung. Nach innen ist die Kirche frei, aber nach außen kann sie nicht frei agieren. Sie steht unter Beobachtung durch die Regierung und ihr Handlungsspielraum ist limitiert. Trotzdem wächst die Kirche.

Die Kirchen in Vietnam brauchen heute mehr denn je unsere Solidarität und unsere Unterstützung. In dem Gottesdien am 24. Oktober um 9.30 Uhr sind wir mit ihnen im Gebet verbunden. Und wir werden eingeladen, mit einer großzügigen Spende diesen bedrängten Kirchen zu helfen und ein Zeichen der Verbundenheit und der Hoffnung zu geben. Wir danken allen, die in irgendeiner Form am Weltmissionssonntag teilnahmen und damit einen aktiven Beitrag zu einer gerechteren Welt leisteten.

Erntedankfeste gibt es schon seit Urzeiten in fast allen Kulturen und Religionen, es ist eines der ältesten Feste der Menschheit. In der römisch-katholischen Kirche wird bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. das Erntedankfest gefeiert.. Im Judentum wird Erntedankfest an zwei Tagen im Jahr gefeiert. Das Pfingstfest ist das Getreideerntefest und das Laubhüttenfest das
Weinerntefest. Im Islam wird durch das ganztägige Fasten im Ramadan die Schöpfung als besonderes Geschenk wahrgenommen, und die Gaben werden sehr intensiv nach Sonnenuntergang genossen. Die Hindus feiern ihr Erntedankfest „Makar Sankranti“ im Januar zu Beginn der Erntezeit und bitten um eine gute Ernte.

Erntedank ist die Zeit des Dankes für Empfangenes, für die Möglichkeit des Überlebens an jedem Tag des Jahres. Im Psalm 127,1-2 heißt es: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut. Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.“ Mit anderen Worten: Alles menschliche Mühen würde überhaupt nichts nützen, wenn der Segen Gottes fehlte.

Die vielen Unglücke und Katastrophen in den vielen Ländern dieser Erde zeigen doch auf, wie hinfällig irdische Sicherheiten sind und wie sehr der Mensch auch abhängig ist von Faktoren und Gegebenheiten, die er selber nicht in der Hand hat.

Wenn wir die Erntegaben zum Altar bringen, dann zeigt dies an, dass Gott der Ursprung aller Dinge ist und diese in ihm ihre Vollendung finden. Das Geheimnis des Lebens ist Verwandlung, und der Glaube gibt uns die Zuversicht, dass alles Werden und Vergehen umfangen ist von einem großen Plan der Liebe, der das Zeitliche im Ewigen bewahrt und bestehen lässt. So laden wir alle Gemeindemitglieder und auch alle Interessierten ganz herzlich ein zu einem Familiengottesdienst zum Erntedankfest am Sonntag, 03. Oktober, um 09.30. In dem Gottesdienst wollen wir den Weltmissions-Monat eröffnen.

Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag findet in der Schweiz am dritten Sonntag im September statt. Dankgottesdienste und Bussfeiern wurden zu allen Zeiten begangen. Dazu wurde das Volk Israel schon im Alten Testament aufgerufen. Und in manchen jüdischen Festen ist bis heute etwas von dieser Verbindung von Dank, Freude und Umkehr zu spüren. Sie haben auch im Christentum Eingang gefunden.

Die Entstehung des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags ist eng mit der Gründung des Bundesstaates von 1848 verbunden. Im noch fragilen jungen Staatsgebilde war die Wahrung des Religionsfriedens zwischen Katholiken und Protestanten von großer Bedeutung. Die Feier des Bettags sollte die gemeinsame christliche Tradition und Verwurzelung betonen und die Toleranz und den Respekt gegenüber Andersgläubigen und politisch Andersdenkenden fördern. Diese Einheit wurde und wird unterstrichen durch das gemeinsame Singen des Schweizerpsalms.

Das Seelsorgeteam lädt alle Pfarreiangehörigen zum festlichen Gottesdienst am eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am Sonntag, 19. September um 09.30 Uhr ein. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Jodelclub Hochwang. Anschließend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Liebe Kinder und Eltern, nach langen Sommerferien, die hoffentlich für jede und jeden von euch erholsam und voller guter Erinnerungen sind, ist der Alltag langsam mit Kindergarten und Schule wieder da. “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, das wusste nicht nur Hermann Hesse, als er sein Gedicht „Stufen“ schrieb; „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, das spüren sie auch am Schulbeginn.

Wir wünschen allen Kindern, ihren Eltern und dem gesamten Lehr-personal ein Schuljahr mit vielen bereichernden Begegnungen und berührenden Momenten. Mit Schwung und Elan mögen alle das kommende Jahr meistern und mitnehmen, was kostbar und wertvoll ist, um im Leben bestehen zu können.

Möge Gott mit seiner Nähe die kleinen und großen Anfänge in eurem Leben begleiten und euch so die Liebe ermöglichen zu Ihm, unseren Mitmenschen und nicht zuletzt zu euch selbst.

 

Wolken, dann ein paar Tropfen Wasser (kein richtiger Regen) und zwischendurch Sonnenschein waren am Sonntag, 08. August auf unserer Alp Salz. Doch eine halbe Stunde vor Beginn des Alpgottesdienstes klappte der Draht zu Petrus und der Alpgottesdienst konnte auf dem Platz vor dem Stall unter freiem Himmel stattfinden.  Sehr zur Freude des Älplerteams und aller Mitwirkenden beim Alpgottesdienst.

Um 10.30 hat der Treichler-Club-Dreien den ökumenischen Alp-Gottesdienst, unter der Mitwirkung des Älplerchefs Martin Fischbacher, eröffnet.  Zusammen mit Frau Pfarrerin Désirée Bergauer und Herr Pfarrer Issac haben wir um Gottes Beistand in jeder Lebenssituation gebetet. Das Motto war «mit Jesus der Angst begegnen». Dafür haben sie die passenden Bibelabschnitte genommen.  In der Lesung (1 Könige 19, 4-8) wollte der Prophet Elija nicht mehr weiterleben; Nun ist es genug, Herr, nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Elija hatte genug von dieser Erde und seinen Problemen, er wollte nicht mehr leben. Eine typische Depression oder Burn-out, so würde wohl ein Psychologe unserer Tage die Situation des Elija diagnostizieren. Viele Menschen heutzutage erleben eine solche Lebenskrise. Jeder Zweite kommt einmal mit psychischer Krankheit in Berührung.

Die Frage ist: Ist Gott da in solchen Zeiten? Hört er auf einen, der lebensmüde geworden ist? Was macht der Prophet Elija in dieser Situation. Er bleibt nicht gefangen in seiner Depression. Er geht in seiner Verzweiflung und mit seiner Verzweiflung zu Gott. Er richtet seinen Frust auf Gott. Er klagt nicht irgendwohin. Er klagt zu Gott: „Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben!“  Elija erfährt mütterliche oder väterliche Fürsorge: Da ist etwas zu essen und zu trinken. Elija braucht eine ganze Zeit, um zu begreifen, dass die einfachen Gaben von Brot und Wasser Engelsgaben sind, von Gott geschenkt zu seinem Trost, aber dann macht er sich auch wieder auf, um Gottes Nähe neu zu suchen.

Im Evangelium (Johannes 6, 41-51) steht dann, dass Gott immer für uns da ist, wenn wir an ihn glauben. Jesus sagte: Amen, Amen ich sage euch: Ich bin das Brot des Lebens. Wer an Jesus glaubt und ihn in der heiligen Kommunion empfängt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Denn die Gemeinschaft mit Gott schenkt ewiges Leben. Doch nicht alle seiner Zuhörer glauben den Worten Jesu. Vielleicht haben wir selbst schon mit derartigen Versuchungen zu kämpfen gehabt: Alles erscheint uns sinnlos; Gottes Nähe ist nicht spürbar; das Leben ist eine einzige Zumutung. Die negativen Gefühle gewinnen die Oberhand und drohen uns aufzufressen. Er kennt unsere Not und Mühsal und schenkt uns das Heil. Also wer glaubt, wird nie die Hoffnung verlieren und ist niemals allein, denn Gott ist immer da, und zwar für alle.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von drei Jodlern und der Musikgesellschaft Untervaz umrahmt. Gemeinsam haben wir auch zwei Lieder gesungen. Am Schluss gab es einen Auszug des Treichler-Clubs-Dreien und dann gemütliches Beisammensein.

Während die Vormittagsstunde der geistlichen Nahrung diente, konnte während der Mittagszeit die kulinarische Seite der Alpwirtschaft mit den verschiedenen Verpflegungsmöglichkeiten (Feines vom Grill und ein riesiges Kuchenbuffet) genossen werden. Anstatt kaltes Bier, waren in diesem Jahr die heissen Getränke wie Tee, Kaffee mit oder ohne Schnaps sehr beliebt. Vorwiegend natürlich ohne ……..). Am Nachmittag haben drei junge Ländlermusikanten musiziert. Sehr zur Freude aller Zuhörer.

Zufriedene Gesichter, fröhliche Gäste und musikalische Darbietungen, auch von den Akteuren, die bereits beim Alpgottesdienst im Einsatz waren, prägten das nachmittägliche Geschehen. Und weil Petrus ein Einsehen hatte, konnte der Anlass letztendlich bei trockenem Wetter und teilweise sogar Sonnenschein genossen werden. Herzlichen Dank an alle, die diesen Alpgottesdienst jedes Jahr möglich machen. Bis zum nächsten Jahr, dann hoffentlich wieder bei Sonnenschein.

Eure Priska Kollegger

Am 15. August wird Mariä Aufnahme in den Himmel gefeiert. Einer der Bräuche, die mit dem Festtag in Verbindung stehen, ist die Kräuterweihe: In einer Legende wird erzählt, dass die Jünger das Grab Marias öffneten, fanden sie jedoch darin keinen Leichnam. Stattdessen sollen sie wohlriechende Blumen und Kräuter vorgefunden haben. Aus diesem Grund nimmt die katholische Kirche an Maria Himmelfahrt eine Kräuterweihe vor.

Die Zahl der Kräuter, die ein solcher Strauß enthalten kann, spiegelt symbolische heilige Zahlen wieder: Drei (Dreifaltigkeit), Sieben (Sakramente, Gaben des Heiligen Geistes), oder Zwölf (Apostel, Stimme Israels).

Nach der Kräuterweihe werden die Kräuterbuschen im Haus oder im Stall aufbewahrt und immer dann eingesetzt, wenn ein Unglück drohte: Bei Gewitter wurden sie im Kamin verbrannt und bei Krankheiten in den Tee gegeben. Heute hängen die hübschen Gestecke in religiösen Haushalten meist neben dem Kreuz an der Wand.

Es wäre schön, wenn Sie einen Kräuterstrauß zur Segnung zum Gottesdienst am 14. und 15. August mitbringen würden.

Am Höhepunkt des Sommers feiert die Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Wenn die Ernte eingebracht ist, denken wir bei diesem Fest an die Ernte unseres Lebens.

 

 

 

 

 

 

Feierlich begehen wir auch in diesem Tag das Patrozinium unserer Pfarrkirche – Hl. Laurentius. Wir wollen ihn selbst zu uns sprechen lassen und bitten ihn um seine große Fürsprache bei Gott.

 

 

 

 

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für unsere Kinder wieder die Schulzeit. Einige machen einen großen Schritt raus aus dem Kindergarten und rein in die Schule. Immer wenn etwas Neues in unserem Leben auf uns zukommt, oder zu besonderen Zeiten ist es gut an Gott zu denken und seine Nähe spürbar zu machen.

Wir wollen am 15. August um 09.30 Uhr in der Eucharistiefeier Gott danken für all das Gute, dass er uns getan hat und stellen unsere Kinder unter Gottes Schutz und Segen. Die Schulrucksäcke dürfen auch gerne mitgebracht werden, sie werden dann gesegnet. Wir freuen uns wirklich sehr, wenn viele Kinder mit ihren Familien kommen.

 

 

Der 1. August ist für uns ein Grund zur Freude; am Nationalfeiertag wird die Gründung der Eidgenossenschaft gefeiert. Es ist schön dass wir dieses Jahr in einem Sonntag den Geburtstag des Vaterlands feiern können. An diesem Tag darf wie ein Vulkan Dankbarkeit sprühen für die vielen schönen Seiten unseres Landes und dass Gott uns vor großen Katastrophen bewahrt hat. Zugleich haben wir angesichts von Fehlentwicklungen Grund, Gott um seinen Segen, seine Hilfe und Weisung zu bitten. Wir können nichts Besseres tun als in einer Eucharistiefeier teilzunehmen. Im Zentrum der Eucharistiefeier stehen Freude und Dankbarkeit. Alle Gebete und Worte sind geprägt von dieser Dankbarkeit – auch das Schweigen. Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Tag in unserer Pfarrei am kommenden Sonntag, den 1. August, um 9.30 Uhr mitzufeiern.

Der ökumenische Alpgottesdienst auf der Alp Salaz 08. August 2021 um 10.30 Uhr

Normalerweise feiern wir unsere Gottesdienste in den Kirchen, hin und wieder ist es aber auch ganz schön, in der Natur, in den Bergen miteinander Gottesdienste zu feiern.

Der diesjährige ökumenische Alpgottesdienst auf der Alp Salaz findet am Sonntag. 8. August 2021 um 10.30 Uhr statt. Der Gottesdienst wird von der Musikgesellschaft Untervaz und dem Jodelchor Terzett Marian, Paula und Hitsch, Molnis verschönert.

Nach der Feier kann in der Alpwirtschaft bei Speis und Trank die herrliche Aussicht genossen werden. Nehmen Sie eine Auszeit vom hektischen Alltag und geniessen Sie die Gemeinschaft mit anderen in der einmaligen Natur. Es würde uns freuen, wenn viele am Gottesdienst teilnehmen würden.

Die Ferien haben schon angefangen – es ist Urlaubszeit! Der Begriff „Urlaub“ leitet sich vom althochdeutschen Wort für „Erlaubnis“ her; man muss seinen Arbeitgeber um Erlaubnis bitten, um Urlaub zu bekommen. Es steckt aber noch viel mehr dahinter: Urlaub heißt, dass ich mir diese freie Zeit erlaube! Diese Zeit ist mir geschenkt, damit ich mich ausruhen kann von den vielen Geschäftigkeiten des Lebens.

Wir leben in einer Welt und in einer Zeit, in der es nicht leicht ist zu leben. Jeder Tag bringt seine Schwierigkeiten mit sich, hat aber genauso viele schöne Seiten. Jesus ruft uns. «Kommt mit… und ruht ein wenig aus.» (Mk 6, 31) Die Sommermonate verleiten uns dazu Urlaub zu machen, welcher nicht nur Luxus ist, sondern auch ein Bedürfnis, aber auch eine Verpflichtung. Übertriebene Aktivität kann uns die innere Ruhe nehmen und dadurch ist der Mensch nicht mehr im Stande dazu das Beste von sich zu geben. Wichtige Sachen für das Gleichgewicht im Leben sind das Gebet, die Arbeit, die Freundschaft und der Urlaub. Wenn wir auf eine dieser Sachen in unserem Alltag verzichten, verliert unser Leben an Gleichgewicht. Nach einem anstrengenden Arbeitstag ruft Jesus immer die Apostel an einen einsamen Ort, um auszuruhen. Nur bei Jesus können unsere Seelen Frieden finden und neue Kraft für die Zukunft sammeln. Darum sagt den Psalmist: „Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe.“ (Psalm 62,2).

Es wäre gut, wenn wir unter allen Lebensumständen die Fähigkeit besitzen unsere Erholung in Jesus zu finden. Das ist eine Zeit, die der Mensch für sich findet, für seine Seele, seine Familie, den Partner, die Kinder, Eltern und liebe Freunde. Ihnen Allen wünschen wir wunderschöne Ferien, eine gute Erholung und die Weisheit Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können! Kranken wünschen wir Geduld und gute Besserung. Kindern, dass sie ihre verdienten Ferien genießen und eine schöne Kindheit haben. Und allen Gottes Segen!

Minis Tag am 12. Juni 2021

Wir durften am 12. Juni bei herrlichem Sommerwetter einen erlebnisreichen Tag mit unseren Ministranten verbringen.

Auf dem Plan stand zuerst eine kurze Auffrischungsphase des Ministranten Dienstes in der Kirche.

Dabei mussten die Ministranten Roberta und Priska in Sachen „Ministrieren“ aufklären. Die zwei hatten nämlich ganz viele Fragen über allerlei Themen. Sie wollten zum Beispiel wissen, warum es Ministranten gibt und warum der Pfarrer nicht selber Wein und Brot holt, warum er sich dann auch noch die Hände während der Heiligen Messe wäscht…..

Unsere Minis konnten natürlich bestens Auskunft geben, sie sind ja Profi in diesem Gebiet. Na ja, Pfarrer Issac musste bei einigen Fragen schon noch kurz nachhelfen, aber sie haben sich wirklich ganz gut geschlagen und wussten sehr viel. Wir sind richtig stolz auf sie!

Nach einem gemeinsamen Gebet sind wir dann mit unseren Fahrrädern Richtung Haldenstein auf den Spielplatz gefahren, dort haben wir gebrätelt und gespielt.

Auf dem Heimweg haben wir noch Halt an einem Tümpel gemacht, so dass die Minis sich auch noch eine wohlverdiente Abkühlung gönnen konnten. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, da dieser Teil des Ausflugs nicht geplant war, aber eben: man kann ja auch mal improvisieren! Die Minis wussten sich auch ohne Ausrüstung schnell zu helfen und kamen trotzdem zu ihrem Badespass!

In der Nähe des Tümpels war sogar ein Eiswagen und so konnten die Minis auch noch ein Eis, oder genauer gesagt, ein „Slush“ bekommen. Das ist eine Art Wassereis im Becher und sieht wie farbiger Schneematsch aus. Davon haben die Minis auch noch ganz blaue Zungen und Lippen bekommen, so dass ich zuerst dachte, es sei ihnen im Wasser zu kalt gewesen!

Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf dem Rückweg.

Wir sind Gott dafür dankbar, dass wir einen so schönen Tag zusammen verbringen durften, und dass wir alle wieder gesund nach Hause gekommen sind.

Ein grosses „Dankeschön“ an unsere Ministranten für ihre Treue und für ihren tapferen Einsatz in unserer Kirchgemeinde.

     Herzlichen Dank auch den Eltern, die ihren Kindern ermöglichen, den Ministranten Dienst auszuüben.

 

Roberta D., Priska K., Pfr. Issac

 

        

Die Kirche überdenkt nach der Ausgießung des Heiligen Geistes mit frischem Mut alles Wichtige ihres Glaubens noch einmal und in liturgischer Weise darzustellen. So ist der Sonntag nach Pfingsten, alles vorherige zusammenfassend, dem erhabensten Geheimnis gewidmet, das die Kirche besitzt, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. 

In der Präfation dieses Festes heißt es: Mit Deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist Du der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, das bekennen  wir ohne Unterschied von Deinem Sohn, das bekennen wir vom Heiligen Geiste. So beten wir an im Lobpreis des wahren und ewigen Gottes die Sonderheit in den Personen, die Einheit im Wesen und die gleiche Fülle in der Herrlichkeit. Ein Gott, ein Herr in drei Personen: Vater – Sohn – Heiliger Geist!”

Gott in drei Personen: das ist das eine göttliche Wesen. Dazu bekennen wir uns Tag für Tag, wenn wir das Kreuzzeichen machen und den Namen des dreifaltigen Gottes dabei anrufen. Was wir von Gott wissen und erfahren, ist nicht unser Verdienst, sondern geschieht durch die Gnade Gottes, die uns immer wieder tiefer in die Gemeinschaft Gottes hinein wachsen und erfahren lässt, dass Gott immer bei uns bleibt und mit uns da ist.

Traditionell wird in den katholischen Kirchen am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten) Salz geweiht. Wer Salz gesegnet haben möchte, kann dieses gerne zu den Gottesdiensten am 29. Mai um 18.30 und 30. Mai um 09.30 in unserer Pfarrkirche mitbringen.

Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Glaubensschatz in unserer Pfarrei mitzufeiern und mitzuerleben.

Pfingsten gehört mit Weihnachten und Ostern zu den großen christlichen Festen im Laufe des Kirchenjahres. Während Weihnachten mit der Geburt Jesu und Ostern mit seiner Auferstehung schon Kindern bekannt sind, ist es mit Pfingsten etwas schwieriger. Pfingsten heißt zunächst einmal vom griechischen „pentecoste “ übersetzt „der fünfzigste Tag“.

Was hat es eigentlich mit dem Heiligen Geist auf sich? Zunächst nehmen wir in unserer heutigen Zeit weitläufig unbestritten eine schwächere Form der Glaubenspraxis und des Glaubensbekenntnisses wahr als es schon einmal war in den letzten Jahrzehnten. Das ist ein Phänomen unserer Zeit, das dringend den Heiligen Geist braucht. Diese Zeit braucht eine neue Belebung durch den Heiligen Geist. Das kann kein Mensch durch technische Fähigkeiten erreichen.

Was taten die Jünger damals? Ihr Glaube nach Jesu Auferstehung war sehr schwach. Maria hielt sie zusammen im Glauben und war mit ihnen vereint im Gebet um den Heiligen Geist um Glaubensstärke. Wo Menschen im Gebet versammelt und auf die Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung ausgerichtet sind, beginnt sich die Kraft des Gottesgeistes zu entfalten. In der Apostelgeschichte ist im Pfingstereignis der Heilige Geist die dynamische Kraft, die die Apostel aus der Angst und Trauer reißt und zum überraschenden, neuen Handeln bringt.

Nicht die Welt im Großen entscheidet über die Zukunft unseres Glaubens, sondern es liegt an uns, ob wir den Heiligen Geist in unserem Leben landen lassen, ob wir uns anstecken lassen von seiner Lebendigkeit und seiner Hoffnung. Es liegt an uns, ob wir das in uns heilen lassen, was wund ist, uns trösten lassen, wo wir traurig sind, uns leiten lassen, wenn wir in die Irre gegangen sind.

Dort, wo man den Heiligen Geist wirken lässt, da ist Freiheit, Begeisterung, Hoffnung, Zuversicht, Freude, da wird gelacht – auch über sich selbst – da ist Gelassenheit.“

Möge das Pfingstfest für uns alle wieder ein Impulsgeber für unseren Glauben sein, wie es schon damals in Jerusalem war.

In diesem Sinne ein geisterfülltes, frohes Fest

Endlich wieder etwas unternehmen mit den Kindern von der 1. – 3. Klasse, nachdem das ökumenische Frühlingsfest im Jahr 2020 nicht stattgefunden hat (wieso wissen wir alle), haben wir uns sehr darüber gefreut wieder etwas auf die Beine zu stellen. Für die Planung hatten wir nicht viel Zeit, da es lange Zeit unsicher war, ob wir es durchführen können oder nicht und zwei Wochen vorher, waren auch noch die Frühlingsferien. Aber wir haben es geschafft und am Mittwoch vor Auffahrt bei angenehmem Wetter, obwohl er starken Regen vorausgesagt hatte, durften wir 15 Kinder begrüssen.

Unser Thema in diesem Jahr: Saat und Ernte

Nach einem Lied vor der Kirche und der Begrüssung durch Pfarrer Issac haben uns die beiden Religionslehrerinnen; Monika Todon und Nicole Wilhelmi die Geschichte vom Sämann und seiner Tochter erzählt und vorgespielt und die Kinder durften die 4 Äcker darstellen und säen.

  Die Geschichte beruht auf dem Gleichnis vom Sämann (Mk 4, 3-9)

Hört! Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat, und sie brachte keine Frucht. Ein anderer Teil schliesslich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreissigfach, ja sechzigfach und hundertfach. Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!

Nach der Geschichte haben wir die Kinder in 5 Gruppen aufgeteilt und sie konnten in einem Rundgang folgende Posten besuchen:

-Samenmandala (in der Schule)

-Tontöpfe malen (im ref. Kirchgemeindehaus)

-Papierblumen und Papiertüten malen/basteln (im ref. Kirchgemeindehaus)

-Powerguetzli backen (im kath. Pfarreiheim)

-Samen suchen (im kath. Pfarreiheim)

Nach dem Rundgang war dann noch die Verabschiedung vor der reformierten Kirche mit Singen und beten.

Es war wunderschön, herzlichen Dank an alle die teilgenommen haben und a herzlich’s Vergelts Gott an die Helfer. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Euer Frühlingsfestteam

Pfingsten ist nach Ostern und Weihnachten das dritthöchste Fest im Kirchenjahr und gilt als Geburtstag der Kirche. Ob ein Fest gelingt, hängt bekanntlich neben anderem von der guten Vorbereitung ab. Für die Hochfeste des Kirchenjahres kennen wir geprägte Zeiten der inneren Einstimmung und Vorkehrungen.

Die Pfingstnovene wird in der Regel vom Freitag nach Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten gebetet. Das sind neun Tage! Im Pfingstbericht in der Apostelgeschichte heißt es, die Aposteln kehrten in die Stadt Jerusalem zurück, gingen in das Obergemach und verharrten dort mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern im einmütigen Gebet Apg. 1, 13-14).

Nach diesem Beispiel werden wir in unserer Pfarrei vor dem Pfingstfest  einmütig um den Heiligen Geist beten. Der Heilige Geist ist der Beistand, den Jesus uns zugesagt und versprochen hat. Er hilft uns in unserem Leben, stärkt uns, verändert uns, trägt uns tiefer in den Glauben hinein und zeigt uns den Weg im Leben und den Weg zu Gott.

Auch in diesem Jahr wollen wir in unserer Pfarrei nach jedem Gottesdienst wieder gemeinsam die Pfingstnovene beten. Weil wir sein Wirken gerade in unserer Zeit und Welt und auch in der Kirche dringend brauchen, laden wir herzlich dazu ein, die Pfingstnovene mitzubeten.

Donnerstag, 13. Mai um 09.00 Uhr

In der Apostelgeschichte (1 ,1-11) und im Lukasevangelium (24, 50-53) wird berichtet, dass Christus sich vierzig Tage nach seiner Auferstehung seinen Jüngern gezeigt habe und darauf in den Himmel aufgefahren sei, wo er den Platz zur Rechten Gottes eingenommen habe. Mit der Himmelfahrt Jesu verbindet sich bei vielen Menschen die Vorstellung von einer Ortsveränderung. Jesus ist nicht einfach nur von uns weggegangen, sondern in einer neuen Weise bei uns geblieben.

Anschließend der Hl. Messfeier haben wir das Flurprozession. Dies geschieht im Glauben, dass wir Menschen nicht alles selber vermögen und immer wieder auf die Hilfe von Gott angewiesen sind. So wird an dem Bitttag vor allem um gutes Gedeihen und eine gute Ernte gebetet; ebenso für den Frieden und die menschliche Arbeit. Im Gebet dürfen wir uns immer in frohen und schweren Stunden Gott zuwenden und ihm danken und ihn bitten. Im Gebet dürfen wir unsere Sorgen, Nöte und Ängste und die der ganzen Menschheit zu ihm tragen in der Hoffnung und im Bewusstsein, dass Gott letztendlich alles zum Guten führen wird. .In diesem Jahr wollen wir auch darum beten, dass wir die Pandemiezeit gut überstehen und diese uns hoffentlich bald wieder einen normaleren Alltag ermöglichen wird.

Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen grossen Tag in unserer Pfarrei mitzufeiern.

In einem arabischen Sprichwort heisst es sehr poetisch: Weil Gott nicht überall gleichzeitig sein konnte, erschuf er die Mütter. Oder wie Kinder es noch simpler sagen würden: Wer braucht schon Superhelden? Ich habe doch meine Mama! So haben wir uns auch am Familiengottesdienst zum Muttertag davon überzeugen dürfen: Unsere Mamis sind die Besten! Die Kinder sind sehr stolz auf all das, was ihre Mamis können und für sie tun. Im Religionsunterricht haben Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Primarklassen deshalb eine Tonspur aufgenommen. Darauf war auf humorvolle Weise zu hören, wofür sie ihre Mama schätzen und ihr dankbar sind. Mit einem entsprechenden Muttertagshit «Danke Mama» und einer kleinen Choreografie freute sich dazu jedes Kind sein liebevoll gestaltetes Herzplakat zu präsentieren. Zum Schluss erhielt jede Mutter noch eine kleine Flasche wohlriechendes und gesegnetes Massageöl mit von den Kindern ausgewählter Duftnote. Selbstverständlich hat auch die traditionelle Rose zum Abschied nicht gefehlt, welche die kleinen Blumenmädchen und Rosenkavaliere beim Ausgang feierlich verteilten.

N.W.

      

Bei herrlichem Wetter, am 11 April, feierte die Pfarrgemeinde, St. Laurentius gemeinsam mit fünf von den zehn diesjährigen Erstkommunionkindern ein wunderschönes und feierliches Fest. Begleitet vom Pfarrheim zogen die Erstkommunionkinder voll Vorfreude und Aufregung in die wunderbar geschmückte Pfarrkirche ein.  

Die Katechetinnen, Nicole und Priska haben die Kinder auf den Empfang des Sakramentes der Eucharistie unter dem Motto „Jesus, unser guter Hirte“ vorbereitet. Die Erstkommunionkinder sind bei diesem Gottesdienst vielfältig engagiert. Sie lesen die Begrüßungsworte, die Kyrie-Rufe und die Fürbitten und                                                                           verleihen einem Lied mit den dazu passenden Bewegungen den feierlichen Rahmen.

Nach der Predigt stellten sich die Kinder mit ihrer Taufkerze vor dem Altar auf, um gemeinsam das Taufversprechen zu erneuern und zusammen mit der ganzen Pfarreifamilie den Glauben zu bezeugen. Höhepunkt des Gottesdienstes war der Empfang der Heiligen Kommunion. Ruhig und besinnlich war er, der Moment, an dem die Kinder, vor dem Altar versammelt, die heilige Kommunion erstmals empfangen durften. Darauf hatten sich die Kinder schon lange gefreut. Endlich konnte ihre Sehnsucht, Jesus im Brot des Lebens zu begegnen, erfüllt werden. Im Erleben der Kinder wurde deutlich, wie glücklich sie diesen Tag und die Begegnungen im Glauben machen.

Begleiten wir unsere Erstkommunikanten auch weiterhin im Gebet, damit sie gestärkt aus der Kraft des heiligen Brotes in froher Gemeinschaft mit Jesus, unserer Mitte, ihren Weg hoffentlich bis zu ihrem Lebensende fortsetzen können.

An dieser Stelle allen ein herzliches Dankeschön, die durch ihr Gebet, ihr Glaubenszeugnis und unermüdliches Engagement die Erstkommunionkinder und Familien begleitet und unterstützt haben.

Wir danken auch allen Familien, Gottis und Göttis, dass sie sich Zeit genommen haben, im Gottesdienst mitzufeiern und diesen wichtigen Tag mit unseren Erstkommunikanten zu verbringen. Möge Jesus in den Herzen der Kinder und ihren Familien immer mehr Raum bekommen und sie prägen ein Leben lang.

Maria, die Mutter unseres Herrn, wird besonders im Monat Mai verehrt. Mit Maria aber schauen wir auf Jesus Christus, der die wahre Mitte unseres Glaubens ist und der uns zu gelingendem Leben führen will – oder wie es in einem der vielen Marienlieder heißt: „Du zeigst mir Christus, führst mich zu ihm hin, zeigst meinem Leben den Sinn.“

In unserer Pfarrei finden folgende Maiandachten statt:

Samstag,            8. Mai – 18.00 Uhr

Mittwoch,           12. Mai – 19.00 Uhr   mit Frauen

Samstag,            15. Mai – 18.00 Uhr

Mittwoch,           19. Mai – 19.00 Uhr   mit Frauen

Samstag,            22. Mai – 18.00 Uhr

Mittwoch,           26. Mai – 19.00 Uhr  mit Trimmis

Samstag,            29. Mai – 18.00 Uhr

Im Namen des Mainandachtsteams wünsche ich Ihnen allen einen gesegneten „Wonnemonat“ Mai und lade zu den Maiandachten in unserer Pfarrei herzlich ein. 

Um das Protkokoll der Kirchgemeindeversammlung zu öffnen, klicken Sie bitte auf folgenden Link:

Protokoll KGV vom 14. März 21

Wir haben Ostern gefeiert mitten in einer dunklen Zeit – das Fest des Lebens und der Hoffnung. Am Anfang der Osternacht steht der Ritus des Anzündens der Osterkerze. Aus dem lebendigen Feuer zündet der Zelebrant die große Kerze an; aus ihr zünden die ihm nahestehenden Gläubigen ihre Kerzen an; dann alle anderen, jeder von seinem Nachbarn. Es ist ein Symbol für das, was mit der Hoffnung geschehen soll. Wir sollen das Licht der Hoffnung aus der Auferstehung Christi entzünden oder neu entfachen, um es dann an diejenigen weiterzugeben, die uns in der Familie und im Leben nahestehen.

Wir haben ein schönes Osterfest erlebt und ich möchte ein grosses Dankeschön aussprechen, an alle, die uns von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag begleitet haben. Ohne das Engagement von so vielen Freiwilligen wäre eine lebendige Pfarrei nicht möglich!

Kehren wir zurück zum österlichen Triduum: Bei seiner Auferstehung kehrte Jesus nicht in sein früheres Leben zurück wie Lazarus, sondern in ein besseres Leben, frei von allen Lasten. Hoffen wir, dass es auch für uns so sein wird. Hoffen wir, dass die Welt – wie es uns Papst Franziskus immer wieder sagt – aus dem Grab, in dem uns die Pandemie ein Jahr lang eingesperrt hat, besser herauskommt, als sie hineingegangen ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen ganz viele Ostermomente in den nächsten Tagen und Wochen geschenkt werden.

Pfarrer Issac

Jeder Tag ist Muttertag, aber einmal im Jahr am zweiten Sonntag des Monats Mai feiern wir die Mütter und Frauen ganz besonders. Der Muttertag ist zwar kein christlicher Feiertag, kann jedoch ein besonderer Tag der Dankbarkeit sein. All die schönen Momente, all die Gefühle, die wir damit verbinden, aber auch die Missverständnisse und die Probleme dürfen hier ihren Platz haben. Lasst uns an diesem Tag auch der vielen Frauen gedenken, die nicht Mutter werden konnten oder ihr Kind in frühen Jahren verloren haben.

Am Sonntag, den 09. Mai 2021 um 09.30 Uhr sind alle Gemeindemitglieder, besonders aber alle Familien, zum gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Unsere Kinder, zusammen mit unserer Katechetin, haben sich mit diesen Gedanken beschäftigt und den Gottesdienst vorbereitet. Herzlich willkommen! Wir freuen uns, wenn viele Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Freunde und Gäste den Gottesdienst mit uns feiern.

Maria Maienkönigin

Es ist kein Wunder, dass der Monat Mai innerkirchlich oft mit dem Zusatz „Marienmonat“ versehen wird. Die Wurzeln der damit zum Ausdruck gebrachten Marienfrömmigkeit reichen weit zurück und sind sehr vielschichtig. Schon im Mittelalter gab es den Brauch, für bestimmte Monate eine besondere Perspektive zuzuordnen. Dass der Wonnemonat Mai dabei mit der Gottesmutter in Verbindung gebracht wurde, ist kein Zufall. Das erblühende Leben, das im Frühling in der Natur zu finden ist, wurde auf Maria hingedeutet. In ihr kündigt sich der Frühling des Heils für alle Menschen an. Die Natur steht als Symbol für die neue Schöpfung in Jesus Christus, die durch Maria aufbricht, weil sie „Ja“ sagte zum Willen Gottes. Der hl. Alphons Maria von Liguori hat die Schönheit und Reinheit Marias auf folgende erhabene Weise ausgedrückt: „Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen und preisen als das schöne Morgenrot, immer geschmückt mit dem göttlichen Licht, als die auserwählte Arche des Heiles, die vor dem allgemeinen Schiffbruch der Sünde bewahrt blieb, als jene vollkommene und unbefleckte Taube, für die dein göttlicher Bräutigam dich selbst erklärt hat, als den verschlossenen Garten, welcher der Lieblingsaufenthalt Gottes ist, als die versiegelte Quelle, zu der der böse Feind nie Eingang fand. Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen als jene weiße Lilie, die zwischen den Dornen, nämlich den Kindern Adams, wächst, die alle von der Sünde befleckt, in der Feindschaft Gottes geboren werden, während du allein ganz strahlend rein, ganz heilig, aufs innigste von deinem Schöpfer geliebt geboren wurdest…“. Wenn wir dieses Gebet des hl. Alphons lesen, dann wird uns die hohe Bedeutung Marias als Maienkönigin klar vor Augen gestellt.

Jetzt in diesem Monat Mai können wir der Muttergottes ganz besondere Verehrung erweisen, in dem wir zu ihrer Ehre sog. Maiandachten halten. Wir Katholiken beten Maria nicht an, denn die Anbetung steht nur Gott zu! Aber wir bitten sie darum – für uns und mit uns – bei Gott zu beten, so wie sie auch mit den Aposteln und den ersten Christen in Jerusalem gebetet hat.

(vgl. Apostelgeschichte 1, 12-14). Eingeladen sind alle, die Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten suchen und um den Beistand der Gottesmutter bitten möchten. Schön, wenn Sie dabei sind. Wir freuen uns auf Sie.

Palmbinden mit den Erstkommunionkinder

Samstag 27. März 2021 von 09.00-11.00 Uhr

 

An diesem Samstag haben die Kinder mit viel Freude und grossem Einsatz ihre Palmbuschen zusammengebunden und mit bunten Bändern verziert. Nachdem sie ihren Strauss fertig hatten, haben sie noch für die Gläubigen unserer Pfarrei Palmbuschen vorbereitet.

 

 

 

Am Palmsonntag wurden die Palmbuschen und Palmzweige vor dem Pfarreiheim gesegnet und danach mit einer kleinen Prozession in die Kirche gebracht, wo wir gemeinsam Gottesdienst feierten, einen wunderschönen Gottesdienst mit vielen Kindern. Herzlichen Dank an alle die dabei waren.

 

 

 

Nach der heiligen Messe konnten die Kinder und die Gläubigen die Palmbuschen und Palmzweige mit nach Hause nehmen, wo man sie hinter ein Kreuz, einen Spiegel oder ein Heiligenbild steckt. Sie schützen die Hausbewohner vor Unheil und Krankheit und bringen Segen für die ganze Familie, sie schützen aber auch das Gebäude.

 

 

 

 

 

Wir haben folgende Zweige verwendet:

Salweide – Frühling, Auferstehung und Neubeginn

Hasel – Weisheit und Fruchtbarkeit

Eibe – Hüterin des Lebens, Einheit von Mensch und Natur

Wachholder – Gesundheit und ewiges Leben

Stechpalme – Dornenkrone und Blut Jesu

Buchsbaum – Unsterblichkeit

Thuja – Lebensbaum, Segensbaum

Fichte, Tanne – Erneuerung, Schutzbaum

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern, er eröffnet die Karwoche und somit die wichtigste Woche des katholischen Kirchenjahres.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, dann können wir es hoffentlich mit allen Klassen Palmbuschen binden.

Eure Priska Kollegger

 

 

 

 

 

Am 31. März ging unsere langjährige Pfarreisekretärin Rosi Bürkli nach 33 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Ihre Arbeit im Pfarrbüro, mit den vielen Menschen unserer Pfarrgemeinde, den Ehren- und Hauptamtlichen, war nicht nur stets von hohem Engagement und Einsatz geprägt, sondern auch von äußerster Zuverlässigkeit und Kompetenz.

Dazu gehören das Finanzwesen mit Buchhaltung und Jahresabschluss, Führen der Kirchenbücher, Korrespondenz und Kontakte mit kirchlichen und anderen Stellen, Mitarbeit und Erstellen diverser Organisationspläne sowie eine Unzahl weiterer Aufgaben. Mit Ihrer langjährigen Erfahrung und Kompetenz war auch sie für den Präsidenten und den ganzen Vorstand stets eine große Hilfe.

 

Über so viele Jahre war Rosi die Anlaufstelle für unsere Gemeindemitglieder mit ihren zahlreichen Anliegen, die sie zuverlässig, engagiert und mit der nötigen Diskretion bearbeitete. Eine Pfarreisekretärin, die über alles Bescheid wusste und immer alles fest „im freundlichen Griff“ hatte, die mit viel Liebe und Freude und großem Engagement das breite Spektrum der Aufgaben zu bewältigen wusste, die den Schritt von der alten Schreibmaschine ins Internet-Zeitalter mit viel gutem Willen und dem Ehrgeiz, der Herausforderung gerecht zu werden, angenommen hat.

Für ihre Kompetenz, ihre engagierte und freundliche Art ist sie in der Pfarrgemeinde bekannt und wird geschätzt. Unzähligen Besuchern des Pfarreibüros hat sie einen freundlichen Blick und ein gutes Wort und ungezählten Anrufern ein geduldiges Ohr geschenkt. Das war sicherlich nicht immer einfach, denn es landeten im Pfarreibüro auch Ärger und Probleme, die es zu lösen galt. Egal, um was es sich handelte, die ganze Fülle und Breite der Aufgaben einer Pfarreisekretärin hat Rosi immer souverän gemeistert.
Wir verabschieden uns von ihr mit einem lachenden und weinenden Auge. Wir freuen uns mit Ihr, dass sie nun den wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Anderseits werden wir sie als Mensch mit ihrer hilfsbereiten, souveränen Art und ihrer großen Erfahrung vermissen.

Die offizielle Verabschiedung findet am Sonntag den 18. April während der Hl. Messe um 09.30 Uhr statt. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Im Namen der gesamten Pfarrgemeinde danken wir Rosi ganz herzlich für ihre langjährige Arbeit zum Wohle unserer Pfarrgemeinde und wünschen ihr für ihren mehr als verdienten Ruhestand alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Weisser Sonntag 2021

Sonntag, 11. April 2021

09.00 Uhr   Hl. Messe für alle Kirchenmitglieder

10.30 Uhr   Hl. Messe mit Feier der Erstkommunion, für die Kinder der Erstkommunion und deren Angehörige

18.00 Uhr   Rosenkranz

Bischofsweihe von Msgr. Joseph M,  Ernannter Bischof von Chur

Meine Lieben

Nach fast zweijähriger Vakanz haben wir mit grosser Freude die Nachricht über die Ernennung eines neuen Bischofs für das Bistum Chur erhalten. Wir sind Papst Franziskus sehr dankbar, dass er uns einen Hirten für unser Bistum geschenkt hat!

Die Bischofsweihe und Amtseinsetzung des neuernannten Bischofs von Chur, Msgr. Joseph M. Bonnemain, wird am Fest des Heiligen Josef, Freitag, 19. März 2021, um 16.00 Uhr, in der Kathedrale Chur stattfinden. 


Aufgrund der derzeit vom Bund vorgeschriebenen Beschränkung (50 Teilnehmende) ist es leider nicht möglich, alle zu dieser Feier einzuladen.

Für alle, die es wünschen, wird jedoch eine Teilnahme an der Feier per Livestreaming möglich sein. Der Link dazu wird zu gegebener Zeit auf der Homepage des Bistums Chur www.bistum-chur.ch bekanntgegeben. 

Ich bitte alle, weiterhin für den neuernannten Bischof und für das ganze Bistum Chur zu beten.

Allen danke ich bestens für das Verständnis und sende Ihnen meine herzlichen Grüsse in Christus, unserem Frieden


Bischof Peter Bürcher

Apostolischer Administrator des Bistums Chur

Mittwoch, 10. März 2021 / 14.00 – 17.00 Uhr

Für den Versöhnungsweg haben wir in der Kirche folgende Posten aufgestellt:

  1. Gott und Kirche
  2. Schule und Freizeit
  3. Familie und Freunde
  4. Ich (Körper und Geist)

Bei jedem Posten durften die Kinder Fragen beantworten und aufschreiben, was sie später im Gespräch mit dem Herr Pfarrer beichten wollten. Für ihre Verfehlungen nahmen sie eine Scherbe mit, diese haben wir dann am Schluss in einen Blumentopf gelegt, Erde darauf und Blumenzwiebeln reingesteckt.

Bei jedem Posten gabs auch noch was zum Basteln.

Beim ersten Posten, Gott und Kirche haben sie ein Kreuz aus Ästen und Wolle zusammengebunden.

Beim zweiten Posten, Schule und Freizeit haben sie Wunschsteine bemalt oder beschrieben.

Beim dritten Posten, Familie und Freunde, gab es ein Herz auf einen Holzstab zu kleben.

Beim vierten Posten, Ich (Körper und Geist) konnten sie einen Fingerabdruck auf eine grosse Kirche machen.

ann war noch ein grosses Seil zu einer Spirale ausgelegt. Dort sind die Kinder darüber gelaufen. Am Anfang mussten sie das Vater unser richtig zusammenlegen und am Schluss ein Labyrinth lösen.

Die Kinder haben sehr gut und mit viel Freude und Aufmerksamkeit mitgemacht. Nach den Posten gings zur persönlichen Beichte beim Herr Pfarrer. Auch das haben alle toll gemacht! Herzlichen Dank.

Nach der Beichte gab es ein Z’Vieri im Pfarreiheim. Die aufgeschriebenen Sünden wurden verbrannt und den Blumentopf mit den Scherben haben wir auch dort gefüllt. Und ihn dann in die Kirche zum Heiligen Josef gestellt. Wo die Blumen schon bald blühten.

Vielen Dank an alle, es war schön!

Eure Priska Kollegger

Projektnachmittag mit den Erstkommunionkindern

Am Samstag 06. Februar wären die Kommunionkinder und eine Begleitperson nach Cazis zum Senfkornprojekt gefahren. Leider konnten wir diesen Anlass in diesem Jahr nicht durchführen, die Coronamassnahmen haben es nicht erlaubt.

Trotzdem wollten wir den Nachmittag nicht einfach streichen, deshalb hat Pfarrer Issac, Isabella Gartmann angefragt, ob sie das Senfkornprojekt nicht hier in Untervaz und nur mit den Kindern durchführen kann. Glücklicherweise war sie dazu bereit und das Kloster Cazis damit einverstanden.

Die diesjährige Erstkommunion hat das Thema; Jesus, der gute Hirt (Joh. 10,11)

Auch beim Senfkornprojekt war das das Hauptthema, der gute Hirt, was ein guter Hirte alles macht, finden wir im Psalm 23:

Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn für lange Zeiten.

Wir haben die Kinder in der Kirche begrüsst und zuerst mit ihnen angeschaut, was ein guter Hirte alles macht:

Er schaut, dass die Tiere genügend zu essen und zu trinken haben, er beschützt sie mit seinem Stock vor wilden Tieren, er liebt sie und schaut auf jedes gleich gut und wenn eines verloren geht, sucht er es, bis er es gefunden hat.

Genau so ist Jesus für uns da: In der Eucharistie/ im heiligen Brot gibt er uns Nahrung und Wasser. Mit seinen Worten und Taten gibt er uns Liebe und Geborgenheit. Wir danken ihm mit Gebeten und guten Taten. Und wenn wir mal vom Glauben abkommen uns nicht an seine Gebote halten, Jesus weh tun, dann gibt er uns einen Rettungsring. Die Beichte und die Versöhnung mit ihm. Jesus liebt alle Menschen gleich und er will, dass wir alle zu ihm in den Himmel kommen.

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, haben die Kinder interessiert zugehört und fleissig mitgemacht. Es war eine Freude ihnen zu zusehen und Isabella zu zuhören.

Dann gab es eine kurze, aber verdiente Pause. Etwas zu trinken und zu essen und Spass beim Spielen.

Nach der Pause blieb die eine Hälfte im Pfarreiheim und backte Brötli. In Cazis dürfen die Kinder jeweils in die Hostienbäckerei und Hostien ausstanzen und sie auch probieren. Hier durften sie beim Formen der Brötli Hostienreste probieren. Sie fanden sie lecker. Nach dem Backen lösten sie noch ein schweres Quiz mit Fragen zur Erstkommunion.

Die andere Hälfte ging mit Isabella in die Kirche, wo sie ein Schäfchen aus Holz vorbereitet hatte. Die Kinder durften 10 Zettel ausschneiden, diese zusammenrollen und in das Schäfchen stecken. Neun Tage vor der Erstkommunion können sie dann jeden Tag eines herausnehmen und sich so auf die Kommunion vorbereiten. Auf dem 10. Zettel steht das Ritual, das sie jeden Tag mit der ganzen Familie zelebrieren dürfen.

Ein Lied haben wir auch noch eingeübt; Jesus mein FreundWeil man ja nicht singen darf, gabs das Lied ab CD und die Kinder haben Bewegungen dazu gemacht. Etwas anderes, aber auch ganz schön. Und auch hier volle Konzentration.

Als Abschluss haben wir dann noch gebetet; 20 Minuten Anbetung mit Aussetzung des Allerheiligsten. Jeder durfte Jesus für etwas danke sagen. Knien fanden sie zwar etwas anstrengend, dafür waren sie von den schönen Liedern und der wunderschönen Stimme von Isabella fasziniert.

Es war ein wunderschöner Nachmittag mit vielen unvergesslichen Eindrücken. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben.

Einen besonderen Dank geht an Isabella Gartmann.

Aber auch den Erstkommunionkindern und Herrn Pfarrer Issac gehört ein grosses Vergelts Gott.

Ich freue mich auf den Weissen Sonntag.

Eure Priska Kollegger

 

Angebote in unserer Pfarrei

„Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ Mit diesem Satz aus dem 2. Brief an die Christinnen und Christen in Korinth wird die Fastenzeit am Aschermittwoch eröffnet. Seit ich dieses Wort bewusst wahrgenommen habe, haben für mich diese 40 Tage ein völlig neues Gesicht bekommen. Aus Wochen, die ich eher düster, ermahnend, verzichtbetont, also eher wenig erfreulich empfunden hatte, wurde auf einmal eine Zeit der neuen Chancen, einer anderen Sicht auf das Leben und auf Gott als einen, der mich „rettet“, mich freundlich anschaut.

Die Fastenzeit lädt ein, mich mit meinen Möglichkeiten auszutesten; meine Grenzen anzuschauen, ohne daran zu verzweifeln; mein Versagen, auch Schuld ernst zu nehmen und mich zugleich in die Arme Gottes fallen zu lassen. Denn es ist ja „der Tag der Rettung. Sie möchte uns wecken für ein „MEHR“. Mehr zu tun für uns, mehr zu tun für andere und mehr zu tun für unseren Glauben.

Mit unseren Vorsätzen und dem Blick auf Jesus wollen wir den Weg bis Ostern gehen. Daher laden wir Ihnen ganz herzlich zu besonderen Stationen der Fastenzeit ein.

– Aschermittwoch – Hl. Messe um 9:30 Uhr, 16.30 Uhr für Kinder und 18:30 Uhr mit Aschenauflegung

–  Kreuzwegandacht – jeden Dienstag und Freitag um 18:00 Uhr

– Rosenkranz mit dem Allerheiligsten am 3. März um 18.00 Uhr

– Gebetsnachmittag am 14. März um 15.00

– Bußfeier mit anschließender Hl. Messe am 26. März um 18:30 Uhr

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen gesegneten Start in die Österliche Bußzeit, an deren Ende wir das Hochfest der Auferstehung Jesu feiern dürfen.

 

«Betende Familien» – Brief von Bischof Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistums Chur, an alle Familien im Bistum Chur

Liebe Eltern, liebe Kinder

Ich bin unserem Papst Franziskus sehr dankbar, dass er ein Jahr des HI. Josef und der Familie aus­gerufen hat, denn ich bin ganz sicher, dass Jesus, Maria und Josef bereit sind, uns allen in unseren täglichen Nöten beizustehen. Vor einigen Tagen hörten wir ein Gebet von Papst Franziskus an die Heilige Familie, worin er betete: «Heilige Familie von Nazareth, mache auch unsere Familien zu Or­ten der Gemeinschaft und Räumen des Gebetes, zu echten Schulen des Evangeliums und kleinen Hauskirchen».

In einer Familie, sagt der Papst, sollten stets drei Worte hochgehalten werden: «Bitte», «Danke» und «Entschuldigung ». Gebet kann auch Bitte heissen. Unsere Familien brauchen Hilfe für mehr Frieden und Einheit. Wir kennen auch getrennte Familien, die das Gebet dringend brauchen. So kann eine solche Familie mit Gottes Hilfe eine Schule der Verzeihung werden. Auch unser Bistum braucht Einheit und Frieden, sowie alle Menschen guten Willens .

Wie schön, wenn eine Familie betet! Darum möchte ich alle Familien und Personen des geweihten Lebens in unserem Bistum Chur ganz herzlich für den kommenden 2. Februar 2021 zum Gebet ein­laden, und zwar am Abend, ganz einfach zuhause mit der Familie. Jede Familie entscheidet ganz frei, wie sie diesen Gebetsabend kreativ gestalten möchte: mit nur einem gemeinsamen Vater Un­ser, mit einem Gegrüsst seist Du Maria, oder mit dem Rosenkranz, mit einer Lesung aus dem Evan­gelium: zum Beispiel vom Fest der Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, und Tag des Geweihten Lebens. Es kann auch mit einem schönen religiösen Film oder mit einer kurzen «Ta­gesschau» sein: «Was war heute schön, was war nicht so schön?» … Vielleicht auch mit einer Kerze am Fenster …

Meine Lieben, ich wünsche viele betende Familien in unserem Bistum Chur für mehr Einheit und Frieden, aber nicht nur am kommenden 2. Februar! Diese Gnade schenke uns allen – natürlich auch unseren Grosseltern – die Heilige Familie von Jesus, Maria und Josef!

Aus diesem Anlass wird in den nächsten Tagen auf der Bistumshomepage www.bistum-chur.ch meine Videobotschaft mit dieser Gebetseinladung für den 2.2.2021 aufgeschaltet. Andere Vor­schläge werdet Ihr da auch finden können. Gerne seid auch Ihr eingeladen, uns für das Jahr der Familie an die Maildresse betendefamilien[at]bistum-chur.ch Eure Erfahrungen als «betende Fami­lie» zu senden.

Ich danke Euch allen sehr herzlich für all Euer Wirken in dieser schweren Zeit. Zusammen mit Euch möchte ich meinen Blick auf Jesus, Maria und Josef richten und ihnen unsere Familien in unseren Pfarreien und das ganze Bistum Chur empfehlen, damit Vergebung und Liebe alles erfüllen.
Liebe Grosseltern, liebe Eltern, liebe Kinder, ich segne und grüsse Euch alle, mit Maria und Josef verbunden in Christus, unserem Frieden

Bischof Peter

Chur, 19. Januar 2021

© 2021 Bistum Chur

 

Rosenkranz und eucharistische Anbetung

Beim letzten Abendmahl sagte Jesus über das Brot: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ In der eucharistischen Anbetung wird das bei der Messe gewandelte Brot – der Leib Christi – in einem kostbaren Zeigegefäß (Monstranz) ausgestellt, ausgesetzt. Wir schauen also auf Jesus im Moment seiner größten Liebe: Seiner Lebenshingabe am Kreuz für uns – für mich. Er ist da in seiner erlösenden und heilenden Liebe.

 

Die heilige Mutter Teresa von Kalkutta sagte einmal: „Die Zeit, die du mit Jesus im Allerheiligsten Sakrament verbringst, ist die beste Zeit, die du auf Erden verbringen wirst. Jeder Augenblick, den du mit Jesus verbringst, wird deine Einheit mit Ihm vertiefen und deine Seele auf ewig herrlicher und schöner machen für den Himmel, sowie mithelfen, ewigen Frieden auf Erden zu fördern.“

 

Viele fragen heutzutage, wenn Sie über Anbetung hören: „Ja, was soll ich denn da machen? Wie ‚geht‘ Anbetung?“ – Die Antwort ist einfach: wir müssen eigentlich gar nichts ‚machen‘. Jesus ist im Allerheiligsten genauso konkret anwesend, als würde er neben uns in der Kirchenbank sitzen. Anbetung bedeutet, sich dieser Gegenwart Jesu bewusst zu werden. Wir können ihm unser Herz ausschütten, aber wir können auch nur ohne Worte auf den Knien seine Gegenwart verehren. So wie es ein einfacher Bauer zum heiligen Pfarrer von Ars sagte, als der ihn fragte, was er denn eigentlich tue, wenn er jeden Tag vor dem Tabernakel knie: „Das ist ganz einfach: Er schaut mich an und ich schaue ihn an.“

Fürbittbox

In der Kirche liegen eine Box, Zettel und Stifte auf. Gerne können Sie dort anonym Ihre Anliegen aufschreiben und in die Box legen. Immer am 1. Mittwoch wird dann für Ihre Anliegen und unsere Pfarrei gebetet. In dieser schweren Zeit wollen wir unsere Anliegen gemeinsam vor den Herrn bringen, dem nichts unmöglich ist! In dieser Zeit ist jeder eingeladen, seine persönlichen Anliegen vor den Herrn in der eucharistische Anbetung zu bringen. Kommen Sie – und wenn es nur für einige wenige Augenblicke ist!

 

Ablauf der Gebetszeit am 1. Mittwoch im Monat:

18 Uhr Aussetzung mit Rosenkranz

18.30 Uhr Eucharistischer Segen

und für jene, die noch bleiben wollen ab

18.30 – 19 Uhr Stille Anbetung mit kleinen Impulsen und Musik

 

 

Pfarreisekretariat

Unsere langjährige Mitarbeiterin Rosi Bürkli wird uns nächstes Jahr

infolge Pensionierung verlassen.

Es ist uns gelungen die Stelle neu zu besetzen.

 

Wir freuen uns

Frau Lorena Bürkli 

Ab 1. Januar 2021 

 

in unserem Team willkommen zu heissen.

 

 

 

Frau Lorena Bürkli ist zur Zeit Hausfrau,. Sie verfügt über eine abgeschlossene

Lehre als Kaufm. Angestellte und einige Jahre Berufserfahrung.

 

Um einen reibungslosen Uebergang zu gewährleisten wird Frau Rosi Bürkli

unsere neue Mitarbeiterin Lorena Bürkli bis Ende März einarbeiten.