Katholische Kirchgemeinde
Untervaz

Herr gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr lass sie ruhen in Frieden.

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 Margrith Gerger

*25.02.1943   † 19.10.2019

zu sich heimgerufen.

 

 

 

 

 

Sterberosenkranz:           Dienstag,    29. Oktober    18.00 Uhr

Urnenbeisetzung:             Mittwoch,  30.Oktober   14.00 Uhr

Besammlung:                               14.00 Uhr in der Kirche anschl. Urnenbeisetzung

 

Dreissigster:                               01. Dezember 2019     09.30 Uhr     

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 

Florian Jäger-Lipp

*20.07.1931   † 23.09.2019

 

zu sich heimgerufen.

 

     

Sterberosenkranz:           Mittwoch,    25. September    18.00 Uhr

Urnenbeisetzung:             Samstag,     28. September   14.00 Uhr

Besammlung:                               14.00 Uhr in der Kirche anschl. Urnenbeisetzung

 

Siebter:                                         06.Oktober  2019     09.30 Uhr

Dreissigster:                                27.Oktober  2019     09.30 Uhr     

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Sebastian Giger-Casutt

* 25. Juni 1931      † 31. August 2019

zu sich heimgerufen.

  1. Sterberosenkranz: Mittwoch, 04.Sept., 18.00
  2. Sterberosenkranz: Donnerstag, 05. Sept., 18.00

Urnenbeisetzung:            Freitag,          06. September 14.00

Besammlung:                      Aufbahrungsstätte

  1. Rosenkranz für das Nächststerbende: Freitag, 06.09. 18.00

Siebter:            14.09.2019  18.30 Uhr

Dreissigster:  06.10.2019  09.30 Uhr 

Untervaz, 02.09.2019

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Roland Hedinger-Ludwig

* 18.12.1937            † 20.07.2019

zu sich heimgerufen.

 

 

 

 

Sterbegebet:                      26.07.2019  19.00 Uhr      

Urnenbeisetzung:          30.07.2019   14.00 Uhr

Besammlung:                   Aufbahrungsstätte 

Siebter:             03.08.2019  19.30 Uhr

Dreissigster:    01.09.2019  09.30 Uhr  

 

Lebenslauf von Jakob Krättli-Drath

Am 18.2.1929 wurde Jakob als erstes Kind von Jakob und Theres Krättli-Vogler in Salavis geboren. In der Flumisgasse kam seine Schwester Helene dazu, bevor nach Grafis ins eigene Heim gezügelt wurde.

Durch den frühen Tod seines Vaters schlug Jakob direkt nach der Schulzeit den Weg in die Hotellerie ein. Seine erste Station war das Hotel Waldhaus in Flims. Unzählige Saisonstellen führten ihn in viele Hotels in der ganzen Schweiz.

Schnell wurde klar, dass Sprachen wichtig sind. Bei Tätigkeiten in der Romandie und während Auslandaufenthalten in England und Spanien lernte Jakob nicht nur Sprachen, sondern auch Menschen und ihre Geschichten kennen. Er schätzte die Begegnungen mit Ihnen und gewann mit seiner charmanten, bescheidenen Art vielfältige Einblicke und Freundschaften.

Die Familie war Jakob sehr wichtig. Vorerst bildete Grafis und seine Muttter, sowie die Familie seiner Schwester den Ort der Nähe. 1975 gründete er dann mit Karin Drath selbst eine Familie mit den Kindern Betty und Walter. Seither verzichtete er auf die saisonalen Stellenwechsel und arbeitete bis zur Pensionierung im Hotel Parsenn in Klosters.

In der Freizeit genoss Jakob die Bergwelt, die Natur und die Bewegung. Das Schöne fing er gerne mit seiner Fotokamera ein. Dies wusste er auch mit seiner Familie auf ausgedehnten Wanderungen zu leben und weiterzugeben. Zuletzt durfte er zu seiner grossen Freude noch seine beiden Enkelinnen Maria und Okka im Leben begrüssen.

Ein feiner Mensch ist gegangen. – Wir sind dankbar für deine Liebe und die gemeinsame Zeit mit vielen schönen Erinnerungen. Jakob, läb wohl.

 

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Jakob Krättli-Drath

*18.02.1929         †  20.06.2019

zu sich heimgerufen.

      1.Sterberosenkranz:  27. Juni 2019   19.00 Uhr

  1. Sterberosenkranz: 28. Juni 2019 19.00 Uhr

Urnenbeisetzung :       29. Juni 2019           14.00 Uhr

Besammlung in der Kirche

Rosenkranz für das Nächststerbende 29.06.2019  19.00 Uhr

Siebter:          07.07.2019  19.30 Uhr

Dreissigster:  28.07.2019  19.30 Uhr

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei 

Ursula Wolf

*07.04.1927  † 02.05.2019

zu sich heimgerufen.

Urnenbeisetzung Montag,  20.05.2019   14.00 Uhr

Besammlung: Aufbahrungsstätte

Beisetzung, Abschiedsfeier  

Dreissigster: 30. Juni 2019  09.30 Uhr

Untervaz, 06.05.2019

Sepp Portmann kam am 19. Mai 1940 in der Gigen in Escholzmatt als 3. Kind von Hedwig und Josef Portmann-Ettlin auf die Welt.

Es folgten noch 4 Geschwister und Sepp durfte in der Grossfamilie eine schöne Kindheit erleben.

Die Schulen besuchte er im Dorf Escholzmatt.

Nach der Schulzeit ging er ans Gymnasium nach St. Gallen.

Später fand er die erste Anstellung bei der SBB. Schon bald war das Bündnerland sein neuer Arbeitsplatz und er fand Arbeit als technischer Kaufmann in einer grossen Baufirma.

Seine grosse Liebe fand er in Lucia, 30 Jahre waren sie verheiratet und hatten eine wunderbare Zeit. Die Musik war für Sepp eine grosse Leidenschaft. Auf seiner Handorgel spielte er in vielen Formationen, aber auch mit Lucia und erfreuten damit viele Herzen.

Sehr viel Freude machte ihm das Carfahren. Sepp chauffierte viele Gäste auf schönen Touren und in die Ferien.

Die Besuche von seinen Geschwistern aus dem Unterland waren immer wieder ein Erlebnis und machten ihm sehr grosse Feude.

Ja, Sepp hatte ein intensives Leben. In den letzten Jahren hatte er immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Seine Krankheit hat ihn sehr geschwächt. Im Spital durfte er friedlich im beisein von Lucia einschlafen. Sepp, wir danken dir… Gott schenke dir den ewigen Frieden.

Wenn es dich gibt, irgendwo da oben, zwischen Wolken und Lüften.   -Dann schau liebevoll auf Sepp und auf die Tage seines Lebens.

Wenn es dich gibt, irgendwo da innen, zwischen Hoffen und Bangen.   -Dann erinnere dich seines Namens und schreibe ihn in deine Hand.

 

Wenn es dich gibt, irgedwo da draussen, zwischen Steinen und Sternen.   -Dann laufe ihm entgegen und schliesse ihn in deine Arme.

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Josef (Sepp) Portmann-Platz

* 19.05.1940  † 27.04.2019

zu sich heimgerufen.

  1. Sterberosenkranz: Donnerstag,         09. Mai  18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz: Freitag,                 10. Mai  18.00 Uhr

Den Beerdigungsgottesdienst halten wir am Samstag, 11. Mai 2019 um 14.00 Uhr. Besammlung in der Kirche und anschliessend der Abschiedsfeier findet die Urnen Beisetzung statt.

  1. Rosenkranz für das Nächststerbende: 11.05.2019 18.00 Uhr

Siebter:             19.05.2019, 09.30 Uhr

Dreissigster: 09.06.2019, 09.30 Uhr

Untervaz, 29.04.2019

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Franz Krättli

* 09.03.1945        † 14.04.2019

zu sich heimgerufen.

  1. Sterberosenkranz: Sonntag, 21. April  18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz: Montag, 22. April  18.00 Uhr

Den Beerdigunsgottesdienst halten wir am Dienstag, 23. April 2019 um 14.00 Uhr. Besammlung in der Kirche und anschliessend der Abschiedsfeier findet die Urnen Beisetzung statt.

  1. Rosenkranz für das Nächststerbende: 23.04.2019 18.00 Uhr

Siebter:             27.04.2019, 18.30 Uhr

Dreissigster: 26.05.2019, 09.30 Uhr

Untervaz, 14.04.2019

ANNA Müller Egger (8.11.1930 – 23.03.2019)

Anna wurde am 8. November 1930 in Oberdrauburg Österreich geboren. Hier wuchs sie als 5. von 8 Kindern in relativ bescheidenen Verhältnissen auf. Beim gemütlichen Zusammensein hat sie uns manchmal einige der wenigen erhaltenen Familienfotos gezeigt – abgetragene Kleider und Schuhe – ein paar neue Schuhe gab es jeweils nur zu Weihnachten, sie mussten ein Jahr halten.

Auf dem Hof wuchs Anna zwischen Schule und den täglichen Aufgaben am Hof, unter anderem dem Hüten der jüngeren Geschwister auf. Die Jahre ab März 1938 bis Frühjahr 1945 (Anna war zwischen 8 und 15) waren dabei wesentlich geprägt durch die Eingliederung Österreichs ins Deutsche Reich. Anna hat nicht viel von diesen Jahren erzählt. Sie waren sehr entbehrlich, wobei es aber immer eine gewisse Harmonie und genug zum Essen gab. Auf dem Hof zugewiesene Kriegsgefangene, zu denen bis vor wenigen Jahren Kontakt bestand und gegenseitige Besuche stattfanden, haben dies immer wieder bestätigt.

Die Kriegsjahre haben Anna wesentlich geprägt. Wann genau sie den Entscheid gefällt hat in die Schweiz auszuwandern, wissen wir nicht. Der Entscheid muss aber schon früh, wahrscheinlich während den Kriegsjahren gefallen sein, wobei ein Aspekt ganz zuoberst stand: Ihr künftiger Ehemann musste ein Staatsangestellter mit gesichertem Job, sicherem Verdienst und einer gewissen Bildung sein: Ihre Kinder sollten es einmal besser haben als sie selbst, mit der Möglichkeit  einer guten Bildung und unabhängiger Entwicklung.

Es folgten Wander- und Lernjahre im Gastgewerbe in Österreich und in der Schweiz. Leider wissen wir fast nichts über diese Zeit, Anna konnte sie uns nach ihrem schweren Unfall am 23. April 2015 nicht mehr erzählen und davor hat sie kaum darüber gesprochen. Der Schritt in die Schweiz hat aber sicherlich viel Mut erfordert, stolz hat sie ihren kleinen, braunen Koffer, mit welchem sie damals in die Schweiz einreiste auf dem Dachboden ihres Hauses in Baden bis kurz vor ihrem schweren Unfall aufbewahrt und ihrem Sohn Benno vermacht. Sie liebte das freie Leben, das sich ihr in der Schweiz bot und ging auch gerne zu Tanze, insbesondere an Fastnacht (Karneval), die Fastnachtkleider hat sie jahrelang aufbewahrt.

Im 1954/55 lernte Anna ihren Gatten Hansruedi in Erlen (TG) kennen. Die Heirat fand bereits im Herbst 1955 statt, Tochter Susanna wurde im Dezember 1955 geboren, der Sohn Benno folgte im Dezember 1956. In diesem Jahr sicherte sich das Leben von Anna entscheidend, ihr Gatte Hansruedi hatte seinen ersten festen Dienstort bei der SBB und es wurde die erste eigene Wohnung gemietet. Mit ihren beiden Kindern folgten nun einige Umzüge, denn Mobilität kannte man schon damals. Es folgten Pfäffikon ZH wo auch die Kinder eingeschult wurden, Neuenhof mit Dienstort Baden und einer „Züglete“ innerhalb des Dorfes. 1971 wurde dann die Liegenschaft Kräbelistrasse 3 in Baden erworben und somit wieder umgesiedelt.

Die nächsten Jahre von Anna waren geprägt durch die eigene Renovation der Liegenschaft, dem in Schuss bringen des Gartens, der Erziehung der Kinder, dem Zusammenhalt der Familie und dem Kontakt zur Verwandtschaft. Die früheren, jährlichen Besuche der Verwandtschaft in Österreich, meistens zur Mithilfe bei der Ernte im Herbst, nahmen dadurch merklich ab. Diese Besuche lagen der ganzen Familie immer sehr am Herzen.

Mit 18 verliess die Tochter das Haus, mit 25 Jahren der Sohn, Anna war 43 bzw. 52 Jahre. Immer gerne hat Anna ihren Sohn beim Lernen für die Matura und auf spätere Prüfungen durch Abfragen unterstützt. Auch die Enkelin Manuela genoss in dieser Zeit während 2-3 Jahren die Obhut der Grosseltern in Baden. 

Zwischen 1988 bis 1997 vermieteten Anna und ihr Gemahl aus Karrieregründen des Gemahls ihr Haus und zogen nach Schaffhausen. Unvergessen die Besuchstage, als sich die ganze Familie zuweilen zum Baden am Rhein traf.

Nach der Rückkehr nach Baden; Anna war 67, wurde aber keineswegs ein «lockeres Pensioniertenleben» gefrönt. Es galt Haus und Garten zu renovieren und wieder in Schuss zu bringen. Auch betrieb Anna regelmässig Sport, was sie bis ins hohe Alter fit hielt. Unter der Woche fuhr sie bis 2012 (also bis ins stolze Alter von 82!) täglich mit dem Fahrrad je 2.5 km ins Hallenbad und zurück um zu schwimmen. Ihr Gemahl Hansruedi begleitete sie dabei so oft wie möglich.

Gesundheitlich ging es Anna in dieser Zeit recht gut, wobei sie ihre Angina Pektoris immer mal wieder für wenige Tage ins Spital zwang. Ab 2014 schwanden dann aber die Kräfte merklich und Anna und Hansruedi unternahmen vermehrt Tagesausflüge, immer mit dem Ziel auswärts zu essen, da die Kräfte zum eigenen Kochen nicht mehr ausreichten.

Bei solch einem Ausflug, am 23. April 2015 fand dann auch der fatale Sturz statt, der das Leben der ganzen Familie radikal veränderte. Anna hat sich bekanntlich nie wieder vom Unfall erholt.  Als Folge, durfte Anna ihre letzten Jahre in der aufopfernden und fürsorglichen Obhut ihrer Tochter Susanna in Untervaz verbringen. Den Tod ihres geliebten Gatten Hansruedi im Januar 2017 hat Anna sicherlich realisiert, aber infolge ihres Unfalls konnte sie ihrer Trauer nicht mehr nachgehen. Die ganze Familie ist nun dankbar, dass Anna am 23. März 2019 in Ruhe und Frieden zu Gott heimfinden konnte.

Wir danken unserer Mutter, Grossmutter für die Liebe, aber auch die Strenge, die sie uns das ganze Leben entgegenbrachte. Annas Leben war gewiss nicht sorgenfrei, nicht vergessen für immer sind aber die frohen und vielen wunderbaren gemeinsamen Tage, die wir gemeinsam verbringen durften.

 

 

 

*14. Dezember 1932 † 15. Oktober 2018

Helena Krättli kam am 14. Dezember 1932 als zweites Kind der Eltern Jakob Krättli und Theres geborene Vogler in Untervaz auf die Welt und wuchs mit ihrem Bruder Jakob zuerst in der Flumisgasse und dann ab 1936 im neu gebauten Wohnhaus in Grafis auf. Ihre Jugend wurde mit 13 Jahren durch den frühen Tod ihres Vaters überschattet. So musste die kleine Familie bereits in frühen Jahren sich selbst versorgen. Nach der Primarschule in Untervaz besuchte sie das Konstantineum in Chur.

Am 21. Juli 1956 heiratete Helena ihren Joggi in der Kirche in Untervaz. Dieser Ehe wurden die vier Kinder Jakob, Marion, Leo und René geschenkt. Ihre Familie war ihr ein und alles. Keine Arbeit war ihr zu viel, damit es ihrer Familie gut ging. Lange Jahre pflegte sie ihre Mutter aufopfernd Zuhause in Untervaz, für welche sie sehr viel Kraft und Energie benötigte. Mit grossem Eifer betreute sie zusammen mit Ihrem Mann jahrelang eine kleine Schafherde. Auch der Garten vor dem Haus und ein grosser Pflanzplatz im Feld wurden liebevoll gepflegt und mit grossem Einsatz konnte die ganze Familie vom Gemüseanbau profitieren. Besonders stolz und glücklich war sie, als die Familie durch die beiden Enkelkinder Florian und Raphael grösser wurde. Nach 56 Jahren glücklicher Ehe verstarb ihr geliebter Joggi am 10. November 2012. Der frühe Tod ihrer einzigen Tochter am 2. März 2017 beschäftigte sie sehr und kostete sie viel Energie und Lebensfreude. Ihre Gesundheit liess in den letzten Jahren nach. Sie hatte verschiedene gesundheitliche Störungen, weshalb sie in den letzten Monaten nicht mehr alleine Zuhause leben konnte.

Am Nachmittag des 15. Oktober 2018 wurde sie im Altersheim Jenaz von ihrer schweren Krankheit erlöst und durfte Heim zu ihrem Schöpfer gehen.

„Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, immer helfend für die

Deinen, ruhe sanft und habe Dank“.

Herr gib ihr die ewige Ruhe.

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