Katholische Kirchgemeinde
Untervaz

Herr gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr lass sie ruhen in Frieden.

Lebenslauf von Fridolin Hug-Lipp

(verfasst von seinen Kindern)

Fridolin wurde am 8. Oktober 1949 in der Hintergasse in Untervaz geboren. Er war das sechste und jüngste Kind seiner Eltern Christina und Peter Hug-Bürkli. Gemeinsam mit seinen vier älteren Brüdern, Peter, Hans, Lorenz und Marti und seiner älteren Schwester, Ursula, wuchs er auf.

Z’Lehrpeters war ihr Familienname im Dorf. Die Eltern führten nebenbei einen kleinen Bauernbetrieb. Fridolin erlebte seine Kindheit in einfachen, manchmal schwierigen Verhältnissen. Die Primarschule besuchte er in Untervaz, es folgte die Sekundarschule in Zizers. Schon in jungen Jahren hat er zuhause fleissig mitgeholfen und seine Familie tatkräftig unterstützt, sei es in der Hintergasse oder auf dem „Jihli“. In der Familie Hug wurde viel musiziert, so erlernte Papa früh ein Instrument zu spielen. Noch im jugendlichen Alter trat er dann der Musikgesellschaft Untervaz bei.

Nach der Schulzeit absolvierte Fridolin, auch Fridli genannt, die Lehre als Heizungsmonteur bei der Firma Sulzer. Es folgte die Rekrutenschule in Bern, welche er aufgrund seines musikalischen Könnens als Militärtrompeter antreten durfte. Nach der Lehre und der RS arbeitete er in Zürich, zuerst bei der Firma Sulzer und anschliessend bei der Firma Bürke. So sammelte er Erfahrung für die Prüfung zum eidgenössisch diplomierten Tankrevisor und seine folgende berufliche Laufbahn. 1971 machte er sich mit seinem Bruder Marti in Untervaz selbständig, daraus wurde die Firma „Gebrüder Hug Tankreinigungen“ gegründet.

In der Musikgesellschaft lag Papa vor allem der Nachwuchs am Herzen und er investierte viel in die Ausbildung der Jungbläser. Beim Musizieren und im Verein lernte er Margreth Lipp näher kennen und lieben. Die beiden heirateten am 30. Oktober 1981 in der Klosterkirche in Pfäfers. Daraufhin zogen sie ins Eigenheim nach Bawangs, wo bald das Familienleben einzog. 1983 kam Fabienne, die erste Tochter, auf die Welt, 1984 folgte der Sohn André und 1988 das dritte Kind Evelyne. An uns Kindern hatte Fridolin stets grosse Freude und er war uns ein herzensguter Familienvater.

Ab 1982 übernahmen Mama und Papa gemeinsam die künftige Hug AG Tankrevisionen. Über 30 Jahre, bis in Fridolins Pensionsalter, führte er anschliessend gemeinsam mit seiner Frau das Geschäft zielstrebig, verantwortungsbewusst und erfolgreich als Familienbetrieb.

Unser Papa war ein geselliger Mensch. In der Freizeit übte er sein musikalisches Hobby in der Musikgesellschaft oder mit dem Alphorn aus. Ebenfalls reiste er gerne und bewegte sich gemeinsam mit seiner Familie gern in den Bergen – beim Wandern oder auf Skitouren und auf der Piste. Abwechslung zum Alltag fand unsere Familie am Comersee, das Casa Mobile und sein Bötli machten Papa grosse Freude, schliesslich gab es auch hier immer etwas zum Tüfteln und Reparieren für ihn.

Mit knapp 65 Jahren löste sich Fridolin von seinem arbeitsreichen Betrieb und er trat in den wohlverdienten Ruhestand. Es folgte eine sehr angenehme und ruhige Zeit, welche er mit Mama im Garten, mit Reisen oder in der Natur geniessen durfte. Zudem wurde sein Leben durch die Enkelkinder Raul, Miro und Suela bereichert, welchen er ein herzlicher Neni war.

2018 erlitt Fridolin eine schwere Krankheit. Diese Zeit war sehr kräftezehrend für ihn, dank seinem starken Willen erholte er sich jedoch gut und konnte anschliessend noch erfüllende und zufriedene Jahre verbringen. Schaffenskraft und Aktivität haben Papas Leben ausgemacht – und mitten in seinem Tun wurde er am 21. Juli 2022 aus dem Leben gerissen.

Unser Papa ist stets offen auf Menschen zugegangen, hat sie respektiert und vielen unkompliziert auf die eine oder andere Art geholfen. Seine Unterstützung, aber auch seine Sprüche und seine humorvolle Art, werden uns fehlen.

Lieber Fridolin, lieber Papa, wir danken dir für deinen Familiensinn, deine Freundschaft und deine grosse Hilfsbereitschaft. Deine lebensfrohe, ehrliche und bescheidene Art haben unser Leben reich beschenkt.

Wir werden immer in Liebe mit dir verbunden sein, du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.

In Dankbarkeit
Deine Kinder

Untervaz, im Juli 2022

Am 22. Dezember 1952 wurde Brigitt als 1. von 7 Kindern in Chur geboren. Sie verbrachte eine schöne Kindheit in Chur. Nach der Schulzeit zügelte die ganze Familie wegen der Arbeit des Vaters nach Landquart. Für Brigitt begann dort ihr Berufsleben. Sie arbeitete im Service. Mit ihrer ersten grosse Liebe, bekam Sie im Jahre 1974 ihren ersten Sohn Marcel, mit dem sie bei ihren Eltern blieb. Später lernte Sie Hansjörg kennen und sie heirateten 1979. Aus dieser Ehe entstanden noch drei Kinder Sandro, Pierina und Ricardo. Als die Kinder selbständig waren, ging Brigitt wieder arbeiten. Damit sie in der Freizeit nicht alleine war, tat sie sich einen Hund und Katzen zu. Sie war sehr tierlieb. Am Schluss waren es drei Hündchen und zwei Katzen. Brigitt wurde auch Grossmutter. Nach ihrer Pensionierung hatte sie sehr viel Zeit mit ihren Enkeln verbracht, was ihr sehr grosse Freude machte. Sie beschloss sich einen Wohnwagen anzuschaffen und verbrachte mit den Enkeln viel Zeit in Italien. Auch dieses Jahr wollten sie die Sommerferien gemeinsam in Italien verbringen. Doch am zweiten Urlaubstag machte ein tragischer Unglücksfall den Ferien ein jähes Ende. Am 14. Juli verstarb Brigitt im Spital in Chur.

Ruhe in Frieden

Wir werden dich nie vergessen, in unseren Herzen wirst du immer weiterleben.

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Fridolin Hug-Lipp

*08.10.1949  †21.07.2022

zu sich heimgerufen.

1. Sterberosenkranz: 23.07.2022 um 18.00 Uhr

2. Sterberosenkranz: 25.07.2022 um 18.00 Uhr

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 28. Juli 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: Aufbahrungsstätte

3. Rosenkranz für das Nächststerbende: 28.07.2022 um 18.00 Uhr

 

Siebter: 07.08.2022 um 18.30 Uhr

Dreissigster: 21.08.2022 um 09.30 Uhr

Untervaz, 22.07.2022

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Magdalena (Lena) Joos

*22.10.1934 † 21.07.2022

zu sich heimgerufen.

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 2. August 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: Aufbahrungsstätte

Untervaz, 22.07.2022

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Brigitta Gansner-Anesini

*22.12.1952  †14.07.2022

zu sich heimgerufen.

1. Sterberosenkranz: 21.07.2022 um 18.00 Uhr

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 22. Juli 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: in der Kirche

Untervaz, 20.07.2022

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Georg Fischer-Joos

*29.07.1942  †20.06.2022

zu sich heimgerufen.

1. Sterberosenkranz: 25.06.2022 um 18.00 Uhr

2. Sterberosenkranz: 26.06.2022 um18.00 Uhr

Die Urnenbestattung findet am Montag, 27. Juni 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: in der Kirche

3. Rosenkranz für das Nächststerbende: 27.06.2022 um 18.00 Uhr

Siebter: 03.07.2022 um 09.30 Uhr

Dreissigster: 29.07.2022 um 18.30 Uhr

Untervaz, 21.06.2022

Lebenslauf Peter Hug-Zimmermann

Liaba Täta es isch a grossi Ufgab für üs gsi dina Läbenslauf z schriba, wills üs an so viel schöni Stunda erinneret hät und will du so viel Plän im Läba gha häsch.

Du bisch immer dina eiga Wäg ganga. Kei Arbet isch dier z viel gsi.

Du häsch erscht in da letschta Johr gmerkt, dass Feria eigentlich au no schön wären. Darum bisch du denn ab und zua, spontan für 2 bis 3 Täg ins Südtirol gfahra oder häsch sus a kurza Usflug gmacht.

Am Fahra häsch halt immer Freud gha und wenn dier dia grossa schöna Laschtwäga entgega cho sin, hät dis Herz höcher gschlaga.

 

Am 17. Februar 1940 bisch du in der Vordergass uf d Wält cho. A guats Johr spöter, isch dini Schwöschter Gretli gebora.

1951 bisch du mit dinera Familia uf Trimmis in da Costams züglet, wo dini Eltera dr Wingert vum Bistum pflägt hän und drzua no puuret hän.

Döt häsch du a schöni Jugend dörfa erläba. Noch dr Schualzit bisch du in d Molinära als Knecht ga schaffa. Schu döt häsch denkt, wettisch au amol Puur werda. Denn häsch aber plötzlich d Lidaschaft vum Laschtwaga fahra entdeckt und bisch viel Johr in der ganza Schwiz ga Getränke abhola, für d Firma Casutt und d Firma Wolf.

Eines Tages sin im Keller öpa 20 Harass gstanda und dini Eltara hän sich Sorga gmacht, wia du dia wieder weg bringsch. So hät das mit däm Getränkehandel agfanga.

Au z Schwinga isch a Lidaschaft gsi vu dier, aber wo du amna Pfingschtmintig dr Oberarm brocha häsch, isch d Aktivkarriera beendet gsi. Als Fän bisch natürlich noher, so viel wia möglich dabei gsi.

Z Mels häsch denn d Vrena Zimmermann kenna glert und 1965 hän iehr zwei ghürota. 1966 sinder zrugg uf Vaz in d Hintergass züglet.

Zu eurer grossa Freud hän iehr dr Werner, z Heidi und d Irene übercho.

Ds Lager und dr Hof in dr Hintergass sin langsam z chli worda für dia viela Harass, drum häsch du denn 1979 z Bawangs a Lagerhalla baut.

Mit viel Fliss isch dier das alles guat glunga, dass dini Kinder dä Betrieb hüt no dörfen witer füahra.

Noch sechzgi häsch dier denkt, dass es dier in dr Pension no z langwielig chönti werda und denn häsch dier drei Galloway-Rinder kauft. Und so hät sich au z puura verwürklicht.

Zitawis häsch über 20 Tier gha und es isch meh als a Hobby worda. Und immer no häsch Energie ka zum im Getränkehandel mit z helfa.

Jo, Plän häsch immer a hufa gha. Mängmol hämmer fascht nid mithalta möga, will mier jo au no üseri eigna Sacha gha hän.

An dina 9 Enkel häsch a grossi Freud gha und bisch sehr stolz uf sie gsi.

Häsch immer gära tanzt und Musik gloset und bisch a offena, kontaktfreudiga Mensch gsi. In da junga Johra häsch au selber Handorgla gspielt, noher aber leider kei Zit meh dafür gfunda.

Vor zwei Mönet isches leider ganz plötzlich mit dinera Gsundheit abwärts ganga und mier hetten nia denkt, dass mier di so schnell verlüren.

 

Überall wo mier sin, fälsch du.

Überall wo du gsi bisch, vermissen mier di.

Du blibsch für immer in üserna Herza.

 

 

 

 

Unsere Mama Helen Ludwig, wurde am 25. Februar 1934 in BalenValens geboren.

Zusammen mit ihrer Schwester und den zwei Brüdern durfte sie auf dem elterlichen Bauernhof aufwachsen. Die kleine Landwirtschaft diente hauptsächlich dazu, die 6köpfige Familie von ihren eigenen Erzeugnissen ernähren zu können.

Helen besuchte die Grundschule in Valens. Sie ging gerne zum Unterricht, denn das Lernen bereitete ihr viel Freude. Es wäre ihr Wunsch gewesen, danach eine Ausbildung absolvieren zu dürfen. Den Vorrang für den Weg ins gelernte Berufsleben bekamen früher jedoch die Söhne. Diese mussten später für ihre eigenen Familien aufkommen und sorgen können. Somit blieb ihr Wunsch unerfüllt.
Also fand Helen nach ihrer Grundschulzeit eine Stelle als Hilfsköchin in der Psychiatrischen Klinik in Pfäfers. Anschliessend zog sie weiter nach Untervaz, wo sie eine Beschäftigung als Hauswirtschaftsangestellte bei der Familie Krättli (Stotzlenz) annahm.
 
Neben der Mithilfe im Haushalt war sie auch für die Betreuung der Kinder verantwortlich. Diese Aufgaben erfüllte sie mit viel Freude. Es war eine sehr schöne Zeit, wovon unsere Mama bis heute noch gerne
erzählte. Der Kontakt zwischen ihr und der Familie Krättli wurde stets aufrechterhalten.

Im Jahre 1957 lernte Helen ihren zukünftigen Ehemann Stefan in Untervaz kennen. 1960 gaben sie sich in Untervaz vor dem Traualter das JaWort. In den darauffolgenden Jahren wurden die vier Kinder Stefan, Norbert, Ursula und Bernadette geboren.

Die glückliche Familie lebte in ihrem selbst erstellten Eigenheim mit der angebauten Schreinerei in der Kirchgasse in Untervaz. Helen stand Stäf bei der Bewältigung seiner täglichen Aufgaben im eigenen Betrieb stets tatkräftig zur Seite. Sie war für ihn immer eine grosse
Stütze.

In den 1960er Jahren erfüllte sich für die Familie mit der Erstellung ihres eigenen Ferienhauses in der «Brida» ob Untervaz ein weiterer Traum. Dieser schöne Ort mitten in den Vazer-Bergen bot Erholung vom strengen Arbeitsalltag, Ruhe und viel Freiraum für die Kinderschar.  Helen und Stäf freuten sich über jeden Besuch. Egal ob in ihrem Ferienhaus oder zu Hause an der Kirchgasse, jeder war bei ihnen herzlich willkommen und ihre Gastfreundschaft wurde
von allen sehr geschätzt.

In den Jahren 1994 bis 2003 wurden Helen sieben Enkelkinder geschenkt. Nana zu werden, war für sie ein grosser Wunsch gewesen. Sie freute sich immer über einen Besuch ihrer Enkel. Es war ihr auch nie zuviel, die Kinder in ihre Obhut zu nehmen und sie umsorgte sie stets liebevoll, mit Geduld und mit viel Freude.

Nach vielen schönen und erfüllten Jahren der Zweisamkeit, musste Helen im Jahr 2015 von ihrem geliebten Ehemann Stefan Abschied nehmen. Mit diesem schmerzhaften Verlust entstand eine grosse Lücke im Leben von unserer Mama.

Die gemeinsame Zeit mit ihrem Ehemann und die täglichen, fürsorglichen Aufgaben, denen sie sich über all die Jahre angenommen hatte, fehlten ihr. Das Alleinsein machte unserer
Mama sehr zu schaffen und sie verlor zunehmends den Lebensmut.
Im Oktober 2016 durfte Helen in die Pflegewohngruppe Mastrils einziehen. Dort wurde sie sehr gut betreut. Umgeben von lieben Mitbewohnerinnen und hilfsbereitem Personal kehrte
wieder Kraft und Freude in ihr Leben zurück. Nach zwei Jahren erfolgte der Umzug der Wohngruppe ins Pflegezentrum Neugut in Landquart. Dort durfte sie die letzten Jahre ihres Lebens in einem entspannten und angenehmen Umfeld, wo sie sich wohl fühlte, verbringen.

Altersbeschwerden machten sich in den letzten Monaten zusehends bemerkbar. Am 7. Mai durfte sie dann nach einem reich erfüllten Leben zu ihrem Schöpfer heimkehren. Unsere Mama, Schwiegermama und Nana war eine sehr treubesorgte und liebenswerte
Frau. Für die wichtigen Dinge im Leben hat sie sich immer Zeit genommen es war ihr nie etwas zuviel.

Wir danken dir für deine Zeit, Geduld und einfühlsame Art, die du uns immer wieder entgegengebracht hast.

Möge dir die ewige Ruhe gegönnt sein.
In Liebe, deine Familie.

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Peter Hug-Zimmermann

*17.02.1940  †02.06.2022

zu sich heimgerufen.

 

 

 

1. Sterberosenkranz: 03.06.2022 um 18.00 Uhr

2. Sterberosenkranz: 04.06.2022 um18.00 Uhr

Die Erdbestattung findet am Montag, 6. Juni 2022 um 15.00 Uhr statt.

Besammlung: Aufbahrungsstätte

3. Rosenkranz für das Nächststerbende: 06.06.2022 um 18.00 Uhr

Siebter: 12.06.2022 um 09.30 Uhr

Dreissigster: 03.07.2022 um 09.30 Uhr

Untervaz, 02.06.2022

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Helena Ludwig-Riederer

*25.02.1934  †07.05.2022

zu sich heimgerufen.

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 16. Mai 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung in der Kirche

 

Untervaz, 09.05.2022

Lebenslauf von Hans Krättli – Mehli «Hafner Hans»
(* 5. Juni 1934 / U 18. April 2022)

Däta erblicke am 5. Juni 1934 als zweitältestes Kind von Hans und
Anna Krättli – Leopold das Licht der Welt. Gemeinsam mit seinen
sechs Geschwistern erlebte er in Vaz eine schöne, aber auch
entbehrungsreiche Jugendzeit.

Nach sieben Jahren Primarschule in Vaz und zwei Jahren Sekundarschule in Zizers absolvierte er nach einem einjährigen
Sprachaufenthalt im Jura eine Lehre als Maler bei seinem Onkel Göttisepp. Nach der Lehre arbeitete er weiterhin bei Göttisepp als
Maler und 6 Jahre bei der SBB-Werkstatt in Chur. 1970 wechselte er
nach Landquart zur RhB und konnte dort später die Führung der
Malerei übernehmen. Dort blieb er, bis er sich 1996 pensionieren
liess.

Im Mai 1959 heiratete er seine Jugendliebe, Burga Mehli aus
Trimmis. Gemeinsam bezogen sie ihre erste Wohnung im Grafis in
Vaz. Der glücklichen Ehe entsprangen sechs Kinder, ein Mädchen
und fünf Knaben. Im Grafis wurde es langsam räumlich eng und
die junge Familie konnte sich mit dem Bau eines Einfamilienhauses
im Tuf einen Traum erfüllen.

In seiner Freizeit liebte er das Jassen und das Singen im
Kirchenchor. Zusätzlich engagierte er sich als Schulrat und im
Vorstand der Raiffeisenbank Untervaz.

Däte war handwerklich sehr begabt und unterstützte seine Söhne
1993 beim Neubau und 1996 beim Umbau von Häusern im Tuf.
Sehr viel Zeit verbrachte er im Beisein seiner Enkelkinder, was ihm
grosse Freude bereitete.

Trotz der tollen Zeit, die Däta im Tuf verbringen durfte, blieben ihm
harte Schicksalsschläge leider nicht erspart. Nach schwerer und
langer Krankheit verstarb seine Frau Burga viel zu früh im Jahre
2002. Knapp 10 Jahre später verlor er auch noch sein ältestes Kind,
Burga, an einer heimtückischen Krankheit.

Nach dem Tod seiner Frau durfte er mit seiner Partnerin Annina
noch viele schöne Momente erleben, unter anderem indem sie
gemeinsame Reisen und Fahrradausflüge in Europa genossen.
Nach einem Unfall im Jahr 2017 erholte er sich nicht mehr richtig.
Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Das
letzte halbe Jahr seines Lebens verbrachte er unter liebevoller
Pflege im Serata in Zizers, wo er am Ostermontag im Beisein seiner
Familie friedlich einschlafen durfte.

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Hans Krättli-Mehli

*05.06.1934  †18.04.2022

zu sich heimgerufen.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 22. April 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung bei der Aufbahrungsstätte

  1. Sterberosenkranz: 20.04.2022 um 18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz: 21.04.2022 um 18.00 Uhr
  3.  Rosenkranz für das Nächststerbende: 22.04.2022 um 18.00 Uhr

Dreissigster: 21.05.2022 um 18.30 Uhr

Untervaz,20.04.2022

Lebenslauf Brigitte Lipp – Schneider – 28.3.1936 – 22.3.2022

Am 28.3.1936 wurde Brigitte in Kaltbrunn SG als viertes Kind von Josef und Anna Schneider – Klotz geboren. Mit ihren fünf Geschwistern verbrachte sie trotz des Krieges eine schöne und ziemlich unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit. Ihre älteste Schwester Erika war 21 Jahre älter als ihr jüngster Bruder Walter. Es muss eine fortschrittliche Familie gewesen sein. Zum Beispiel hatten sie schon eine Waschmaschine. Während des Krieges und dem Versorgungsengpass durften die Bauern in der Umgebung die Waschmaschine im Keller der Familie Schneider benutzen und brachten im Gegenzug Eier, Milch und andere Produkte vom Hof. Ihr Vater besass das erste Auto im Dorf und so lernte sie in jungen Jahren Auto fahren. Später war sie stolz, dass sie ihrem zukünftigen Ehemann zeigen konnte wie’s geht, als dieser selbst Fahrschüler war. Ihr älterer Bruder Paul nahm sie überall mit, ob Skifahren oder Wandern mit seinen Freunden. 1952, Brigitte war gerade mal 16 Jahre alt, verstarb ihr Vater Josef an einer Lungenkrankheit. Ihre Mutter Anna führte die Verwaltung einer örtlichen Krankenkasse weiter und übernahm die alleinige Verantwortung für die Familie. Nach der Lehre als Betriebsassistentin bei der Post Uznach zog Brigitte aus in die weite Welt der Schweizer Post. Mit ihrer Vespa fuhr sie in die abgelegensten Bergtäler zur selbständigen Ferienablösung der Posthalter oder als deren Assistentin. Viele Jahre später als sie schon pensioniert war, wusste sie mir auf unseren Ausflügen durch die Bündner oder Urner Bergdörfer so manche Geschichte von früher zu erzählen.

Anfang der 1960er Jahre wurde Brigitte von der PTT nach Davos versetzt. Die Strassen im Prättigau waren noch nicht alle geteert und so kam die wagemutige Brigitte nicht immer ohne Sturz und Hautschürfungen mit ihrem Töff im Ziel an. In Davos arbeitete ein junger Mann bei der Schweizerischen Bankgesellschaft, der regelmässig zu ihr an den Postschalter kam. Die beiden konnten ihr Gefallen aneinander nicht verbergen. Als dieser junge Untervazer nämlich dann zur Post Davos wechselte, merkte dies der Postverwalter sofort und versetzte Brigitte sogleich ins andere Postamt in Davos mit den Worten «Liebespaare können wir hier nicht gebrauchen». Diese Versetzung nützte allerdings nichts. 1963 heirateten Brigitte und Peter Lipp in der Kirche Untervaz und feierten im Schloss Sargans. Peter wurde bald in die Telefondirektion in Chur berufen und so gründeten die beiden im Tivoliblock in Chur eine Familie. 1964 kam Peter jun. zur Welt, zwei Jahre später, am genau gleichen Tag, Brigitta und 1971 Markus. Sie hatte derart Freude an den Locken des jungen Peter, dass sie wartete, bis dieser ein richtiger Strubelpeter war, bevor der Vater mit dem Kleinen zum ersten Mal zum Coiffeur gehen durfte. Als die beiden vom Churer Bahnhofcoiffeur zurückkamen, war sie so betrübt ob den nun kurzen und geraden Haaren des Peter jun., dass Peter sen. mit dem Buben zurückging und nachfragte, ob die Locken auch wirklich nachwachsen. «Also wieder ankleben kann ich sie nicht», meinte der Friseur verdutzt.

Die Familie fuhr einen blauen VW Käfer. Die praktisch veranlagte Brigitte brachte es immer fertig, alle und alles in das kleine Auto einzuladen, um ins Unterwallis oder ins Tessin in die Ferien zu fahren. Wanderungen, Schifffahrten auf dem Genfersee, Baden in Leukerbad, Marktbesuch in Luino, es war immer etwas los, Familienferien waren nicht zum Faulenzen da.

1974 übernahm ihr Ehemann Peter in dritter Generation von seinem Vater Lorenz die Post in Untervaz. Für Brigitte war es ein grosser Wechsel von der Stadt wieder in ein Dorf. Neben der Betreuung ihrer Familie arbeitete sie fortan als Assistentin ihres Mannes, dem Posthalter von Untervaz. Sie schätzte den Kundenkontakt sehr und hatte immer ein offenes Ohr für alle. In der Gemeinde engagierte sie sich für die Vazer Fasnacht und war Gründungsmitglied der Vazer Hexen. Sie sang im Kirchenchor und machte im Frauenverein mit. Sie lernte die Bündner Spezialitäten wie Maluns, Tatsch und Capuns exzellent kochen und war immer bereit mit einem praktischen Tipp und grosszügiger Hilfe. Mit ihrem Mann Peter und ihrer Tochter Brigitta mit Schwiegersohn reiste sie in die USA und flog im Kleinflugzeug über den Grand Canyon. Auf der thailändischen Insel Koh Samui lachte sie, als Peter pflotschnass von einem Motorradausflug zurückkam, weil er von den Einheimischen traditionell zum Neujahr mit Wasser bespritzt wurde. Zusammen besuchten sie ihren Sohn Peter, der als Reiseleiter stationiert war, in Mallorca, Gran Canaria und Portugal. 1993 starb Brigittes Mutter. 1994 feierte ihre Tochter Brigitta Hochzeit. Im gleichen Jahr traf dann die ganze Familie ein harter Schicksalsschlag. Im September 1994 verunglückte Sohn Markus mit 23 Jahren in den Bündner Bergen tödlich. Im Oktober 1995 starb ihr geliebter Ehemann Peter an Krebs. Vom 3er Haushalt alleine in 13 Monaten! Wieviel Kraft muss diese Frau haben, wie stark ist meine Mama, dachte ich mir immer und sagte es ihr auch. Sie arbeitete weiter auf der Vazer Post bis zu ihrer Pensionierung. Danach wurde das Reisen zu ihrer grossen Leidenschaft. Brasilien und Australien mit ihrer geliebten Schwester Erika und Schwager Pius, Kuba, Mexiko, unzählige Europareisen und vieles andere mit Freundinnen und Familie. Brigitte war auf allen Kontinenten.

2003 begegnete Brigitte im Pizol Park Sargans einem Mann. Beide glaubten sich schon mal gesehen zu haben, und sie nahmen ihren Mut zusammen und sprachen sich an. Tatsächlich, sie kannten sich aus lang vergangenen Tagen. Peter, schon wieder dieser Name, schien wohl ihr Lieblingsname zu sein, war ein Freund ihres Bruders Paul. Sie lernten sich in den 50er Jahren beim Skifahren kennen. Nun, 50 Jahre später, erzählten sie sich ihre Geschichten, die sich ähnelten, da sie beide verwitwet waren. Es entstand neue Liebe und die beiden durften zusammen noch fast 20 wunderbare Jahre erleben mit vielen schönen Busreisen, Zugfahrten und unvergessener gemeinsamer Zeit in ihrer geliebten Maiensäss Hütte auf Zamunt.

Als Brigitte wegen einem Augenleiden nicht mehr Auto fahren konnte, war das für sie nicht so einfach. Es bedeutete für sie, einen Teil ihrer Selbständigkeit und Freiheit aufzugeben. Aber Peter fuhr ja noch Auto und sie kaufte sich das SBB GA. Sie konnte sich immer der Situation anpassen und das Positive sehen. Grosse Freude hatte sie an ihren vier Enkelkindern Manuel, Raphael, Matthias und Benjamin, die sie gerne grosszügig verwöhnte und beim Familien- Lotto auch mal die Zahlen so zog, dass «zufälligerweise» genau die Zahlen kamen, die dem kleinen Manuel noch fehlten.

Im Jahre 2017 entdeckte sie selbst an sich etwas, das dann als Krebs diagnostiziert wurde. Wieder einmal galt es für Brigitte, stark zu sein. «Ich will 90 werden» war ihre Devise. Sie war immer zuversichtlich, «das kommt schon wieder». Sie haushaltete weiter selbständig, unternahm kleine Ausflüge, traf sich mit den Frauen des Posthock und besuchte fleissig das Aquafit. Brigitte hatte das Talent auf Menschen zuzugehen. Sie freute sich an jedem Schwatz bei ihren täglichen Spaziergängen durchs Dorf und bedauerte, dass sie wegen ihrem Augenleiden nicht mehr jeden von weitem erkannte. Mit ihren Mietern pflegte sie eine wunderbare Freundschaft.

Am 22. März 2022, sechs Tage vor ihrem 86. Geburtstag, verliessen sie ihre Kräfte. Sie spürte es und nahm Abschied von uns. Der Krebs hat ihren Lebenswillen und Optimismus besiegt. Jetzt ist meine Mamma bei meinem Papa und meinem Bruder Markus, die sie so sehr vermisste.

Mamma, viela Dank für allas – mach’s guat !

Peter (Pedro) Lipp jun., 1.4.2022

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Brigitte Lipp-Schneider

*28.03.1936  †22.03.2022

zu sich heimgerufen.

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 7. April 2022 statt.

Besammlung in der Kirche

 

  1. Sterberosenkranz: 28.03.2022 um 18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz: 06.04.2022 um 18.00 Uhr

Dreissigster: 1. Mai 2022

                3. Rosenkranz für das Nächststerbende: 07.04.2022 um 18.00 Uhr

Untervaz, 25.03.2022

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Gregor Cadusch

*23.10.1953  †11.03.2022

zu sich heimgerufen.

 

 

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 23 März 2022 im engsten Familienkreis statt.

Siebter: 27. März 2022

Dreissigster: 23. April 2022

Untervaz, 14.03.2022

Lebenslauf von Beatrice Sac-Fuchs

Am 26. Mai 1972 wurde Bea als Tochter von Peter und Magdalena Fuchs-Ludwig geboren. Sie war die Jüngste im Bunde – zuhause in Untervaz warteten die Geschwister Lenz, Claudia, Lisa und Gerda bereits sehnsüchtig darauf, die kleine Bea kennenzulernen. Die Nachzüglerin mit den Sommersprossen und dem frechen Grinsen hielt die Familie in den darauffolgenden Jahren in ihrem Zuhause in Tuf auf Trab. Wann immer sie konnte, stieg Bea in ihre Gummistiefel und eilte zum Bauernhof von Urs Krättli, um dort tatkräftig mitzuhelfen. Der Gestank von Gülle und Mist kündigte abends ihre Rückkehr an, noch bevor sie unter der Haustür die Gummistiefel abstreifte. Neben dem ganzen Dreck hatte sie aber vor allem eins im Gesicht: ein Strahlen.

Beas Freundin von Kindsbeinen an, war Doris. Einmal hat Bea ihr den Bären aufgebunden, wenn sie beide gleichzeitig in der Badewanne sässen, könnten sie über die Brause miteinander telefonieren. Auch wenn das technisch nicht wirklich zu klappen schien – eine Verbindung zueinander hatten die beiden trotzdem ein Leben lang. So war Doris auch in schweren Stunden an Beas Seite.

Im Alter von sieben Jahren wurde Bea zum ersten Mal Tanti. Als Teenager war sie die geborene Babysitterin und kümmerte sich liebevoll um ihre Nichten und Neffen. Sie war zur Stelle, wenn mitten in der Nacht bei einer ihrer grossen Schwestern die Wehen einsetzten oder wenn ein Elternpaar mal alleine übers Wochenende verreisen wollte. Auch als junge Grosstante freute sie sich später immer über Kinderbesuch im Hause Sac und sprang auch für diese Generation manchmal als Babysitterin ein. Von da an, wurde sie erst recht humorvoll «Bäsi» genannt. «Hört auf damit, so alt bin ich doch noch nicht», sagte sie manchmal, und musste aber dabei selber lachen.

Eines Abends, Ende 1991, tigerte Bea aufgeregt in der Stube in Tuf auf und ab, nachdem sie sich lange im Bad herausgeputzt hatte. Immer wieder schob sie den Vorhang zur Seite und spähte aus dem Fenster. Sie werde heute von jemandem abgeholt, erklärte sie. Aber mehr, als dass er Toni hiess, und sie ihn am Stefansball im P-One beim Tanzen kennen gelernt hatte, liess sie sich nicht entlocken. Heute wissen wir: Toni war der Eine. Am 18. Mai 1996 läuteten dann hier in dieser Kirche die Hochzeitsglocken und die beiden wurden von Pfarrer Walser getraut.

Mit Toni entdeckte Bea das Reisen in ferne Länder: Amerika, Australien, Hongkong, Canada. Doch auch Italien hatte es Bea angetan. Mehrere Jahre in Folge verschwanden die Schwestern Fuchs für eine Woche nach Monterosso al Mare in der schönen Cinque Terre. Aufzufinden waren sie im Zitronenhain ihres Freundes Beppe, auf dem Wanderweg nach Vernazza oder bei einem Glas Wein bei Pavarotti. Und auf jeden Fall immer herzhaft lachend. Der italienische Wortschatz aller Schwestern beschränkte sich auf «Grazie» und «Vino Bianco», aber sie schlugen sich Jahr für Jahr mit ihrem Charme durch die Gassen von Monterosso. 2019 bestieg Bea gemeinsam mit Lisa den Kilimanjaro. Damit erfüllte sie sich einen Traum, der viel Training und Vorbereitung forderte.

Beas Freude an der Arbeit auf dem Bauernhof blieb ein Hobby. Sie entschied sich dann aber doch für die Modebranche und machte eine Ausbildung im Schild in Chur. Manchmal haben wir sie angerufen, nur um es noch einmal zu hören: «Schild c’est chic, Sac?». Sie beherrschte diesen Zungenbrecher ohne mit der Wimper zu zucken. 1993 wagte sie den Schritt, ihr geliebtes Untervaz zu verlassen und zog mit Toni für 4 Jahre nach Zürich. Beim Feldpausch in der Bahnhofstrasse beriet sie ihre Kundinnen als stellvertretende Abteilungsleiterin. Jahre später liess sie sich zur Masseurin ausbilden und arbeitete in der Tamina Therme, bis sie sich 2007 als Masseurin und im Networkmarketing selbständig machte.

1999 bauten Bea und Toni sich in der Bündte von Beas Eltern in Tuf ihr eigenes Reich. Bea verstand es, Gemütlichkeit zu verbreiten und das Haus stilvoll einzurichten. Immer wieder stellte sie saisonal um oder änderte das Farbkonzept. Toni musste sich in den eigenen vier Wänden immer wieder aufs Neue zurechtfinden. Eine besondere Augenweide war der Weihnachtsbaum, dem Bea jedes Jahr ihren einzigartigen Glanz verlieh. Die Aussicht aus dem Esszimmer genoss Bea bis zum Schluss. Es war, als hätte der Blick über die Wiesen und Felder bis zu den Bergen etwas Tröstendes, das ihre traurigen Gedanken forttrug. Ausserdem war die Küche Beas Reich. Gerne verwöhnte sie Familie und Freunde als Gastgeberin. Rezepte brauchte sie dafür nicht, sondern liess ihrer Kreativität freien Lauf.

Ende 2020 veränderte die Diagnose Krebs das Leben von Bea und allen, die ihr nahestanden.

Im September 2021 erfüllten sich Bea und Toni einen langgehegten Traum mit einer Wohnung im Tessin. Ihr kleines Paradies einzurichten, gab Bea Zuversicht. Im Blick auf den Lago Maggiore lag  Hoffnung.

Zuhause in Tuf durfte sie sich stets auf den Beistand und die Hilfe ihrer Geschwister und von Tonis Familie verlassen.

Am Nachmittag des 26. Februars 2022, wurde Bea von ihrem Leiden erlöst. Bei ihr waren ihr geliebter Mann Toni und ihre Schwiegereltern. Nur 16 Tage nach dem Tod ihrer Mutter ging am Himmelszelt ein weiterer Stern auf.

In Beas Küche hängt seit eh und je eine grosse Fotowand, an der sie zahlreiche Erinnerungen mit ihren Liebsten gesammelt hat. Erinnerungen sind es nun auch, die uns heute trösten. Bea, du wolltest den Menschen um dich herum immer Gutes tun. Mehr noch, als einen Platz an deiner Fotowand, hast du den Menschen einen Platz in deinem Herzen gegeben. Und du wirst immer einen Platz in unserem haben.

Lebenslauf von Thuri Hug
Liaba Thuri, liaba Götti, miar alli hen so viili tolli Erlebnis mit diar in dinem Läba dörfa teila. Gära wetti diar a chli öppis vu dinem Läba verzella und diar a so au säga, wia i di erlebt und vor allem bewundret han:
I bin dr Thuri Schällaberg, im ganza Land bekannt… So hesch du di gära mit dr Melodie vum Schacher Seppli vorgstellt. Und i glauba, das triffts au uf da Punkt, wia viel Lüüt di kennt und gschätzt hend. Das gseht ma grad hüt bsunders guat, wenn du gsehsch, wia viel as chu sind, zum diar dia letschti Ehr z’erwiisa.


Als stolza Marejaburger bisch du am 9. September 1967 als 5. Chind vum Vreni und vum Arthur Hug-Florin uf d’Welt chu. Zäma mit diner Schwöschter und dina 4 Brüadera hesch du im Salavis dini Chindheit verbringa dörfa. Viel z’früah, im Alter vu 6 Johr, hen du und dini Gschwüschterta euri Mama dur an tragischa Autounfall verlora. Vu döt awäg het euri Nana mit eurem Pa zäma eu ufzoga.


Im Volg do z’Vaz hesch du dörfa dini Lehr absolviara. Drnäbed, bekannt als Bibi oder Schällaberg, hesch du aktiv dini Hobbys pflegt, wia zum Bischpiil Volleyball, Tschutta und in viilna anderna Clubs und Verei meh. Uf kei Fall vergässa darf ma dini langjöhrig Mitgliedschaft bir Guggamusig Fänza Fäzer und aschlüssend bir Guggamusig Schattahöggler. Dia 5. Johresziit isch usserordentlich wichtig gsi für di! Do het chönna chu, was wella het, du gosch sicher an d’Vazer Fasnacht!!! Miar alli chönten do sicher dia eint oder ander schöni Episoda verzella. Und mit däna schöna Moment werden miar di au immer gära in Erinnerig bhalta.


Öppis, wo du immer gseit hesch, isch gsi, dass du am 9.9.99 hürota werdisch. Und tatsächlich hesch du diner liaba Frau Claudia a dem prophezeita Tag s’Jo-Wort geh. I mag mi no guat an dia viila Gäscht a dem wunderbara Tag im Alpina z’Schiers erinnera.
Bruaflich het sich mitem zäma chu mir Claudia au einiges verändret. Zäma mit diner Frau und dina Schwigereltera Ursula und Livio hesch du au zur Gaschtgeberfamilia vum Alpina ghört. Und i glauba, dass chön miar alli do dinna bestätiga, dass du das sehr gära gmacht hesch. So sin miar doch alli immer wieder gära ins Alpina ga ässa ganga oder hen au s’eint oder andera Fescht döt dörfa fiira.


Am 9. Februar 2005, am Geburtstag vu diner Mama, het euri Amalia z’Liacht vur Welt erblickt. As Johr spöter, am 3. Juli 2006, isch au dr Nando uf d’Welt chu. Dini beida Chind sind dina ganz grossi Stolz gsi. Vieles hesch du mit ihna unternuh oder si au eifach nu bi ihrna Hobbys unterstützt, sigs si zum Training uf Vaz z’bringa oder au zum Bispiil bir Pfläg vu da Biinli vum Nando.


Dini Familia isch soderso dis ein und alles gsi. Wenns Ziit näb dr Arbet erlaubt het, hen iahr immer zäma aswas gmacht. Ganz wichtig sind eu au dia gmeinsama Feria gsi. S’Reiseziel isch gära Thailand gsi, wo dina Pa as paar Johr vu sinem Läba verbrocht het. Au nochdem üsa Neni nümma z’Thailand gsi isch, bisch du dem Land für euri Feria treu bliba. Bis am Schluss hesch du Fründschafta im Ferna Oschta pflegt.


Fründschafta sind diar soderso extrem wichtig gsi. Au wenn du d’Schiers hina gwohnt hesch, het din Wäg di immer uf Vaz brocht, damit du dini Fründschafta und Vereinsmitgliedschafta pflega hesch chönna, sigs bima Biar im Stärna, als Präsident vur Guggamusig Schattahöggler oder als Organisator vum Herbschtmarch für da Burgaverei.


Öppis, wo du und dini Familia sehr gära gmacht hen, isch dr Reto uf Zanoppis uhi ga bsuacha. Viili schöni Stunda und Täg hen iahr uf dem Maiasäss zäma verbrocht. Afangs letscht Johr isch an Traum vu diar in Erfüllig ganga und du hesch das Hüsli ds’Zanoppis dörfa vum Reto übernih. Zäma mit dina Brüadera und Fründa hesch du letscht Summer as paar Verändriga rund ums Huus verwürklicht. Leider viel z’churz bisch du dr stolzi Hüttlibsitzer vu Zanoppis gsi.


Es isch nämli im Johr 2014 gsi, wo du d’Diagnosa Chrebs überchu hesch. Tapfer hesch du gega dia heimtückisch Chranket gkämpft. Ma het ama gmeint, dasses wieder ufwärts goht, doch dr Chrebs het sich immer wieder zrugg gmolda. Du hesch aber das Chrüz uf di gnuh, hesch di nia entmuatiga luh und bisch immer optimistisch durs Läba wiiter ganga. Wema di gfrogt het, wiasder goht, isch dini Antwort eigentlich immer «Guat» gsi. Asona Frohnatur bisch du gsi. Miar hen di praktisch nia Liida gseh müassa. I glauba, vu diar chön miar alli a Schiiba abschniida, so wia du dini Chranket uf di gnuh hesch und au mitara umganga bisch. Eifach nur bewundernswert.


In da letschta drei Monet isches denn aber massiv abwärts ganga mit diar. Au dia neu Therapie het leider nid agschlaga. Mit diar hen miar mitglitta. As isch immer klarer worda, dass du kei Chance meh hesch. Miar hen langsam aber sicher müassa lerna, dass miar üs vu
diar verabschiida müand. In da letschta Wuchana und Täg hesch du treua Bsuach vu diner Familia und Fründa kha. I chan diar usserdem versichera, dass miar alli immer bi diar in Gedanka gsi sind.


Letscht Mittwuch, 23. Februar 2022, hen sich dini Familiaaghöriga no chönna bi diar chu verabschiida und guati Gedanka mit uf dinem Weg ins Paradies mitgeh. Am Obed am viartlab achti, im Bisii vu diner über alles gliabta Frau Claudia, hesch du dörfa dini Schmerza und dis Liida hinter diar luh und du hesch di verabschiedet vu dära Welt.
Du wirsch üs immer fähla, du wirsch immer an Platz in üsna Härza ha. Miar sind dankbar, dass miar hen dörfa an Teil vu dinem Läba si. Miar vermissen di!
I danka diar eifach für alles!


Im Nama vur Truuramilia bedanki mi bi allna, wo dr Thuri dia letschta Wucha begleitet hend, sigs mit persönlicha Bsuach oder aber eifach au nur mit tröschtenda Wort und Gedanka.
Bhaltemerna so in Erinnerig und Ehra, wia miar in kennt und gschätzt hend!

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 Beatrice Sac-Fuchs

*26.05.1972       † 26.02.2022

zu sich heimgerufen.

 

 

  1. STERBEROSENKRANZ: 28.02.2022 um 18.00 Uhr
  2. STERBEROSENKRANZ : 02.03.2022 um 18.00 Uhr

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 3. März 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: In der Kirche

  1. ROSENKRANZ FÜR DAS NÄCHSTSTERBENDE: 03.03.2022 um 18.00 Uhr

Siebter: 12.03.2022 um 18.30 Uhr

Dreissigster: 09.04.2022 um 18.30 Uhr

 

 

Untervaz, 27.02.2022

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Arthur (Thuri) Hug-Rada

*09.09.1967      †23.02.2022

zu sich heimgerufen.

 

 

 

 

  1. Sterberosenkranz: Montag, 28.02.2022 18.00 Uhr

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 1. März 2022 um 14.00 Uhr statt. Besammlung bei der Aufbahrungsstätte

2. Rosenkranz für das Nächststerbende: Dienstag, 01.03.2022, 18.00 Uhr

Untervaz, 24.02.2022

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 Magdalena „Lena“ Fuchs-Ludwig

*23.11.1932       † 10.02.2022

zu sich heimgerufen.

 

 

  1.  STERBEROSENKRANZ: 13.02.2022 um 18.00 Uhr
  2. STERBEROSENKRANZ : 15.02.2022 um 18.00 Uhr

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 16. Februar 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: Aufbahrungsstätte

Dreißigster: 12.03.2022 um 18.30 Uhr

Untervaz, 10.02.2022

Lebenslauf von Arnold *Noldi* Castellazzi

Arnold *Noldi* kam am 8. Oktober 1940 in Untervaz auf der «Egg» als 2. Kind von Pia und Christian Castellazzi-Scheiber zur Welt. Zusammen mit seinen 3 Brüdern wuchs er auf dem Bühali auf und durfte eine schöne Kindheit erleben.

Noldi besuchte in Untervaz die obligatorische Schulzeit. Anschliessend hatte er die Möglichkeit in seinem Heimatdorf die Lehre als Schreiner bei der «Schreinerei Ludwig» in der Vordergasse zu absolvieren. Nach der Lehrzeit wechselte er die Stelle für kurze Zeit als Schreiner in`s Nachbardorf Zizers. Für die nächsten 40 Jahre war die Papierfabrik Landquart der Arbeitsort von Noldi. Dort hatte er die Möglichkeit bis zum Werkführer aufzusteigen und war in Landquart bis zu seiner Pensionierung tätig.

Noldi musizierte zusammen mit seinen 3 Brüdern in der Musikgesellschaft Untervaz, wo sie viele schöne sowie lustige Musikfeste erlebten. Noldi durfte auch einige Ehrungen entgegennehmen und wurde im Verein sehr geschätzt. Nicht nur die Auszeichnung zum Kantonalen und Eidgenössischen Veteran wurden ihm verliehen, Noldi wurde auch zum Ehrenmitglied der Musikgesellschaft Untervaz ernannt.

Lange Zeit sang er auch im Rölli-Chor mit und begleitete so viele Hochzeiten und verschönerte zahlreiche Gottesdienste.

Am 25. Mai 1968 heiratete Noldi seine grosse Liebe Maria Rischatsch. Knapp zwei Jahre später, im Mai 1970 erblickte Tochter Eliane das Licht der Welt. Im Januar 1972 folgte Sohn Aldo. Anfangs der 70er Jahre zog er mit seiner Familie in die Flumisgasse. Dort durfte er bis ein paar Tage vor seinem Tod zusammen mit seiner Maria leben.

Neben dem musizieren und Zeit mit der Familie verbringen, war eine grosse Leidenschaft der Garten auf dem Untervazer Feld. Durch das «Holzsagen» zusammen mit seinem Bruder Christian «Hitsch» war er oft bei den Leuten unterwegs, um deren Klafter Holz zu verarbeiten. Im Sommer half Noldi beim Heuen auf dem Bauernhof seines Schwagers in Obervaz mit. Gerne besuchte Noldi seinen Bruder Hermann in Pradawald und sie erlebten schöne Stunden zusammen. Zudem verbrachte Noldi gerne viel Zeit in den Bergen, sowie beim Fischen und während der Jagd führte er etliche Transporte für die Jägerschaft aus.

Im Jahre 2000 kam seine erste Enkelin Livia zur Welt. Darauf folgte im 2002 Jann und 2003 Carina. Mit Carina und Jann verbrachte er viele Stunden im Garten des Untervazer Felds. Dabei konnten die beiden viel von ihrem Neni lernen und sie durften sogar selber einige Samen aussäen. Die Enkel hatten grosse Freude als sie zu gegebener Zeit ihr Gemüse ernten konnten, um dies dann voller Stolz der Tata zu präsentieren.

 

Später verlegte er ihren Garten in den Rüfeliweg oberhalb der Häuser seiner Kinder. Dort war er sehr viel anzutreffen, pflegte ihn mit viel Leidenschaft um dann nach getaner Arbeit auf dem Sitzplatz bei seiner Garage ein Café zu trinken. Ausserdem half Noldi mit viel Freude seinen Kindern im und ums Haus herum.

Sobald die Temperaturen anstiegen, sassen Noldi und Maria vor ihrem Haus in der Flumisgasse und konnten das Geschehen auf den Untervazer Strassen mitverfolgen. Dadurch waren sie unter Leuten. Es gab immer etwas zu beobachten und ihnen wurde nie langweilig. Er genoss die vielen schönen Gespräche, die sich dadurch ergaben.

Wenn er zusammen mit Maria eine Runde spazieren ging und anschliessend bei seinen Freunden und Bekannten zu einem «Schwatz» vorbeischauen durfte, erfüllte ihn das mit Freude.

Am 6. Januar 22 musste Noldi in`s Spital, wo er am 14. Januar 22 friedlich einschlafen durfte.

Lieber Noldi, Papa, Schwiegervater, Neni, Bruder und Schwager wir sind sehr dankbar für die wunderschönen Jahre die wir mit dir verbringen durften. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 Arnold Castellazzi-Rischatsch

*08.10.1940       † 14.01.2022

zu sich heimgerufen.

 

 

  1. STERBEROSENKRANZ: 16.01.2022 um 18.00 Uhr
  2. STERBEROSENKRANZ : 17.01.2022 um 18.00 Uhr

Die Urnenbeisetzung findet am dienstag, 18. Januar 2022 um 14.00 Uhr statt.

Besammlung: Aufbahrungsstätte

  1. ROSENKRANZ FÜR DAS NÄCHSTSTERBENDE: 18.01.2022 um 18.00 Uhr

 

Siebter: 23.01.2022 um 09.30 Uhr

Dreißigster: 13.02.2022 um 09.30 Uhr

 

Untervaz, 14.01.2022

Lebenslauf von Agatha Theresia Wolf-Fäh

Am 22. April 1932 kam Agatha als Tochter von Agatha und Adolf Fäh-Kessler in Unterterzen am Walensee zur Welt. Mit fünf Brüdern wuchs sie in bäuerlichen und einfachen Verhältnissen auf. Die Fürsorge ihrer Eltern und der sichere Halt in der Familie prägten Agatha für ihr ganzes Leben. Ihre Ruhe, ihre Zufriedenheit und ihre Zuversicht waren typisch für Agatha und hatten wohl in ihrem Zuhause ihren Ursprung und zeichneten sie bis zuletzt aus.

Die Schule besuchte Agatha in Unterterzen. Obwohl Agatha eine fleissige und tüchtige Schülerin war, so war die Schule nicht ihr Lieblingsort. Das Schulsystem war für sie damals zu streng organisiert, die Disziplin wurde mit Härte durchgesetzt und Ungerechtigkeiten mussten ertragen werden. Kein harmonischer Ort für Agatha um sich wohl zu fühlen. Oft sprach sie über die Schule von gestern und verglich sie mit der Schule von heute. Es hätte ihr heute wohl besser gefallen. Agatha war eigentlich auf Theresia Agatha getauft, wurde aber in der Schule mit Agatha angesprochen, da es noch eine zweite Theresia in der Klasse hatte und der Lehrer es für praktischer fand, die Kinder unterschiedlich anzusprechen. So tat es dann bald die ganze Klasse, ja das ganze Dorf. In Untervaz kannten Agatha alle als Agethli, ds Agethli usem Altwingert.

Als Seekind vom Walensee berichtete Agethli gerne von ihren Erlebnissen am Wasser, vom Schwimmen im See, vom Nebel im Winter und von den Fischen, welche sie weder im Wasser noch als Speise mochte. Bis zuletzt waren das stets schöne und positive Erinnerungen an Unterterzen, an ihr Elternhaus, an ihre Geschwister und diese Gedanken an ihr altes Daheim vermochten immer ein zufriedenes Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern. Unterterzen blieb bis zuletzt ihr Herzensort.

Nach der obligatorischen Schulzeit ging es für Agethli direkt ins Erwerbsleben. Sie arbeitete als tüchtige Mitarbeiterin in verschiedenen Betrieben am Walensee. In den frühen Fünfzigerjahren kam Agethli nach Untervaz. Vermittelt durch „Mund-zu Mund-Propaganda“ aus ihrer Nachbarschaft, fand sie den Weg ins Restaurant Calanda in Untervaz, wo sie ein Jahr lang als Serviceangestellte arbeitete. Nach einem Jahr im Calanda wechselte Agethli ins Bahnhöfli in Untervaz. Im Restaurant wie auch in der Grossfamilie Wolf wurde sie gebraucht und Agethli packte eifrig zu. Sie arbeitete im Service, kümmerte sich aber auch um die Kinder und die Arbeiten im Haushalt. Gemäss Leonie Kleingutti (damals Kleinkind) konnte man an der Restaurantkasse bei Agethli rechnen lernen und mit den Zeitungen wurde das Lesen trainiert. Durch den starken Familienbezug wurde das Bahnhöfli für Agethli zu ihrem zweiten Daheim fernab vom Walensee.

Im Bahnhöfli lernte Agethli auch ihren späteren Mann Luz kennen. Am 12. November 1960 läuteten in Quarten die Hochzeitsglocken und ein Jahr später kam Ruth zur Welt. Ihr folgten die Geschwister Susanne, Luzi und Edith. Bis 1966 wohnte die junge Familie im Obergeschoss der Veltlinerhalle, wo Ruth gerne am Stammtisch sass und die Leute unterhielt. 1966 wurde im Altwingert neben der Schreinerei das Eigenheim gebaut, welches bis heute das Zentrum unserer Familie blieb. Die Betreuung der Familie, das Erziehen der Kinder, das Haushalten, die Versorgung des Gartens und all die Dinge, die noch dazugehörten waren die grossen Aufgaben, die Agethli zufrieden, zuverlässig und beispielhaft wahrgenommen hatte. Agethli hatte mit der Familie in Untervaz ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden und sich im Dorf wohl gefühlt. Ihr Daheim war nun Untervaz.

In die Ferien reisten wir nicht oft und nicht weit. Es zog uns da immer wieder an den Walensee. Wir durften bei Tanta Leni und Onkel Hans im Murgtal unvergessliche und wunderschöne Ferientage verbringen. Wir alle genossen diese Tage und Agethli wohl noch etwas mehr. Auch die Besuche der Geschwister im Unterland waren Agethli wichtig. Oft trafen wir uns in Unterterzen mit all unseren Verwandten und so konnten wir unsere Cousinen und Cousins, unsere Tanten und Onkels wie auch den Geburtsort unserer Mama kennenlernen.  

Ein tragisches Ereignis für Agethli war der frühe Tod ihres Gatten Luz im Jahre 1996. Traurig, aber auch tapfer und nicht hadernd akzeptierte sie die neue Situation und fand sich gut zurecht. Agethli fand ihren Rhythmus, gestaltete ihr Leben und meisterte ihren Alltag selbstständig und zufrieden; sie verlor nie ihren Lebensmut und ihre Lebensfreude. Gerne nahm sie ihre Pflichten als Nana wahr und fand eine schöne Aufgabe mit ihren Enkelkindern.

Wichtig war Agethli auch der Kontakt zu Freunden und Bekannten. Gerne traf sie sich nach dem   Einkaufen mit ihren Freundinnen zum Kaffee und Gipfali um zu tratschen und zu plaudern, gemütlich beisammen zu sein und die Gesellschaft zu geniessen. Mit Nana lernten unsere Kinder schon früh, wie sie sich in einem Wirtshaus zu verhalten hatten und wo diese überhaupt waren. Auch sie genossen es mit Nana zu Hause oder unterwegs zu sein. Das „agethlitypische“ Verkehrsmittel für die Einkaufsrunde war das Velo mit dem Einkaufskorb, welches sie gerne nahm, um auf dem Heimweg vom Oberdorf nicht laufen zu müssen, sondern fahren zu können. Angeblich wurde Nana auch schon velofahrend mit einem Enkelkind im Körbchen, einer Einkaufstasche am Lenker und einem Schirm in der anderen Hand gesehen, aber eben nur angeblich.

Gegenseitige Besuche bei Geburtstagen in ihrem Freundeskreis waren Agethli auch sehr wichtig und wollten gepflegt werden. An ihrem Geburtstag hatte sie es auch gerne, wenn die Türen im Altwingert offenstanden und eine gesellige Runde beisammen war.

Ein gravierender Wendepunkt war der 12. Februar 2016. An diesem Tag hatte Agethli ihren ersten Schlaganfall und es änderte sich vieles in ihrem Leben. Ihre Selbstständigkeit wurde ihr abrupt genommen und es gab einen Neustart. Nach einem kurzen Spital- und Pflegeheimaufenthalt organisierten wir mit ihr zusammen ihr Leben neu. Mit der professionellen Unterstützung der Spitex schafften wir es, dass Agethli im Altwingert, in ihrem Daheim, bleiben konnte. Es gelang uns wieder, die Einkaufsrunde mit Kaffee und Gipfali zu machen; nun halt mit dem Auto anstelle des schon erwähnten Velos mit Körbli. Agethli hatte grosse Freude, vertraute Gesichter wieder zu sehen und bekannte Stimmen zu hören.

Trotz der Fortschritte brauchte es für Agethli immer mehr Energie, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Ihr Bewegungsradius wurde immer etwas kleiner, die Hürden immer etwas höher und die Kraft in ihr geringer. Doch der Pandemie trotzte Agehtli. Seit einem Jahr unterstützte uns zusätzlich zur Spitex Giovanna Zulian bei der Betreuung von Agethli. Sie war ein Sonnenschein im Haus und konnte Agethli auch an dunklen Tagen mit ihrem italienischen Temperament zum Lachen bringen.

Am 5. August 2021 erlitt Agethli ihren zweiten Schlaganfall, von welchem sie sich nicht mehr erholen konnte. Wir entschieden uns, sie zu Hause zu pflegen und organisierten uns nochmals neu. Zofia Jozko aus Polen zog bei Agethli ein und gewährleistete so eine 24-Stundenbetreuung. Mit grosser Herzlichkeit betreute Zofia in den letzten vier Wochen Agethli. Am letzten Samstag konnte Agethli im Rollstuhl noch an der Cosenzstrasse den heurigen Alpabzug miterleben und kehrte freudestrahlend und müde in den Altwingert zurück. Friedlich schlafend verstarb Agethli in der Nacht vom Sonntag auf den Montag. Und da war es wieder, das zufriedene, zuversichtliche und ruhige Lächeln im Gesicht von Agethli.

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Barbara Gartmann-Ludwig

*19.03.1923       † 28.08.2021

zu sich heimgerufen.

 

 

 

Beerdigungs-Gottesdienst: Dienstag, 7.9.21 um 14.00 Uhr

Besammlung: in der Kirche, anschliessend der Abschiedsfeier findet die

                          Urnenbeisetzung statt.

 

Dreissigster: 03.10.2021, 09.30 Uhr

 

Untervaz, 30.08.2021

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 Annamarie Blaser-Krättli

*09.09.1932       † 24.08.2021

zu sich heimgerufen.

Urnenbeisetzung:      Samstag, 11. September   14.00 Uhr

Besammlung: in der Kirche

Untervaz, 02.09.2021

Christian Krättli wurde am 16.08.1927 in der Gemeinde Untervaz als Sohn von Christian und Katharina Krättli geboren. Neben seinen beiden älteren Schwestern Marie und Katharina mit Jahrgang 1919 bzw. 1921 war er das umsorgte «Nesthäkchen».

Untervaz war zu dieser Zeit arm, die Bevölkerung erholte sich nur langsam vom 1. Weltkrieg und der spanischen Grippe, die auch in Untervaz zahlreiche Opfer forderte. Dennoch habe es niemals Mangel an Essen gegeben, wie Christian berichtete. Man sei einfach zufrieden gewesen mit dem, was man hatte.

Bereits mit 12 Jahren verlor er seinen Vater, was eine Zäsur darstellte, denn gemäss seinen Berichten war es für seine Mutter nicht einfach als Witwe und er habe «Haus und Hof mit der Heugabel» verteidigen müssen, was ihn zum «Mann im Haus» machte. Sein Verhältnis zur Mutter blieb zeitlebens eng. Christian sollte bis auf die letzten Jahre auch sein ganzes Leben im Mutterhaus in Salavis 3 verbringen.

Wie sein eigener Vater erlernte er den Beruf des Schreiners, den er zeitlebens praktizierte. Anfang der 1960er Jahre lernte er Josy Detter, eine junge Österreicherin, die nach den Kriegswirren arg romantisiert von den Bergen durch die Heimatfilme der damaligen Zeit war. Als eifriger Berggänger, exzessiver Jäger und Fischer eroberte er ihr Herz deshalb im Sturm. Die Heirat erfolgte 1964 im wild-romantischen Calfeisental in der Kappelle St. Martin.

1969 bzw. 1970 erblickte der lang ersehnte Nachwuchs mit Hubert und Karin die Welt.

In dieser Zeit baute er seine für ihn wichtigstes Werk: die Jagdhütte Pradawald, in welcher fortan sämtliche Ferien verbracht wurden und im Herbst der Jagd gefrönt wurde.

Nach der Jahrtausendwende wurden die ersten Enkelkinder geboren. Mit diesen trieb er dank grossväterlicher Narrenfreiheit allerlei Schabernack. Nach dem Tod von Josy Krättli-Detter, die er in ihren letzten Lebensjahren intensiv und aufopfernd pflegte, suchte er noch einmal neue Lebensinhalte – diese fand er im hohen Alter in einer neuen Liebe und erneut in der Fischerei – selbst mit 86 Jahren unternahm er noch energieraubende Ganztagesausflüge. Ende der 2010er Jahre wurde ihm das Haus zu viel, körperliche Gebrechen und die psychische Belastung nahmen zu und so zog er gleichzeitig schweren und leichten Herzens in die Alterssiedlung Kantengut.   

Christian Krättli verstarb am 06.08.1927 im Kantengut, kurz vor seinem 94. Geburtstag.

Er hinterlässt eine grosse Lücke und wird uns fehlen. Seine Liebe aber wird in uns weiter bestehen und erfüllt uns mit Hoffnung.

 

Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist

Abschied zu nehmen

von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst

irgendwann, plötzlich,

heisst es damit umgehen, ihn aushalten, annehmen

diesen Schmerz, diesen Schmerz des Sterbens

dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen

 

 

Üseri Mama, Schwiegermama, Nana, Schwöster, Schwögerin, Gotta, Tanta, Cousina und Kameradin Magdalena, z Vaz besser bekannt als

Lena

isch am 10. Januar 1947 im Bachtobel uf d Welt chu.

Zu däm Zitpunkt isch bi da Eltara d Übernahm vum Bahööfli a grosses Thema gsi und aso isch d Lena quasi dia erst gsi, wo döt het dörfa ufwachsa.

Als dritts  vu zäha Chind vom Christian Wolf und dr Christina, geb. Schädler isch si mit iarna Gschwüsterta in eifacha aber unbeschwerta Verhältnis im Bahöfli ufgwachsa.

Wenn nit iahri Gsundheit gsi wär. D Lena isch fast z ganza Leba lang am chränkla gsi.

Mit guat Dreijährig hends awyl sogar z Gfühl gha, sie chönnti sterba .

Sie het dia seb Wiahnacht im Spitol verbringa müassa und will ds Restaurant witergloffa isch, hat a Verwandta d Gschenkli uf Chur glieferet.

Vu döt awägg sin iari gsundheitlicha Problem a stetiga Begleiter gsi.

Erinnert sei an dia unzähliga Lunga-Entzündiga mit dr schwera Lunga-Operation im 1978 oder au an da Hirnschlag vum 2011. Bedingt dur da johrelangi Isatz vu starcha Medikament sind zletzt au laufend me Nebawirkiga und witeri Baustella wia z.B d Herzinsuffizienz drzua chu.

Aber iara Lebenswilla isch unheimlich starch gsi. Bis zum letzta Tag.

Si het z Leba lang kämpft. Für iari Gsundheit und vor allem auf für ds Wohlergeha vu iarna Liabsta und vu allna, wo’s iarer Meinig no nötig gha hen.

Bereits während der Schualzit isch Sie zur Muatter worda vu allna spöter geborena Gschwüsterta. Sie het dia Rolla überno, will iari eigeni Mama – ds Bahööfli Stini – Tag und Nacht im Betrieb igspannt gsi isch.

Wohrlich a grossi Verantwortig für a so a jungs Meitli, mit dära quirliga Gaschi müassa umzgu.

Trotz dera Verantwortig dahai het sie quasi no so nebabei nu dia besta Zügnis us dr Schual haitrait.

Noch dr sechsta Klass z Vaz het d Lena denn Sekundarschual im Töchter-Institut Constantineum in Chur bsuacht.

D Lena wär gära Säuglingsschwöster worda oder hetti wella öppis mit Bluma macha. Dass isch iara aber nit vergönnt gsi. Obwohl ma in da letzta Johr öppa ds Gfühl gha het, d Lena hei a eigna Bluama-Lada.

Sie het nämli a riesigi Freud dra gha, andera Menscha mit Bluama Danka z säga.

Gmacht het Sie denn a Verchäuferinna-Lehr im Lebensmittel-Lada vum Adolf Gabriel und am Bäsi Emily , am damaliga Würtepaar vum Restaurant Calanda an der Hintergasse.

Noch dr Lehr z Vaz het Sie denn vom Januar 1966 bis zum Januar 1967 als Verchäuferin bim Messerschmied Landis in Chur gschafft und nebabei au no ds Büro im elterlicha Betrieb vum Bahöfli gmacht.

Aber in dr Hintergasse het si nit nur d Lehr gmacht. As sind sich au zwei nöcher chu wo denn gmeinsam z Fundament für da zweit Lebensabschnitt glait hen.

Dr alt Bahöfler het damals kai Freud gha, wo dr Marti um d Hand vu dr Lena aghalta het.

Er het denn nu gmaint:

Machen was er wenn. Aber Geld gits kais….

Trotzdem sin dia zwai iara Weg witerganga.

Und am 4. Mai 1968 het d Lena mit ama usglehnta Hochzytschleid in dr Chircha Mastrils dr Marti ghürota. Am glicha Tag het au dr Beni sinera Ruth an dera Doppelhochzit z Jo-Wort gi.

Am 10. April 1969 het denn der Martin und am 3. März 1972  Doris z junga Familiaglück vollständig gmacht.

Neba dr Familiagründig isch denn im 1972 au dr Sprung in dia bruaflichi Selbständigkeit in dia glych Zit gfalla.

Mit da entsprechenda administrativa und kaufmännischa Herusforderiga, wo denn bi dr Lena glandet sin.

Nit zletzt mit tatchräftiger Unterstützig vu dr Lena –  hend dia zwei im 1975 in Bawangs as Eigaheim törfa bezüha, wo dia jung Familia nohär iaras dahei gfunda het.

Dr Lena hat das aber no nit glanget. Über dia eigeni Familia und ds eigena Gschäft us het si sich sehr starch und mit viel Herz und Hingab im Sozialbereich engagiert.

Sei das als aktivs und gschätzts Mitglied im Fraua-Verein, wo sich d Lena vor 20 Johr starch für da Erhalt und d Fusion vu da Vazer Frauavereina igsetzt het oder sei das als Mitglied in verschiedena Kommissiona wia z.B. in der Kommission für d Ufbahrigsstätta oder in der Kommission für d Alterswohniga z Vaz.

Iahri grössta Spuura het d Lena aber in der Spitex hinterluu.

Am 1. Mai 1985 het Sie d Isatzleitig vu dr damaliga Huspflegeorganisation Trimmis-Untervaz überno.

D Vermittlig isch wie damals üblich vu dahai us erfolgt, ohne Entschädigung für Rüüm und Infrastrukturen. Präsenzzeiten hets kaini gi. Die Bevölkerung isch dra gwöhnt gis, d Isatzleitig jederzeit telefonisch z erreicha. Dr Isatz isch ehrenamtlich erfolgt und der Ufwand mit ara bescheidena Jahrespauschale entschädigt chu.

D Lena het aber nia klagt. Sie isch immer mit Lieb und Seel für d Bedürfniss vu da Klienta und da Mitarbeitenda igstanda.

Drnebed het Sie sich laufend bis zur Expertin witerbildet und mit andere Vermittlerina und Organisationa vernetzt.

Mit iarem Isatz het d Lena dr Grundstei gleit für d Entwicklig vu der ehra-amtlicha Huspfleg in a professionelli Spitex Irichtig.

D Lena het au immer drvo gredt, dass d Spitex iares dritta Chind gsi sei.

Zu iarna Erfahriga het sie gsait:

As git Sacha, die sind am Afang belächlet chu, denn het ma sie bekämpft und schliesslich sinds zur Selbstverständlichkeit worda.

Sie isch bis zletzt stolz und dankbar gsi für jedi Wertschätzig, wo iara für die gleisteti Pionier-Arbeit zuteil cho isch.

Dr dritt Lebensabschnitt isch denn für d Lena und dr Marti mit dr Geburt vu da Enkelinna Seraina am 31.12.1997, dr Selina am 6.8.2002 und dr Laura am 5. Januar 2005  iglaitet worda.

Dia drei Maitla sind für d Lena bis zletzt sehr wichtig gsi.  

Im Spitol, in der Reha und au dahai hen iara dia Bilder und Zaichniga vu iarna Engali d Chraft gi, zum alltag ufstuh und sich am Kampf z stella.

Bsunders gfreut hets d Lena, wenn dia drei zämma gsi sin und mitanand gigalat hen. Denn het ds Herz glacht. D Maitla hen mit dr Nana immer gära zeichnet, gspielt, gsunga, gläsa und zuaglooset.

Zit vu dr Pensionierig hen sich d Lena und dr Marti ganz anders vorgstellt.

Dia zwei hend no wella öppa a Reisli zämma macha.

Im März 2009 het ma denn festgstellt, dass dr Marti a bösartiga Tumor wägam bruaflicha Kontakt mit  Asbestfasera gha het.

Im Dezember 2011 het d Mama, wo sich liabevoll um da Papa kümmeret und het, selber as herts Schicksal müassa aneh.

In dr Nacht vum 11. uf da 12. Dezember het si a Hirnschlag erlitta.

Nochdem d Lena vu Valens wieder haicho isch hend hend sich dia zwai so guat und so lang im Rahma vu iarna Möglichkeita und bis an dia eigena Grenza gholfa. Ds gegasitiga Versprecha füranand in guata wia in schlechta Zita do zi, hen dia zwai bis zletscht ghalta.

Gära heti d Lena noch am Tod vum Marti a paar glückliche Johr im Chreis vu dr Familia wella verbringa.

Au d Rolla vum Urnani het iara sicher pässlet.

Noch am Tod vum Papa isch dr Mama denn in Verbindig mit iarna gsundheitliche Ischränkiga die 5 ½ Zimmer-Wohnig mit Umschwung in Bawangs plötzlich z gross gsi. Fast vu einem Tag uf da ander het d Lena sich im Sommer 2015 selber für a Alterswohnig im Quaderhuus agmeldet und isch ab denn a festa Bestandteil vu dera Irichtig gsi, wo sie selber tatchräftig mitgholfa het, dass es dia hüt überhaupt git.

Sie het fast kai Verastaltig im Generationa-Kaffi usgluu und sich jedesmol drüber gfreut, wenn Sie dr Kontakt mit da Lüüt im Dorf aso het dörfa bhalta.

Fast schu legendär sin im Quaderhuus die Expertagspröch vu dr Lena mit am Roman gsi. Immer vor Tennis-Match vum Roger Federer, Hockey-Match vu dr Nati oder au Schwingfest hen die zwai drüber verhandelt, wer jetz warum gwunna oder verlora het.

Aber au dia rega Diskussiona mit der Sales und dr Milla während diversa Skirenna hen aim Glauba lu, ma losi absoluta Ski-Cracks zua.

Aber d Chranket isch am Schluss stärcher gsi und d Lena het müassa dr Abschied und dr Schmerz vum Sterba a ni.

Verschiedeni Baustelle hen ihara Körper z letzt immer meh uszehrt. Zwei Stürz hen iari Mobilität witer igschränkt und immer wenn si wieder grüstet gsi wär, zum Heigu het dia nöchst Lunga-Entzündig ihara Körper und iahres Herz no meh gschwächt. Miar hen immer wieder gstuunet, wohär sie dia Chraft und Hoffnig gnu het und bis am Schluss ds Los ohni Chlaga trait het.

In da letschta Wucha het sie vor allem in Gspröch mit dr Doris guat chönna reda. Das het üs allna gholfa, no nöcher zämmastuh und chönna losluh.

D Lena het voll Dankbarkeit, Befriedigung und mit Stolz uf iari Familia und iares Lebenswärch törfa der letzti Weg beschritta.  Dr Martin und Doris hen d Mama dia letzta Stunda törfa begleita und sind mit iarna Familia drbei gsi, wo d Lena – Im Reina mit sich und dr irdischa Welt – het törfa losluu und heigu.

Miar sind stolz uf di, wenn dis Vorbild achta und sind dankbar, dass du üs bim Finda vum eigna Weg begleitet hesch. Mit ama usgeprägta Soziala Gwüssa und wahnsinnig viel Herz und Hingab.

Du bisch für üs do gsi, bisch zu üs gstanda, hesch üs unterstützt und gholfa. Dina Wäg muasch jetz allei gu, so wia miar au üsera Weg witer beschrita müand.

Du fehlsch üs allna, aber z Wüssa, dass es diar jetz guat got, dass es du schön hesch und nümma liida muasch git üs ganz viel Chraft.

An dera Stella danken miar allna Menscha ganz fest, wo d Mama bis zletzt in irgend ara Form bsuacht, pflegt, unterstützt und au trait hen

Du wirsch immer in üserna Herza und in üserna Erinneriga bliiba.

In Liabi, dini Familia

 

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Magdalena „Lena“ Hug-Wolf

*10.01.1947      †19.05.2021

zu sich heimgerufen.

Urnenbeisetzung:      Samstag, 29.05.2021   14.00 Uhr

Besammlung: Aufbahrungsstätte

1. Sterberosenkranz: 27.05.21, 18.00 Uhr

2. Sterberosenkranz: 28.05.21, 18.00 Uhr

3. Rosenkranz für das Nächststerbende: 29.05.21, 18.00 Uhr

Siebter: 05.06.21, 18.30 Uhr

Dreissigster: 26.06.21, 18.30 Uhr

Untervaz, 25.05.2021

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Hans Hug

*11.06.1928       † 30.04.2021

zu sich heimgerufen.

Urnenbeisetzung:      Donnerstag, 06.05.2021   14.00 Uhr

Besammlung: Aufbahrungsstätte

 

 

1. Sterberosenkranz: 03.05.21, 18.00 Uhr

2. Sterberosenkranz: 04.05.21, 18.00 Uhr

3. Rosenkranz für das Nächststerbende: 06.05.21, 18.00 Uhr

Siebter: 15.05.21, 18.30 Uhr

Dreissigster: 05.06.21, 18.30 Uhr

Untervaz, 03.05.2021

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Roman „Himi“ Simmen

*19.06.1960       † 12.03.2021

zu sich heimgerufen.

Urnenbeisetzung:       Freitag, 19.03.2021   14.00 Uhr

IM  ENGSTEN  FAMILIENKREIS

Beisetzung, Abschiedsfeier

 

Rosenkranz  Donnerstag  18.  März  2021    18.00 Uhr

Dreissigster: 17. April   2021 18.30 Uhr

Untervaz, 15.03.2021

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Claudia Maffiew-Geisseler

*15.11.1953       † 10.12.2020

zu sich heimgerufen.

 

 

 

 

Urnenbeisetzung:       Donnerstag, 17.12.2020   14.00 Uhr

 

Besammlung: Aufbahrungsstätte

                          Beisetzung, Abschiedsfeier

 

  1. Sterberosenkranz, Dienstag, 12.2020 18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz, Mittwoch, 16.12.2020 18.00 Uhr

 

Dreissigster: 10. Januar  2021 09.30 Uhr   Jahresgedächtnis 12.12.2021 09.30 Uhr

 

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei 

Lecchino-Macri Vito

  *21.03.1948    † 07.10.2020

 

 

zu sich heimgerufen.

 

 

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt

 

1.Sterberosenkranz: Freitag, 23.Oktober 18.00 Uhr

 

Dreissigster: 28. November 18.30 Uhr

 

 

 

Untervaz, 08. Oktober 2020

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei 

Ludwig-Rupp Irma

*12.02.1931   † 20.09.2020

 

zu sich heimgerufen.

 

 

 

1.Sterberosenkranz:       Mittwoch, 23.09.2020 18.00 Uhr

2.Sterberosenkranz:       Freitag,     25.09.2020 18.00 Uhr

Urnenbeisetzung:             Montag,  28. September 2020 14.00 Uhr

Besammlung:                               Aufbahrungsstätte

 

Siebter:                                                       03.10.2020 18.30 Uhr

Dreissigster:                                 31.10.2020 18.30 Uhr    

 

Rosenkranz für das nächststerbende: 28.09.2020 18.00 Uhr

 

 

Untervaz, 21.09.2020

DER HERR UNSER GOTT HAT AUS UNSERER PFARREI

ZU SICH HEIMGERUFEN.

 

Hans Krättli

„Beton-Jonny“

 * 12.11.1947    †  21.05.2020

 

 

  1. STERBEROSENKRANZ: 28. 05. 2020 um 18.00 Uhr
  2. STERBEROSENKRANZ : 29.05. 2020 um 18.00 Uhr

 

Die Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis

 am Samstag, 30. Mai. 2020 um 14.00 Uhr. 

  1. ROSENKRANZ FÜR DAS NÄCHSTSTERBENDE: 30.05.2020 um 18 Uhr

 

Siebter: 07.06. 2020 um 09.30 Uhr

Dreißigster: 28.06.2020 um 09.30 Uhr

 

Untervaz, 22. 05. 2020 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 

Armin Pasqual-Castelberg

* 24.05.1948        † 03.03.2020

 

zu sich heimgerufen.

 

 

 

Sterberosenkranz:     Samstag, 07. März 18.00 Uhr

urnenbeisetzung:        Montag, 09. März 14.00 Uhr

Besammlung:                Aufbahrungsstätte

 

Siebter:         15.März  09.30 Uhr

Dreissigster: 18. April  18.30 Uhr

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 

Silvio Galliard-Fischer

 

* 10.12.1941            † 02.03.2020

 

zu sich heimgerufen.

 

 

Urnenbeisetzung:          wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.                            

Untervaz, 02. März 2020  

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 

Hobi-Hutter Maria Veronika

*08.02.1955   † 03.02.2020

 

zu sich heimgerufen.

 

     

Sterberosenkranz:           Samstag,     08. Februar   18.00 Uhr

Urnenbeisetzung:             Mittwoch,  12.Februar  14.00 Uhr

Besammlung:                               14.00 Uhr in der Kirche anschl. Urnenbeisetzung

 

Dreissigster:                               15. März     09.30 Uhr    

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 

Kaspar Joos-Mariller

 

* 01.02.1944            † 11.12.2019

 

zu sich heimgerufen.

 

 

 

Sterberosenkranz:        20.12.2019  18.00 Uhr      

urnenbeisetzung:          21.12.2019   14.00 Uhr

Besammlung:                   Aufbahrungsstätte/Beisetzung

 Abschiedsfeier 

 

Dreissigster:    26.01.2019  09.30 Uhr  

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 Margrith Gerger

*25.02.1943   † 19.10.2019

zu sich heimgerufen.

 

 

 

 

 

Sterberosenkranz:           Dienstag,    29. Oktober    18.00 Uhr

Urnenbeisetzung:             Mittwoch,  30.Oktober   14.00 Uhr

Besammlung:                               14.00 Uhr in der Kirche anschl. Urnenbeisetzung

 

Dreissigster:                               01. Dezember 2019     09.30 Uhr     

 

 

Lebenslauf von Florian Jäger

*20.07.1931       23.09.2019

Ich bin am 20. Juli 1931 in Filisur geboren. Aufgewachsen mit 3 Brüdern Kuoni, Eugen, Alfred und meiner Schwester Alice. Die erste und zweite Klasse besuchte ich in Filisur. Dort war mein Vater Bahnangestellter. Im Jahre 1939 wurde er nach Preda versetzt. Daher absolvierte ich die restliche Schulzeit in Preda und Bergün.

Nach der Schule war ich an verschiedenen Orten tätig, so auch als Jeep Fahrer bei der Familie Kessler in Davos. Später durfte ich bei der Rhätischen Bahn meine neue Arbeitsstelle antreten. Während 10 Jahren waren meine Arbeitsorte in St. Moritz und Bever.

1962 wurde ich nach Untervaz als Betriebsdisponent versetzt, dort habe ich Silvia Lipp kennen gelernt. Silvia arbeitete oft im Restaurant Bahnhof bei der Familie Wolf. Am 6. Juni 1964 heirateten wir in der Antoniuskirche in Mastrils. 1966 wurden wir stolze Eltern von unserer Tochter Lilian. 2 Jahre später wurde unser Sohn Jürgli geboren, der aber gleich nach der Geburt zu den Engeln zurückgekehrt ist, es sollte nicht sein!

Den Traum von einem Ferienhaus in Lat erfüllten wir uns im Jahre 1974. Dort verbrachten wir immer wieder schöne Stunden. 1977 zogen wir von der Kirchgasse in unser neues Heim in der Quadrella ein.

1971 bis 1996 war ich im Vorstand der Raiffeisenbank Untervaz als Aktuar tätig.

Eine grosse Freude war, als am 18. September 1996 unsere erste Enkelin Jessica auf die Welt kam. Am 15. November 2004 starb meine liebe Frau Silvia. Ein paar Monate später, am 17. Februar 2005 durfte ich meinen Enkel Justin in die Arme schliessen. Die zwei Schätze bereiten mir immer wieder viel Freude, vor allem, wenn sie mich zu einem Ausflug begleiteten.

Ab dem Jahre 2013 war ich nach mehreren Stürzen immer wieder im Spital, so dass ich mit entschied ins Pflegeheim Lindenhof nach Churwalden zu ziehen.

Anfangs 2014 durfte ich ein grosses, schönes Zimmer im Seniorenzentrum Cadonau in Chur beziehen.

Immer wieder hatte ich lieben Besuch von meiner Tochter, meinen zwei Enkelkinder, Verwandte und Freunde. Speziell erwähnen möchte ich meinen ehemaligen Nachbarn Kurt Kleingutti. Während Jahren begleitete er mich zu verschiedenen Arztterminen und war immer für mich da. Danke Kurt.

Ebenfalls ein vergelt’s Gott meiner lieben Schwägerin Erika, die mich jahraus, jahrein wöchentlich im Seniorenheim besucht hat. Danke Erika.

Euer Florian

 

Am letzten Sonntag verliessen unserem Papa und Neni die Kräfte. Er durfte am Montagabend im Beisein seiner Liebsten einschlafen.

Ruhe in Frieden

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

 

Florian Jäger-Lipp

*20.0

7.1931   † 23.09.2019

zu sich heimgerufen.

Sterberosenkranz:           Mittwoch,    25. September    18.00 Uhr

Urnenbeisetzung:             Samstag,     28. September   14.00 Uhr

Besammlung:                               14.00 Uhr in der Kirche anschl. Urnenbeisetzung

Siebter:                                         06.Oktober  2019     09.30 Uhr

Dreissigster:                                27.Oktober  2019     09.30 Uhr     

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Sebastian Giger-Casutt

* 25. Juni 1931      † 31. August 2019

zu sich heimgerufen.

  1. Sterberosenkranz: Mittwoch, 04.Sept., 18.00
  2. Sterberosenkranz: Donnerstag, 05. Sept., 18.00

Urnenbeisetzung:            Freitag,          06. September 14.00

Besammlung:                      Aufbahrungsstätte

  1. Rosenkranz für das Nächststerbende: Freitag, 06.09. 18.00

Siebter:            14.09.2019  18.30 Uhr

Dreissigster:  06.10.2019  09.30 Uhr 

Untervaz, 02.09.2019

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Roland Hedinger-Ludwig

* 18.12.1937            † 20.07.2019

zu sich heimgerufen.

 

 

 

 

Sterbegebet:                      26.07.2019  19.00 Uhr      

Urnenbeisetzung:          30.07.2019   14.00 Uhr

Besammlung:                   Aufbahrungsstätte 

Siebter:             03.08.2019  19.30 Uhr

Dreissigster:    01.09.2019  09.30 Uhr  

 

Lebenslauf von Jakob Krättli-Drath

Am 18.2.1929 wurde Jakob als erstes Kind von Jakob und Theres Krättli-Vogler in Salavis geboren. In der Flumisgasse kam seine Schwester Helene dazu, bevor nach Grafis ins eigene Heim gezügelt wurde.

Durch den frühen Tod seines Vaters schlug Jakob direkt nach der Schulzeit den Weg in die Hotellerie ein. Seine erste Station war das Hotel Waldhaus in Flims. Unzählige Saisonstellen führten ihn in viele Hotels in der ganzen Schweiz.

Schnell wurde klar, dass Sprachen wichtig sind. Bei Tätigkeiten in der Romandie und während Auslandaufenthalten in England und Spanien lernte Jakob nicht nur Sprachen, sondern auch Menschen und ihre Geschichten kennen. Er schätzte die Begegnungen mit Ihnen und gewann mit seiner charmanten, bescheidenen Art vielfältige Einblicke und Freundschaften.

Die Familie war Jakob sehr wichtig. Vorerst bildete Grafis und seine Muttter, sowie die Familie seiner Schwester den Ort der Nähe. 1975 gründete er dann mit Karin Drath selbst eine Familie mit den Kindern Betty und Walter. Seither verzichtete er auf die saisonalen Stellenwechsel und arbeitete bis zur Pensionierung im Hotel Parsenn in Klosters.

In der Freizeit genoss Jakob die Bergwelt, die Natur und die Bewegung. Das Schöne fing er gerne mit seiner Fotokamera ein. Dies wusste er auch mit seiner Familie auf ausgedehnten Wanderungen zu leben und weiterzugeben. Zuletzt durfte er zu seiner grossen Freude noch seine beiden Enkelinnen Maria und Okka im Leben begrüssen.

Ein feiner Mensch ist gegangen. – Wir sind dankbar für deine Liebe und die gemeinsame Zeit mit vielen schönen Erinnerungen. Jakob, läb wohl.

 

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Jakob Krättli-Drath

*18.02.1929         †  20.06.2019

zu sich heimgerufen.

      1.Sterberosenkranz:  27. Juni 2019   19.00 Uhr

  1. Sterberosenkranz: 28. Juni 2019 19.00 Uhr

Urnenbeisetzung :       29. Juni 2019           14.00 Uhr

Besammlung in der Kirche

Rosenkranz für das Nächststerbende 29.06.2019  19.00 Uhr

Siebter:          07.07.2019  19.30 Uhr

Dreissigster:  28.07.2019  19.30 Uhr

 

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei 

Ursula Wolf

*07.04.1927  † 02.05.2019

zu sich heimgerufen.

Urnenbeisetzung Montag,  20.05.2019   14.00 Uhr

Besammlung: Aufbahrungsstätte

Beisetzung, Abschiedsfeier  

Dreissigster: 30. Juni 2019  09.30 Uhr

Untervaz, 06.05.2019

Sepp Portmann kam am 19. Mai 1940 in der Gigen in Escholzmatt als 3. Kind von Hedwig und Josef Portmann-Ettlin auf die Welt.

Es folgten noch 4 Geschwister und Sepp durfte in der Grossfamilie eine schöne Kindheit erleben.

Die Schulen besuchte er im Dorf Escholzmatt.

Nach der Schulzeit ging er ans Gymnasium nach St. Gallen.

Später fand er die erste Anstellung bei der SBB. Schon bald war das Bündnerland sein neuer Arbeitsplatz und er fand Arbeit als technischer Kaufmann in einer grossen Baufirma.

Seine grosse Liebe fand er in Lucia, 30 Jahre waren sie verheiratet und hatten eine wunderbare Zeit. Die Musik war für Sepp eine grosse Leidenschaft. Auf seiner Handorgel spielte er in vielen Formationen, aber auch mit Lucia und erfreuten damit viele Herzen.

Sehr viel Freude machte ihm das Carfahren. Sepp chauffierte viele Gäste auf schönen Touren und in die Ferien.

Die Besuche von seinen Geschwistern aus dem Unterland waren immer wieder ein Erlebnis und machten ihm sehr grosse Feude.

Ja, Sepp hatte ein intensives Leben. In den letzten Jahren hatte er immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Seine Krankheit hat ihn sehr geschwächt. Im Spital durfte er friedlich im beisein von Lucia einschlafen. Sepp, wir danken dir… Gott schenke dir den ewigen Frieden.

Wenn es dich gibt, irgendwo da oben, zwischen Wolken und Lüften.   -Dann schau liebevoll auf Sepp und auf die Tage seines Lebens.

Wenn es dich gibt, irgendwo da innen, zwischen Hoffen und Bangen.   -Dann erinnere dich seines Namens und schreibe ihn in deine Hand.

 

Wenn es dich gibt, irgedwo da draussen, zwischen Steinen und Sternen.   -Dann laufe ihm entgegen und schliesse ihn in deine Arme.

 

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Josef (Sepp) Portmann-Platz

* 19.05.1940  † 27.04.2019

zu sich heimgerufen.

  1. Sterberosenkranz: Donnerstag,         09. Mai  18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz: Freitag,                 10. Mai  18.00 Uhr

Den Beerdigungsgottesdienst halten wir am Samstag, 11. Mai 2019 um 14.00 Uhr. Besammlung in der Kirche und anschliessend der Abschiedsfeier findet die Urnen Beisetzung statt.

  1. Rosenkranz für das Nächststerbende: 11.05.2019 18.00 Uhr

Siebter:             19.05.2019, 09.30 Uhr

Dreissigster: 09.06.2019, 09.30 Uhr

Untervaz, 29.04.2019

Der Herr unser Gott hat aus unserer Pfarrei

Franz Krättli

* 09.03.1945        † 14.04.2019

zu sich heimgerufen.

  1. Sterberosenkranz: Sonntag, 21. April  18.00 Uhr
  2. Sterberosenkranz: Montag, 22. April  18.00 Uhr

Den Beerdigunsgottesdienst halten wir am Dienstag, 23. April 2019 um 14.00 Uhr. Besammlung in der Kirche und anschliessend der Abschiedsfeier findet die Urnen Beisetzung statt.

  1. Rosenkranz für das Nächststerbende: 23.04.2019 18.00 Uhr

Siebter:             27.04.2019, 18.30 Uhr

Dreissigster: 26.05.2019, 09.30 Uhr

Untervaz, 14.04.2019

ANNA Müller Egger (8.11.1930 – 23.03.2019)

Anna wurde am 8. November 1930 in Oberdrauburg Österreich geboren. Hier wuchs sie als 5. von 8 Kindern in relativ bescheidenen Verhältnissen auf. Beim gemütlichen Zusammensein hat sie uns manchmal einige der wenigen erhaltenen Familienfotos gezeigt – abgetragene Kleider und Schuhe – ein paar neue Schuhe gab es jeweils nur zu Weihnachten, sie mussten ein Jahr halten.

Auf dem Hof wuchs Anna zwischen Schule und den täglichen Aufgaben am Hof, unter anderem dem Hüten der jüngeren Geschwister auf. Die Jahre ab März 1938 bis Frühjahr 1945 (Anna war zwischen 8 und 15) waren dabei wesentlich geprägt durch die Eingliederung Österreichs ins Deutsche Reich. Anna hat nicht viel von diesen Jahren erzählt. Sie waren sehr entbehrlich, wobei es aber immer eine gewisse Harmonie und genug zum Essen gab. Auf dem Hof zugewiesene Kriegsgefangene, zu denen bis vor wenigen Jahren Kontakt bestand und gegenseitige Besuche stattfanden, haben dies immer wieder bestätigt.

Die Kriegsjahre haben Anna wesentlich geprägt. Wann genau sie den Entscheid gefällt hat in die Schweiz auszuwandern, wissen wir nicht. Der Entscheid muss aber schon früh, wahrscheinlich während den Kriegsjahren gefallen sein, wobei ein Aspekt ganz zuoberst stand: Ihr künftiger Ehemann musste ein Staatsangestellter mit gesichertem Job, sicherem Verdienst und einer gewissen Bildung sein: Ihre Kinder sollten es einmal besser haben als sie selbst, mit der Möglichkeit  einer guten Bildung und unabhängiger Entwicklung.

Es folgten Wander- und Lernjahre im Gastgewerbe in Österreich und in der Schweiz. Leider wissen wir fast nichts über diese Zeit, Anna konnte sie uns nach ihrem schweren Unfall am 23. April 2015 nicht mehr erzählen und davor hat sie kaum darüber gesprochen. Der Schritt in die Schweiz hat aber sicherlich viel Mut erfordert, stolz hat sie ihren kleinen, braunen Koffer, mit welchem sie damals in die Schweiz einreiste auf dem Dachboden ihres Hauses in Baden bis kurz vor ihrem schweren Unfall aufbewahrt und ihrem Sohn Benno vermacht. Sie liebte das freie Leben, das sich ihr in der Schweiz bot und ging auch gerne zu Tanze, insbesondere an Fastnacht (Karneval), die Fastnachtkleider hat sie jahrelang aufbewahrt.

Im 1954/55 lernte Anna ihren Gatten Hansruedi in Erlen (TG) kennen. Die Heirat fand bereits im Herbst 1955 statt, Tochter Susanna wurde im Dezember 1955 geboren, der Sohn Benno folgte im Dezember 1956. In diesem Jahr sicherte sich das Leben von Anna entscheidend, ihr Gatte Hansruedi hatte seinen ersten festen Dienstort bei der SBB und es wurde die erste eigene Wohnung gemietet. Mit ihren beiden Kindern folgten nun einige Umzüge, denn Mobilität kannte man schon damals. Es folgten Pfäffikon ZH wo auch die Kinder eingeschult wurden, Neuenhof mit Dienstort Baden und einer „Züglete“ innerhalb des Dorfes. 1971 wurde dann die Liegenschaft Kräbelistrasse 3 in Baden erworben und somit wieder umgesiedelt.

Die nächsten Jahre von Anna waren geprägt durch die eigene Renovation der Liegenschaft, dem in Schuss bringen des Gartens, der Erziehung der Kinder, dem Zusammenhalt der Familie und dem Kontakt zur Verwandtschaft. Die früheren, jährlichen Besuche der Verwandtschaft in Österreich, meistens zur Mithilfe bei der Ernte im Herbst, nahmen dadurch merklich ab. Diese Besuche lagen der ganzen Familie immer sehr am Herzen.

Mit 18 verliess die Tochter das Haus, mit 25 Jahren der Sohn, Anna war 43 bzw. 52 Jahre. Immer gerne hat Anna ihren Sohn beim Lernen für die Matura und auf spätere Prüfungen durch Abfragen unterstützt. Auch die Enkelin Manuela genoss in dieser Zeit während 2-3 Jahren die Obhut der Grosseltern in Baden. 

Zwischen 1988 bis 1997 vermieteten Anna und ihr Gemahl aus Karrieregründen des Gemahls ihr Haus und zogen nach Schaffhausen. Unvergessen die Besuchstage, als sich die ganze Familie zuweilen zum Baden am Rhein traf.

Nach der Rückkehr nach Baden; Anna war 67, wurde aber keineswegs ein «lockeres Pensioniertenleben» gefrönt. Es galt Haus und Garten zu renovieren und wieder in Schuss zu bringen. Auch betrieb Anna regelmässig Sport, was sie bis ins hohe Alter fit hielt. Unter der Woche fuhr sie bis 2012 (also bis ins stolze Alter von 82!) täglich mit dem Fahrrad je 2.5 km ins Hallenbad und zurück um zu schwimmen. Ihr Gemahl Hansruedi begleitete sie dabei so oft wie möglich.

Gesundheitlich ging es Anna in dieser Zeit recht gut, wobei sie ihre Angina Pektoris immer mal wieder für wenige Tage ins Spital zwang. Ab 2014 schwanden dann aber die Kräfte merklich und Anna und Hansruedi unternahmen vermehrt Tagesausflüge, immer mit dem Ziel auswärts zu essen, da die Kräfte zum eigenen Kochen nicht mehr ausreichten.

Bei solch einem Ausflug, am 23. April 2015 fand dann auch der fatale Sturz statt, der das Leben der ganzen Familie radikal veränderte. Anna hat sich bekanntlich nie wieder vom Unfall erholt.  Als Folge, durfte Anna ihre letzten Jahre in der aufopfernden und fürsorglichen Obhut ihrer Tochter Susanna in Untervaz verbringen. Den Tod ihres geliebten Gatten Hansruedi im Januar 2017 hat Anna sicherlich realisiert, aber infolge ihres Unfalls konnte sie ihrer Trauer nicht mehr nachgehen. Die ganze Familie ist nun dankbar, dass Anna am 23. März 2019 in Ruhe und Frieden zu Gott heimfinden konnte.

Wir danken unserer Mutter, Grossmutter für die Liebe, aber auch die Strenge, die sie uns das ganze Leben entgegenbrachte. Annas Leben war gewiss nicht sorgenfrei, nicht vergessen für immer sind aber die frohen und vielen wunderbaren gemeinsamen Tage, die wir gemeinsam verbringen durften.

 

 

 

Liabi Peti, meine liebe Familie, liebe Verwandte, Bekannte, Freunde und Trauergäste.

Es fällt mir schwer hier zu stehen, Rückblick zu halten und Abschied zu nehmen von dir, liebe Petra. Als älterer Bruder habe ich dir wohl das Leben nicht nur einfach gemacht, aber vielleicht dir auch die eine oder andere Türe geöffnet und dich auf das Leben vorbereitet.

Geboren bist du am 1. Mai 1978 im Spital in Chur. Das zweite Kind von Mengia und Peter Streiff, die erste Tochter. Sicherlich ein Stolz für die junge Familie. Dass du mir den Platz als Liebling streitig gemacht hast, habe ich dir sicher zu spüren gegeben. Dir den Nuggi weggenommen, die Kappe ins Gesicht gezogen, aber du hast nur gelächelt und deine Freude an meinen Spässen gehabt.

Aufgewachsen bist du inmitten vieler gleichaltriger Kinder an der Kirchgasse in Untervaz. Da gab es Popcorn, Sandkasten, Theater- und Zirkusvorstellungen, Mammis und Pappis, Indianer, Wettpinkeln und Katzenseicherli. Du warst schon damals kreativ und erfinderisch. Was deine Puppen nicht alles können sollten…Ihre Windeln musste man jedenfalls entsorgen.

Den Kindergarten und die Primarschule hast du in Untervaz besucht. Du hast dich immer gerne verkleidet und dich über besondere Anlässe gefreut. Selbständigkeit war dir wichtig. So, dass du auch mal dein Köfferli gepackt hast und mit „Tschüss, i gohn zur Claudia go wohna“, dich aus dem Staub machen wolltest. Durchsetzungsvermögen gehörte schon von klein auf zu deinen Stärken; so durfte dein kleiner Bruder Mirco auch schon mal deine Primaballerina sein.

Deine langen gewellten Haare waren dein Markenzeichen. Allerlei Frisuren haben sie Stand gehalten. Natürlich hast du auch eine musikalische Seite geerbt. Flöte, das war dein Instrument. Es blieb nicht wie bei mir bei der Blockflöte. Ehrgeizig hast du es durch alle Grössen geschafft. Kleine, grosse, dicke, dünne, hölzerne bis hin zur Querflöte. Dass später auch noch Gitarre dazugekommen ist, zeigt dein musikalisches Talent.

Zwischenzeitlich hatten wir unsere Zelte schon im Giesacker aufgeschlagen. Aber auch hier gab es junge Wilde. Versteckis im SalaPark, das war der Hit. Da hatten wohl nicht alle Nachbarn die gleiche Freude. Aber auch der nahe Bach war ein Paradies, sommers wie winters.

Sport war dir immer wichtig. Volleyball, das lag ja wohl in der Familie. Von der Juniorin bis zum Mixedteam mit nachfolgendem Ausgang in die Tanne spieltest du den Ball in Untervaz. Aber auch Snowboard sagte dir zu. Unzählige Male sind wir frühmorgens mit Sack und Pack und Brett auf den Bus und Zug nach Rueras. Curryspaghetti zum wohlverdienten Znacht inklusive.

Rueras, ein Ort wie eine zweite Heimat. Hier haben wir mit unseren Cousinen und Cousins als Engel verkleidet Weihnachten gefeiert, den Osterhasen gesucht, quer durchs Haus treppauf und ab Schwarze Mamba gespielt, Hütten aus Kissen gebaut, Silberzwiebeln mit Bergamotte zu uns genommen, Tattas Geschichten gelauscht oder Koko, dem Beo, zugehört und später den Ausgang gepflegt.  Du, Petra, mitten drin, ein richtiges Tschibertschick, das viele Blicke auf sich gezogen hat.

Dass du die gesamte Snowboardkollektion mit dem Label Piffle selber geschneidert hast, brauche ich kaum zu erwähnen. Und das nicht nur für dich. Wir alle trugen deine Jacken und Hosen. Nähen war eine deiner grossen Leidenschaften bis zum Schluss. Ich sehe dich vor mir mit zwei drei Stecknadeln im Mund …

Wahrscheinlich gäbe es hier auch noch die eine oder andere Geschichte zu erzählen. Von Liebschaften, Jungs und Musik. Dass du zu dieser Zeit auch mal zur Schere oder dem Rasierapparat greifen musstest, um deine und meine Mähne zu bändigen oder Mirco zu scheren, versteht sich von selbst.

Nach dem Gymnasium in Chur und der Matura im Typus D, also mit Schwerpunkt Sprachen, zog es dich direkt ins Oberseminar. Noch ein Lehrer in der Familie. Wie wenn Dad nicht genug über die Schule ausgerufen hätte. Sprachen hatten es dir angetan. Romanisch in die Wiege gelegt, mit Deutsch aufgewachsen, französisch in der Schule gelernt, Italienisch, Spanisch und Englisch ebenso. Doch es sollten noch mehr werden.

Zuerst musstest du aber als Lehrerin deine Sporen abverdienen. Dies hast du zusammen mit Anabeth damals Howal, heute Ludwig, in Seewis Pardisla getan. War wohl nicht immer so einfach dort. Ich erinnere mich an Bschuri und andere seltsame Bräuche. Gestärkt und um viele Erfahrungen reicher, hast du dich entschlossen, eine neue Ausbildung in Angriff zu nehmen.

Nach einem Sprachaufenthalt in Norwegen und damit um eine Sprache reicher, hast du im Jahr 2005 an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wädenswil dein Studium in Facility Management begonnen.

Schon damals hat die heimtückische Krankheit dich in den Griff genommen. Nach dem Abschluss als Betriebsökonomin FM hast du eine Stelle in Luzern bei der Firma Reuss angenommen. Später hast du dich Albert Eggenberger angeschlossen und in seiner Firma enopag ag dein Können unter Beweis gestellt. Längst schon hat dich Luzern in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.

Dass die Arbeit knapp wurde, hast du ertragen und nach anderen Verdienstmöglichkeiten Ausschau gehalten. Dem trüben Winter und Nebel bist du mit einer mehrmonatigen Auszeit in Lanzarote entwichen. Nur Arbeit liess sich dort auch nicht finden.

Deinen Wissensdurst hast du mit einer Massageausbildung gestillt, den Bewegungsdrang mit Schwimmen beruhigt. Nur deine Krankheit liess sich nicht mehr zähmen. Auch dein Versuch in einem Therapieprogramm der Lage Frau zu werden, zeigte nur anfänglich Früchte. Dann trugen Arbeitslosigkeit, Absagen und Stress mit Untervermietern das ihre dazu bei.

Aber aufgeben gab es bei dir nicht. Unermüdlich hast du genäht, gezeichnet und geschrieben. Du hast fremdländischen Erwachsenen Deutsch beigebracht, jungen Schülern bei den Hausaufgaben geholfen, im Kino die besten Plätze verkauft, in der Hotelküche abgewaschen. Aber mit einer festen Anstellung hat es nicht mehr geklappt.

Dein geschwächter Körper und dein unermüdliches Herz hielten am Freitag, 25. Januar 2019 einer Grippe nicht mehr Stand.

Petra, wir vermissen dich als Schwester, liebste Tochter, kreative und ideenreiche Gestalterin, als Reisegefährtin, Volleyballerin, Freundin und speziell auch als Gotta von unserem Sohn Len, der immer wieder mit Briefen und selbstgefertigten Geschenken überrascht wurde.

Fast jede Woche fand er einen Brief von dir, Petra, im Briefkasten, was seine Augen zum Glänzen brachte und seine Geschwister leicht neidisch werden liess. Dein letztes Weihnachtsgeschenk übertraf alle Erwartungen. An dieser selbstgenähten Entdeckertasche mit allen Details wird sich Len noch lange erfreuen können.

Ich hoffe, dass Pablo Schmed und Jan Fausch dich in ähnlicher guter Erinnerung als Gotta behalten werden wie unser Len.

Im Namen von meinem Bruder Mirco und mir bedanke ich mich von ganzem Herzen und mit grössten Respekt bei unseren Eltern für den unermüdlichen Einsatz, den Glauben an ihre Tochter und die Hoffnung für dich, liebe Petra.

So sehr es auch schmerzt, so freuen uns doch die unzähligen schönen Momente, die wir mit dir erleben durften. Jetzt, da du frei bist von deiner Krankheit, hoffen wir, dass du wieder aufblühen und deinen Frieden finden kannst.

FAREWELL LIABI PETIi!

*14. Dezember 1932 † 15. Oktober 2018

Helena Krättli kam am 14. Dezember 1932 als zweites Kind der Eltern Jakob Krättli und Theres geborene Vogler in Untervaz auf die Welt und wuchs mit ihrem Bruder Jakob zuerst in der Flumisgasse und dann ab 1936 im neu gebauten Wohnhaus in Grafis auf. Ihre Jugend wurde mit 13 Jahren durch den frühen Tod ihres Vaters überschattet. So musste die kleine Familie bereits in frühen Jahren sich selbst versorgen. Nach der Primarschule in Untervaz besuchte sie das Konstantineum in Chur.

Am 21. Juli 1956 heiratete Helena ihren Joggi in der Kirche in Untervaz. Dieser Ehe wurden die vier Kinder Jakob, Marion, Leo und René geschenkt. Ihre Familie war ihr ein und alles. Keine Arbeit war ihr zu viel, damit es ihrer Familie gut ging. Lange Jahre pflegte sie ihre Mutter aufopfernd Zuhause in Untervaz, für welche sie sehr viel Kraft und Energie benötigte. Mit grossem Eifer betreute sie zusammen mit Ihrem Mann jahrelang eine kleine Schafherde. Auch der Garten vor dem Haus und ein grosser Pflanzplatz im Feld wurden liebevoll gepflegt und mit grossem Einsatz konnte die ganze Familie vom Gemüseanbau profitieren. Besonders stolz und glücklich war sie, als die Familie durch die beiden Enkelkinder Florian und Raphael grösser wurde. Nach 56 Jahren glücklicher Ehe verstarb ihr geliebter Joggi am 10. November 2012. Der frühe Tod ihrer einzigen Tochter am 2. März 2017 beschäftigte sie sehr und kostete sie viel Energie und Lebensfreude. Ihre Gesundheit liess in den letzten Jahren nach. Sie hatte verschiedene gesundheitliche Störungen, weshalb sie in den letzten Monaten nicht mehr alleine Zuhause leben konnte.

Am Nachmittag des 15. Oktober 2018 wurde sie im Altersheim Jenaz von ihrer schweren Krankheit erlöst und durfte Heim zu ihrem Schöpfer gehen.

„Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, immer helfend für die

Deinen, ruhe sanft und habe Dank“.

Herr gib ihr die ewige Ruhe.